Sicher unterwegs im Ex-Schutzbereich

Das Arbeiten in explosionsgefährdeten Bereichen ist im wahrsten Sinne explosiv. Die dort eingesetzten Flurförderzeuge müssen für den Ex-Schutz speziell ausgelegt sein. Besondere Bedeutung hat dabei auch die richtige Auswahl der verwendeten Gabelzinken.
Die Voll-Edelstahl Gabelzinke von Vetter bietet nicht nur höchste Sicherheit und geringen Serviceaufwand, sondern auch langfristige Kosten- und Zeitersparnis.
Die Voll-Edelstahl Gabelzinke von Vetter bietet nicht nur höchste Sicherheit und geringen Serviceaufwand, sondern auch langfristige Kosten- und Zeitersparnis.Bild: VETTER Industrie GmbH

Um Gabelzinken für den Ex-Schutzbereich sicher zu machen, ist es üblich „normale“ Gabelzinken mit Edelstahl- oder Messingblechen zu beschichten. Dies bringt jedoch vielfältige Nachteile mit sich. Die aufgebrachten Bleche verschleißen auf Grund ihrer Dicke von nur 3mm recht schnell und die Neubeschichtung wird notwendig. Eine ständige Kontrolle des Verschleißes ist erforderlich, um ein „Durchscheuern“ und damit eventuelle Funkenbildung auszuschließen. Zudem werden die Gabelzinken durch die Blechummantelung ca. 8 bis 9mm dicker – und das kann bei bestimmten Ladungsträgern Probleme beim Einfahren in die Palettentaschen ergeben.

Edelstahl-Gabelzinken aus Vollmaterial

 Die Vetter Volledelstahl-Gabelzinke wird auch mit abgerundeter Beluga Gabelspitze angeboten.
Die Vetter Volledelstahl-Gabelzinke wird auch mit abgerundeter Beluga Gabelspitze angeboten.Bild: Vetter Industrie GmbH

Der Gabelzinkenhersteller Vetter bietet für solche Flurförderzeuge Edelstahl-Gabelzinken aus Vollmaterial mit ATEX-Zertifizierung an. Die Vorteile der Voll-Edelstahl-Gabelzinken liegen auf der Hand. Der Explosionsschutz ist immer gewährleistet, selbst bei Erreichen der Verschleißgrenze. Zudem steht ein bis zu 6fach höheres Verschleißvolumen zur Verfügung: Beträgt dieser bei herkömmlicher Blechbeschichtung nur 3mm, so sind dies bei den Vetter-Voll-Edelstahl-Gabelzinken 8mm Verschleißzugabe im Optima-Gabelknick plus 10 Prozent der Nenndicke der Gabelzinke (z.B. bei 45mm Nenndicke = 4,5mm Verschleißvolumen). Dies entspricht einem Gesamt-Verschleißvolumen von 12,5mm. Zusätzlich bietet das High-Tech-Material eine zweifach höhere Verschleißfestigkeit gegenüber den bisher für die Beschichtung verwendeten Edelstahl-Blechen. Vetter Voll-Edelstahl-Gabelzinken werden aus dem Hochleistungswerkstoff VQ46 hergestellt und zusätzlich einem aufwändigen und innovativen Wärmebehandlungsverfahren unterzogen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass auch die Gabelhaken zur Befestigung am Stapler aus Voll-Edelstahl gefertigt sind.

Beluga Gabelspitze: rundum sicher

Die Vetter Volledelstahl-Gabelzinke gibt es auch mit der abgerundeten Beluga Gabelspitze. Dadurch wird die Arbeitssicherheit im Ex-Schutz-Bereich nochmals deutlich erhöht.

Oft sind Gabelspitzen im wahrsten Sinne des Wortes zu spitz. Beluga Gabelspitzen sind abgerundet und bieten eine höhere Aufprallfläche bei Kontakt mit der Ladung. Dies verringert das Risiko, dass die Gabelspitze in das Transportgut einsticht und somit Ware, im schlimmsten Fall Gefahrgut, austritt oder Verpackungen, wie Fässer, Säcke oder Kartons, zerstört werden.

Im Lebensmittelbereich die erste Wahl

Auch für den Hygienebereich ist die Vetter Voll-Edelstahl-Gabelzinke besten geeignet. Dank ihrer polierten Oberfläche erfüllt sie hohe Hygieneanforderungen. Die Gabelzinken sind korrosionsbeständig und einfach zu reinigen, es sind keine Zwischen- oder Hohlräume vorhanden, in denen sich Bakterien bilden können.

Mit Vetter sicher unterwegs

Logistikmanager in Ex-Schutz-Bereichen tragen eine besonders hohe Verantwortung, um die Sicherheit von Mensch und Maschine zu gewährleisten. Der Einsatz von Vetter Edelstahl-Gabelzinken bietet nicht nur hohe Sicherheit, sondern zahlt sich schnell aus durch weniger Servicearbeiten und niedrigste Gesamtkosten. Mehr über die Voll-Edelstahl-Gabelzinke von Vetter erfahren Sie auf dem Vetter Messestand B01 in Halle 2 auf der GGS Gefahrgut Gefahrstoff vom 24. bis 26. November 2020 in Leipzig.

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