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Lesedauer: 10 min
13. Oktober 2021
Symbolischer Spatenstich fürs Projektgeschäft
Bild: Westfalia Logistics Solutions Europe GmbH & Co. KG

Die nächste Großbaustelle im Interkommunalen Gewerbegebiet Borgholzhausen/Versmold (IBV) ist offiziell eröffnet. An der künftigen Adresse Am Teuto 1 hat die Wortmann & Gartemann Immobilien KG als Bauherrin sowie Vertreter beider Kommunen mit den Architekten den symbolischen ersten Spatenstich zu den Expansions- und Umzugsplänen der Borgholzhausener Westfalia-Gruppe gesetzt.

Mit dem Neubau im IBV direkt an der A33 verschafft sich Westfalia als traditionsreicher Spezialist für vollautomatische Lager- und Logistiksysteme Platz und Flexibilität für das zunehmend unwägbare Projektgeschäft „Intralogistik“. Denn Auftragsumfänge können sehr unterschiedlich sein, und Terminpläne orientieren sich eng an den Betrieben der Kunden. Der neue Standort ist deutlich erweitert. Einziehen wird Westfalia zum 1. Januar 2023. Der direkte Nachbar am jetzigen Firmensitz, Klebstoffsystem-Hersteller Bostik, bezieht dann das aktuelle Westfalia-Areal an der Industriestraße 11 und bündelt dort seine Standorte.

Der Vorstandsvorsitzende der Wortmann AG und Westfalia-Mehrheitseigner Siegbert Wortmann, der operative Westfalia-Geschäftsführer und Gesellschafter Andreas Gartemann, Klaus-Jürgen Becker, Beiratsmitglied der Westfalia-Gruppe, Werkleiter Christian Schlief, die Bürgermeister von Borgholzhausen und Versmold, IBV-Verbandsvorsteher Dirk Speckmann und Verbandsversammlungsvorsitzender Michael Meyer-Hermann, die Architekten Markus Bergedieck, Philip Klasing (crayen bergedieck klasing architekten BDA | PartmbB, Bielefeld), Jens Steinmann (projekt+3 oehme gmbh, Bielefeld) und Frank Rottwilm sowie Ulrich Nowatzki, Geschäftsführer der AKD-BAU GmbH, bewegten für den zukunftsweisenden ‚Zuwachs‘ im IBV die symbolischen ersten Krumen Erde.

Flexible Hallenfläche, Büros und viel Transparenz

Investiert hatte die Wortmann & Gartemann Immobilien KG perspektivisch in ein knapp 9ha großes Gelände. Beplant ist bislang etwa ein Drittel der Fläche. Darauf müssen rund 13.000m³ Oberboden und 17.300m³ Boden bewegt werden, um 10.000m² für Lager und eine hochmoderne und vor allem flexible Produktion mit räumlich erweitertem Schulungs- und Testcenter sowie 5.000m² Bürofläche zu schaffen. Die Hüllhorster Unternehmerfamilie Wortmann setzt damit ihr kontinuierliches Investitionsverhalten in der Region fort, diesmal für ihre Intralogistiktochter in der Wortmann-Unternehmensgruppe. Zuletzt hatte Wortmann Anfang des Jahres Anteile der Eventstätte OWL-Arena in Halle/Westfalen übernommen und erweitert zudem aktuell das ehemalige Logistikzentrum in Löhne als Standort für die stark wachsenden Töchter Terra Gebäudetechnik GmbH sowie BAB Distribution.

Straffer Zeitplan und kaufmännische Herausforderungen

Nach den Erdarbeiten auf dem Gelände im IBV folgen ab Ende September Fundamentarbeiten für den Bürotrakt, im November die Aufstellung der Fertigteilstützen für die Fertigungs- und Lagerhallen. Rohbauarbeiten sind bis April 2022 geplant, der Innenausbau des Bürotrakts ist von März bis September 2022 vorgesehen, Möblierung und Inbetriebnahme bis Dezember 2022. Die Arbeiten an den Außenanlagen sollen im August 2022 beginnen. „Das Besondere an diesem Neubau sind flexibel nutzbare Hallenflächen, viel Transparenz durch eine großzügige Verglasung und flexible Arbeitsplätze“, beschreibt Markus Bergedieck einige Besonderheiten. Der Komplex wird außerdem eine Betriebsleiter-Wohnung erhalten. Die stilvoll gestaltete Fassade lässt auch die Zugehörigkeit zur Wortmann-Gruppe erkennen.

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Westfalia Logistics Solutions Europe GmbH & Co. KG
http://www.westfaliaeurope.com

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