Automatisierungslösung stärkt die Auftragsabwicklung

Newsletter 01 dhf 46 2026
Bild: Dematic GmbH

Dematic automatisiert für Würth Australia, Spezialist für Befestigungs- und Montagematerial, die Auftragsabwicklung an den Standorten Yatala (Queensland) und Keysborough (Victoria). Mit der Investition im Nordosten beziehungsweise Südosten Australiens stärkt die Landesgesellschaft der Würth-Gruppe die Prozesse in ihrem landesweiten Distributionsnetzwerk und schafft die Voraussetzungen für eine schnelle, zuverlässige und fehlerfreie Belieferung ihrer Kunden. Gleichzeitig entsteht eine skalierbare Grundlage für weiteres Wachstum.

„Für uns steht das Kundenerlebnis im Mittelpunkt. Dazu gehört auch, sicherzustellen, dass unsere Kunden ihre Bestellungen vollständig, korrekt und zum erwarteten Zeitpunkt erhalten“, betont Serge Oppedisano, Chief Executive Officer von Würth Australia und Senior Vice President der Würth Group Oceania.

Integrierte Lösung für die Auftragsabwicklung

Die australische Landesgesellschaft der Würth-Gruppe vertreibt mehr als 22.000 Produkte an über 56.000 aktive Kunden aus Branchen wie Automotive, Transport, Fertigung, Instandhaltung, Bauwesen und Bergbau. Zur Unterstützung der Betriebsabläufe implementiert Dematic eine integrierte Lösung für die Auftragsabwicklung. Diese ist auf das umfangreiche und vielfältige Produktsortiment von Würth Australia zugeschnitten und kombiniert automatisierte und manuelle Prozesse, darunter ein AutoStore-System nach dem Goods-to-Person-Prinzip (GTP). Das System ermöglicht eine automatisierte Lagerung mit hoher Lagerdichte und die flexible Kommissionierung sowohl von Einzelartikeln als auch von vollständigen Verpackungseinheiten. Für Produkte mit besonderen Anforderungen an Lagerung und Handhabung sind ergänzende manuelle Kommissionierbereiche vorgesehen. „Diese Investition unterstützt unser Bestandsmanagement und stärkt gleichzeitig die Auftragsabwicklung und den Warenfluss in unserem landesweiten Distributionsnetzwerk“, sagt Oppedisano.

Auf unterschiedliche Anforderungen zugeschnitten

Nach dem Durchlaufen automatisierter beziehungsweise manueller Kommissionierbereiche werden die Aufträge über Fördertechnik zu den nachgelagerten Prozessschritten transportiert. Im weiteren Verlauf werden die erforderlichen Dokumente eingelegt, die Kartons für den Versand optimiert und verschlossen, etikettiert und abschließend nach Versandzielen sortiert. Das Warehouse Control System von Dematic wird in das Warehouse Management System von Würth integriert. Es steuert die Kommissionieraufgaben und koordiniert den Warenfluss innerhalb der automatisierten Bereiche.

Terry Jamieson, Business Development Manager bei Dematic, erklärt, dass die Kombination aus automatisierten und manuellen Prozessen auf die unterschiedlichen Anforderungen des Würth-Sortiments zugeschnitten ist: „Das umfangreiche Produktsortiment von Würth erfordert unterschiedliche Prozesse bei der Auftragsabwicklung. Die Kombination aus AutoStore, speziellen Kommissionierbereichen und nachgelagerter Automatisierung ermöglicht es, Produkte und Aufträge jeweils über den dafür geeigneten Prozess abzuwickeln.“

Die Inbetriebnahme der Lösung in Queensland ist für August 2027 vorgesehen, die größere Anlage in Victoria soll im Dezember 2027 folgen.