Gesundheitsschutz contra Fahrermangel

Das Geschäft der Kurier-, Express- und Paketdienstleister (KEP) wächst stark und nimmt aktuell durch Corona noch zusätzlich an Fahrt auf. Die Kehrseite dieser Entwicklung ist ein zunehmender Mangel an Auslieferungsfahrern - schon jetzt fehlen ca. 5.000 Zusteller. Daher gilt es für das vorhandene Personal die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass krankheitsbedingte Ausfälle auf ein Minimum reduziert werden.
 Speziell entwickelte 'kleinere' Kissen-Torabdichtungen aus dem Hause Koch-Lagertechnik schützen die Fahrer beim Beladen vor Zugluft, Regen und Kälte (siehe Tor 6).
Speziell entwickelte ‚kleinere‘ Kissen-Torabdichtungen aus dem Hause Koch-Lagertechnik schützen die Fahrer beim Beladen vor Zugluft, Regen und Kälte (siehe Tor 6).Bild: Gebr. Koch GmbH + Co. KG

Auslieferungsfahrer, die bei jedem Wetter draußen Dienst tun und schon am frühen Morgen ihre Fahrzeuge für die Bezirke beladen, sollen bestmöglich vor Zugluft, Regen, Schnee und Kälte geschützt werden. Hilfreiche Unterstützung dabei bieten spezielle Kissen-Torabdichtungen, die unterschiedliche Fahrzeigegrößen ausgleichen, aus dem Hause Koch-Lagertechnik. Diese sind schon seit mehreren Jahrzehnten bei einem in den 1970er Jahren nach Deutschland expandierten amerikanischen Paketdienst erfolgreich im Einsatz.

Von Beginn an docken die Auslieferfahrzeuge zunächst mit der Rückseite an die Verladetore an. Erst dann werden zunächst das Hallentor und danach die schmalen hinteren Drehtüren der Autos geöffnet. Ein sehr dichter Anschluss ans Gebäude ist damit gewährleistet.

Seit einiger Zeit verändert sich diese Praxis aber mehr und mehr dahingehend, dass wegen unterschiedlicher Kofferaufbauten die Hecktüren bei einigen Fahrzeugtypen, deren Türen über fast die gesamte Fahrzeugbreite reichen, bereits vor dem Andocken geöffnet werden müssen.

Kombi-Lösung für zwei Fahrzeugtypen

Eine gemeinsam mit dem Kunden weiterentwickelte Lösung von Koch bietet nun für beide Fahrzeugtypen die bestmögliche Abdichtung. Hierzu ist eine zusätzliche Schürzen-Torabdichtung in den zu den Fahrzeugen passender Höhe und Breite über die bereits vorhandenen Anlagen installiert worden. Die Seitenteile mit Sondertiefe beinhalten ebenfalls einen Spezialschaum. Die seitlichen Schürzen sind mit sogenannten Rückstell-Lamellen verstärkt und werden dadurch bestmöglich an die Fahrzeuge gepresst. Die horizontalen oberen Schürzen bestehen aus zwei Lagen PVC, die auf der gesamten Breite versetzt geschlitzt sind und sich dadurch und aufgrund ihres höheren Gewichts sehr dicht an die Dachkonturen der Fahrzeuge anlegen. Um Beschädigungen an den heutzutage üblichen Rückfahrkameras an den Transportern zu vermeiden, sind oben in den Querschürzen entsprechende Aussparungen eingearbeitet.

Nachdem sich diese Lösung an einem Pilotprojekt zur Zufriedenheit des Kunden bewährt hat, sollen nun etliche weitere Depots nach und nach mit den zusätzlichen Abdichtungen ausgerüstet werden.

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Bild: Still GmbH
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