Große Fälle perfekt abgestimmt
Mit dem Bau immer leistungsstärkerer und größerer Windkraftanlagen wachsen auch die Anforderungen an Schwerlastrundschlingen und Traversen. Sicheres Anschlagen und Heben erfordert perfekt aufeinander abgestimmte Produkte, die die Spanset-Gruppe Deutschland als zertifiziertes Gesamtsystem in Betrieb bringt.
 Das Tower Tool Kit, die Komplettlösung für sicheres Aufrichten von Stahltürmen.
Das Tower Tool Kit, die Komplettlösung für sicheres Aufrichten von Stahltürmen.Bild: SpanSet GmbH & Co. KG

Die Spanset-Gruppe versteht sich als beratender Systemanbieter, der nicht einzelne Artikel aus dem Koffer zieht, sondern maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen bis hin zu individuellen Komplettlösungen anbietet. So ist auch das Aufrichten eines Stahlturmes mit dem ‚Tower Tool Kit‘ eine echte Gemeinschaftsarbeit von Spanset und ihrer Töchter Spanset Secutex und Spanset Axzion.

Alles aus einer Hand

Alle Komponenten des Tower Tool Kit stammen aus dem Portfolio der Spanset-Gruppe: Die Schwerlastrundschlinge Magnum-X, der Pulley mit Wenderollen, der Turm-Anschlag-Punkt Vario-TAP und der neue Vario J-Hook XL mit bis zu 120t Tragfähigkeit. Die Schwerlast-Rundschlinge Magnum-X mit einer maximalen Tragfähigkeit von 450t hat eine besonders kompakte Bauweise. Sie reduziert die Faltenbildung der Schlinge an der Umlenkstelle der Tragbolzen, die häufig für Drahtseile ausgelegt sind. Handelsübliche Rundschlingen passen hier nur bedingt. Die „schlanke“ Magnum-X aber legt sich sauber in die Bolzen der Wenderollen.

 Magnum-X Schwerlastrundschlinge mit bis zu 450t Tragfähigkeit.
Magnum-X Schwerlastrundschlinge mit bis zu 450t Tragfähigkeit.Bild: SpanSet GmbH & Co. KG

Sämtliche Teile des Systems werden aufeinander abgestimmt, geprüft und zertifiziert und dann als Ganzes in Betrieb gebracht. Spanset Axzion erstellt Betriebsanleitungen, veranlasst alle notwendigen Berechnungen und übernimmt die Haftungsrisiken für das gelieferte Gesamtsystem. Für den Kunden ein echter Mehrwert, denn er muss nicht selbst die einzelnen Komponenten unterschiedlicher Hersteller zusammenstellen. „Dieses Beispiel zeigt die Vorteile, die Spanset als homogene Unternehmensgruppe zu bieten hat“, erläutert Andreas Höltkemeier, Geschäftsführer der Spanset-Gruppe Deutschland. „Eine solche Kombination ist am Markt absolut einzigartig und bietet ein Höchstmaß an Sicherheit im Anwendungsprozess“.

Der Standort Neustrelitz ist von DNV Norwegen als Hersteller von Lastaufnahmemitteln für den Offshore-Einsatz zertifiziert. Hier werden alle Neuentwicklungen und kundenspezifische Lösungen getestet. Dabei steht die als Eigenentwicklung entstandene Prüfeinrichtung mit ihren 1.800t Zugkraft für das Wachstum der Branche. Denn mit dem Größenwachstum der Lastaufnahmemittel rücken auch immer mehr logistische Aspekte in den Fokus. Teleskopierbare Lastaufnahmemittel wie die SBI-Rotorblatt-Traverse können auf einem regulären 40ft-Containerchassis transportiert und einfach an die Geometrie des zu montierenden Rotorblatts angepasst werden.

KTA-Zertifikat erhalten

Das Unternehmen Spanset Axzion hat im letzten Jahr bewiesen, dass es auch die sicherheitstechnischen Anforderungen des Kerntechnischen Ausschusses (KTA 1401) erfüllt. Nach einem erfolgreichen Audit nimmt Axzion nun auch an Ausschreibungen für Kernkraftwerke teil und rundet damit sein Portfolio für den Energiesektor ab. „Unsere Traversen beweisen bei On- und Offshore-Windkraftanlagen, bei Bohrplattformen und anderen industriellen Großkomponenten ihre Verlässlichkeit“, so Andreas Höltkemeier. „Das KTA-Zertifikat eröffnet unserem Unternehmen den Zugang zu einem weiteren hochinteressanten Markt.“

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: Toyota Material Handling
Bild: Toyota Material Handling
Weltrangliste Flurförderzeuge
2020/2021

Weltrangliste Flurförderzeuge 2020/2021

Bei der Auswertung der World Industrial Truck Statistics (WITS) stößt man auf Rückschläge und Steigerungen durch Schwankungen der Auftragseingänge und Auslieferungen der Flurförderzeugklassen. Für das Geschäftsjahr 2020 bzw. 2020/2021 haben 20 der beteiligten 27 Unternehmen Rückgänge im Nettoumsatz ihrer Flurförderzeugsparten gemeldet, die wohl auch auf der Corona-Pandemie
beruhen. Sechs Firmen haben über Zuwächse berichtet. Ein weiterer Hersteller, der 2020 in die Weltrangliste zurückgekehrt ist, hat keinen Vergleich zum Vorjahr
angegeben. Letztlich spiegeln die WITS einen wechselnden Bedarf am breiten Spektrum der Flurförderzeugtypen.

Anzeige

Anzeige

Anzeige