– Für wen ist das Whitepaper interessant?
Im Grunde für alle Betriebe, die ihre Prozesse optimieren sowie effizienter und kostengünstiger arbeiten wollen. Denn das muss ich betonen: auch wenn zunächst investiert wird, auf lange Sicht sparen Unternehmen auf diesem Weg immer bares Geld.
– Von welchen konkreten Lösungen reden wir hier?
Das ist ganz unterschiedlich. Für das eine Unternehmen ist es vielleicht der erwähnte Treppensteiger, für ein anderes eine maßgeschneiderte Regallösung oder der gezielte Einsatz eines fahrerlosen Transportsystems. Für einen international tätigen Stahlkonzern haben wir vor einiger Zeit spezielle, leicht zu entleerende Behälter für den Hochtemperaturbereich entwickelt. Damit wurden in diesem Bereich drei Mitarbeiter sowie ein Absetzkipper mit jährlichen Reparatur- und Wartungskosten von rund 40.000 Euro eingespart. Derlei Beispiele gibt es viele.
– Was können Unternehmen selbst tun, um ihre Abhängigkeit nach verfügbarem Personal zu reduzieren?
Ich denke, das Wichtigste ist, sich die Offenheit zu bewahren, Bestehendes zu überdenken und vorhandene Innovationen zu nutzen. Natürlich können sie auch selbst versuchen, Prozesse zu optimieren. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich aber bestätigen, dass die besten Ideen in der Regel von außen kommen. Der unverstellte, unvoreingenommene Blick hilft einfach, vieles klarer zu sehen und teure Fallstricke zu identifizieren. Das handhaben wir bei Bartels genauso. Auch wenn wir uns problemlos selbst ausstatten könnten, holen wir uns bei grundlegenden Neuerungen und Entscheidungen auch immer Unterstützung von außen. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
– Sie haben Automatisierungslösungen angesprochen. Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung fördern auch kritische Stimmen zu Tage. Die Sorge ist, dass Menschen komplett ersetzt werden bzw. benötigte Arbeitsplätze zerstört werden. Auch sind manche Lösungen nicht risikofrei, Stichwort „KI“. Wie stehen Sie dazu?
Auch hier braucht es sicherlich eine differenzierte Betrachtung. Natürlich ist uns allen nicht daran gelegen, Arbeitsplätze zu zerstören. Das ist ja aktuell aber auch gar nicht das Thema. Gerade in der Logistik haben wir es oft mit körperlich sehr anstrengenden Aufgaben zu tun, für die sich schlicht nicht genug Menschen finden, die diese noch ausführen wollen. Insofern sehe ich entsprechende Lösungen eher als Chance. Das Thema KI bedürfte angesichts seiner Komplexität eigentlich ein eigenes Interview. Generell denke ich aber, dass KI gerade in der Logistik helfen kann, Optimierungspotenziale mit all ihren Konsequenzen aufzudecken.
– Herr Krayenborg, ich bedanke mich für das interessante Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg. Das kostenlose Whitepaper steht unter www.bartels-germany.de zum Download bereit.
















