
Wer heute seine logistischen Abläufe und Fehlerquoten in der Lebensmittellogistik optimieren will, kommt nicht umhin, über automatisierte Prozesse nachzudenken. Denn speziell im Tiefkühlbereich ist der Fachkräftemangel groß, und personalintensives Arbeiten anspruchsvoll und fehleranfällig. Rund 120 Lebensmittelgroßhändler nutzten am 29. Oktober 2025 die Gelegenheit, sich am Klinkhammer-Frischdienst-Tag zu informieren, wie eine durchdachte Automatisierung umgesetzt werden kann. Unter dem Motto „Fit für Automation im Tiefkühl- und Frischelager? Trends, Chancen, Hürden: Aus der Praxis für die Praxis“ erfuhren Entscheider und Logistikverantwortliche anhand von Best-Practice-Beispielen, wie sich Prozesse in der Frischelogistik effizienter und fehlerfreier gestalten lassen.
Die Unternehmen Früchte Jork, Frischdienst Walther und Prima-Food zeigten auf dem Frischdienst-Tag von Klinkhammer konkrete Lösungen und Best-Practice-Umsetzungen für Automatisierungen in der Frischelogistik. Dabei wurde deutlich: Automatisierung bedeutet nicht nur mehr Effizienz, sondern auch bessere Qualität, weniger Fehler und eine deutliche Entlastung des Personals – gerade im anspruchsvollen Temperaturbereich von Frische- und Tiefkühllagern.
Automatisierte Lagerlogistik revolutioniert die Frische- und Tiefkühlprozesse
Der Klinkhammer Frischdienst-Tag ist einzigartig, weil hier eine Plattform für die Lebensmittelllogistik geschaffen wurde, wo nicht nur Theorie, sondern echte Praxiserfahrungen im Mittelpunkt stand. Führende Frischdienst-Experten teilten exklusive Einblicke in ihre Automatisierungsprojekte und zeigten offen, welche Hürden und Chancen sie erlebt haben. So entsteht ein lebendiger Austausch „aus der Praxis für die Praxis“, der über klassische Vorträge hinausgeht.
Den Auftakt machte Prof. Dr.-Ing. Marc Rothländer von der Hochschule Berlin mit einem Überblick zu aktuellen Trends und Herausforderungen in der Lebensmittel-Logistik. Anschließend zeigte Tom Preller von Klinkhammer, wie sich automatisierte, temperaturgeführte Lager wirtschaftlich lohnen und welchen Einfluss moderne Lager-Technologien haben.
In den Best-Practice-Sessions berichtete Joachim Jork, wie sein Unternehmen durch Shuttles und Vorkommissionierung die Lagerleistung deutlich steigern konnte. Friedrich Walther erläuterte die Umstellung auf eine nahezu fehlerfreie Kommissionierung durch Digitalisierung und Automatisierung in seinem Tiefkühl-, Frische- und Trockenlager. Auch Dr. Dirk Liekenbrock von Klinkhammer Intralogistics zeigte an Praxisbeispielen, wie wichtig eine system- und herstellerneutrale Logistikplanung im Vorfeld ist. Abschließend demonstrierte Björn Gräber von Prima-Food, wie durch ein zentrales Automatiklager Qualität gesteigert und Personal entlastet werden kann. Allein diese Berichte aus der Praxis waren für Entscheider ein absoluter Mehrwert. Denn hier wurden aus erster Hand Erfahrungen, Problemstellungen und -lösungen präsentiert.
Zusätzlich gab Andreas Stöckl von Exotec Einblicke, wie Roboterlösungen zu High-Performance im Kühlregal führen und den Weg zum Lager der nächsten Generation ebnen. Abgerundet wurde das Vortragsprogramm durch einen Beitrag des Verbandes AFMO, der Trends und Chancen für den mittelständischen Vollsortimenter vorstellte und von Hunic, der zeigte, wie Exoskelette im Lageralltag eingesetzt werden, um Haltung und Ergonomie zu verbessern, Kraft zurückzugeben und die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig zu fördern.
Live-Demonstrationen moderner Technologien, wie Robotiklösungen von Exotec und Shuttle-Lösungen von TGW oder das Testen von ergonomischen Exoskeletten von Hunic, ermöglichten einen unmittelbaren Einblick in die Logistik der Zukunft. Besucher konnten individuelle Fragen mit Experten direkt besprechen.
Auf dem richtigen Weg
„Mit dem Frischdienst-Tag wollen wir die Möglichkeiten moderner Intralogistik im Lebensmittelbereich greifbar machen. Unternehmen erfahren aus erster Hand, wie sie damit ihre Fehlerquoten verringern, die Arbeitsbedingungen verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit steigern können“, sagt Tom Preller, Vertriebsleiter von Klinkhammer Intralogistics. Das Feedback der Teilnehmenden bestätigte: Klinkhammer ist mit seiner Automatisierungsstrategie auf dem richtigen Weg. Die Lösungen zielen passgenau auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden.

















