„Strothmann sah großes Potenzial in einer Lösung, mit der dieser zusätzliche Energie- und Installationsaufwand vermieden werden kann. Abhängig von der Anzahl der anzufahrenden Stationen und dem Energieverbrauch, der sich unter anderem aus dem Gewicht, der Geschwindigkeit und der Taktzeit der FTF berechnet, wird die Anzahl der benötigten Ladestationen in der Linie festgelegt. Wiferions 3kW-System stellt die Energie nur dort zur Verfügung, wo sie benötigt wird. Das ist ein 1:1-Mehrwert für den Endkunden“, sagt Dominik Schaffrinski. „Damit hat sich die Energieeffizienz um mehr als 50 Prozent verbessert. Wir bieten also das Beste aus zwei Welten: unsere Schienentechnologie und die induktive Ladetechnik von Wiferion, ein hocheffizientes Gesamtpaket.“ Die Folge: Durch die reduzierte Komplexität der Ladestruktur sinken die Gesamtprojektkosten deutlich. Darüber hinaus profitieren Hersteller großer und schwerer Produkte, die auf das Transportsystem von Strothmann setzen, von einer deutlich effizienteren CO2-Bilanz.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem Zusammenspiel der beiden Technologien: Durch die hohe Positioniergenauigkeit des RundSchienen-Systems kann der Idealbereich der Wiferion-Technologie punktgenau angefahren werden. Dadurch ist ein größerer Abstand zwischen der stationären Ladeplatte im Boden und der mobilen Ladeplatte im FTF möglich. Dies reduziert das Risiko, dass Fremdteile dazwischengeraten und die mobile Ladeplatte beschädigen.

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