Plattformwagen für Blankstahltransport

Lech-Stahl Veredelung (LSV) nutzt für das Stabstahl-Handling Plattformwagen von Dimos. Am Standort Meitingen konnte LSV dank der Sonderfahrzeuge die Nutzlast pro Transporteinheit um ein Drittel erhöhen. Für zusätzliche Effizienzsteigerungen sorgen ein elektrisches Antriebskonzept und die Trennung von Fahrwerk und Hubsystem.
 Bei LSV transportiert jeder Plattformwagen von Dimos bis zu 40t Blankstahl.
Bei LSV transportiert jeder Plattformwagen von Dimos bis zu 40t Blankstahl.Bild: DIMOS Maschinenbau GmbH

Lech-Stahl Veredelung (LSV) ist auf die Herstellung und Veredelung von Blankstahl spezialisiert. Zusätzlich zu den beiden Produktionsstandorten in Landsberg und Oberndorf eröffnete LSV 2019 in Meitingen einen dritten Produktionsstandort. Hier wird auf rund 10.000m2 Stahl in unterschiedlichen Veredelungs- und Anarbeitungsstufen produziert. Für das Handling des Stabstahls nutzt LSV Unterfahrgestelle, die von Plattformwagen befördert werden. Die besondere Herausforderung: Die Nutzlast der Gestelle stieg von jeweils 30 auf 40t an, während ihre Abmessungen gleich blieben. Dementsprechend erhöhten sich auch die Anforderungen an die angeschlossene Fördertechnik.

Gemeinsam mit dem Anwender entwickelt

 Durch die getrennte Umsetzung des Fahrwerks und des Hubsystems vom Plattformwagen fällt der Verschleiß am Fahrwerk vergleichsweise gering aus.
Durch die getrennte Umsetzung des Fahrwerks und des Hubsystems vom Plattformwagen fällt der Verschleiß am Fahrwerk vergleichsweise gering aus.Bild: DIMOS Maschinenbau GmbH

Um den größeren Lastentransport bei gleichbleibenden Abmessungen der Unterfahrgestelle umsetzen zu können, führte LSV Plattformwagen von Dimos ein. Der hessische Maschinenbauer ist darauf spezialisiert, Flurförderzeuge präzise auf individuelle Kundenanforderungen zuzuschneiden, und fertigt ausschließlich in Kleinserien. Alle relevanten Personen bei LSV wurden in die Konzeption und Konstruktion des Plattformwagens eingebunden – darunter neben der Logistikleitung und der Beschaffung auch die späteren Bediener. „Dimos hat während des gesamten Projektes sehr eng mit uns zusammengearbeitet. Dadurch konnten wir gemeinsam die bestmögliche Lösung für unsere speziellen Anforderungen entwickeln“, erklärt Robert Sandner, Werksleiter bei LSV.

Energiemanagement im Fokus

Dabei mussten neben den Maßen und der Tragfähigkeit viele weitere Aspekte berücksichtigt werden. So war es unter anderem wichtig, ein optimales Energiemanagement zu bieten und damit besonders lange Einsatzzeiten zu erreichen. Dieses Ziel konnte dank eines leistungsstarken, rein elektrischen Antriebskonzepts realisiert werden. In marktüblichen Systemen kommen dagegen häufig hydrostatische Antriebe zum Einsatz, die aufgrund ihres niedrigen Wirkungsgrades ineffizient sind. Technologisch deutlich über dem Marktstandard sind auch das Fahrwerk und das Hubsystem des Plattformwagens angesiedelt: Dadurch, dass Dimos beide Systeme im Gegensatz zu bislang gängigen Lösungen getrennt voneinander umgesetzt hat, fällt der Verschleiß am Fahrwerk vergleichsweise gering aus, wie Pascal Schütz, verantwortlich für Vertrieb und Entwicklung bei Dimos, unterstreicht: „Zu den Stärken unseres Plattformwagens zählt seine Robustheit, die insbesondere auf unser innovatives Hubsystem zurückzuführen ist. Damit tragen wir zu einem Mehr an Effizienz in den Logistikprozessen von LSV bei.“

www.dimos-maschinenbau.de

DIMOS Maschinenbau GmbH

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Was heißt: 
„In Anlehnung an die Norm“?

Was heißt: „In Anlehnung an die Norm“?

Dürfen Produkte, die das GS-Prüfzeichen und gleichzeitig den Zusatz „in Anlehnung an die Norm“ tragen, verwendet werden, als seien sie nachweislich sichere Produkte beziehungsweise Arbeitsmittel? Die Antwort lautet: Ja! Doch der Hinweis „in Anlehnung“ sorgt für Unbehagen. Es ist Zeit, über die Hintergründe zu informieren, die heutige Norm zu interpretieren und sie bei nächster Gelegenheit anzupassen. Es geht um die EN 12195-2.

Bild: VETTER Industrie GmbH
Bild: VETTER Industrie GmbH
Gabelzinken-Hersteller 
mit Tradition

Gabelzinken-Hersteller mit Tradition

Vetter ist heute einer der führenden Hersteller von Gabelzinken in Europa. An Produktionsstandorten in Deutschland und den USA wird das wohl umfangreichste Gabelzinken-Produktprogramm für die Flurförderzeugindustrie gefertigt. Mit Einführung der SmartFork – der intelligenten Gabelzinke mit integrierter Kamera- und Sensortechnik – ist Vetter Schrittmacher für mehr Sicherheit beim Staplereinsatz und einer erfolgreichen Logistik 4.0.

Bild: Körber AG
Bild: Körber AG
Warehouse der Zukunft

Warehouse der Zukunft

Körber unterstützt mit seinem Geschäftsfeld Supply Chain den Sportfachhändler Intersport beim Neubau und der Erweiterung des Zentrallagers in Heilbronn. Von der Planungsphase bis zur Finalisierung zeichnet Körber sich verantwortlich für die praktische Umsetzung eines vollautomatisierten Lagers, das nicht nur technologisch State of the Art ist, sondern auch den wachsenden Bedarf an intelligenter Lagerkapazität in den kommenden Jahren abdecken kann.

Bild: Schulte-Henke GmbH
Bild: Schulte-Henke GmbH
Sicherer Transport von 
Elektro- und Konsumgütern

Sicherer Transport von Elektro- und Konsumgütern

Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle werden mit Hilfe von Karton- und Geräteklammern mittels Gabelstapler schnell und sicher transportiert. Da Stabau seine Kunden in schnellwachsenden Branchen wie der Konsumgüter- und Elektronikindustrie bestmöglich unterstützen möchte, bietet das Unternehmen zahlreiche Varianten des Anbaugeräts und individuelle Sonderlösungen an.

Anzeige

Anzeige

Anzeige