Fahrgeschwindigkeitsbegrenzungen senken das Unfallrisiko erheblich
Mit den Geschwindigkeitsparametern der Zonenerkennung lassen sich auch die maximalen Fahrgeschwindigkeiten in den Hallen und im Freigelände begrenzen. Matthias Blum hierzu: „Das senkt das Unfallrisiko erheblich. Wegen des hohen Fußgängeraufkommens in den Hallen war die Anforderung ohne Reduktion der Produktivität und zusätzliches Personal, die maximale Staplergeschwindigkeit auf 10km/h zu begrenzen. Im Freigelände hingegen haben wir wegen der langen Transportstrecken mit geringerem Fußgängeraufkommen das Tempolimit bei 16km/h festgelegt.“
Mit der Anzeige- und Bedieneinheit Still Easy Control werden alle Sicherheits- und Leistungsfunktionen überwacht. Durch eine im Cockpit zusätzlich installierte LED, die bei Aktivierung deutlich sichtbar rot leuchtet, wird die begrenzte Geschwindigkeit visuell hervorgehoben. Der Fahrer hat somit alle relevanten Informationen jederzeit im Blick und kann die Performance-Funktionen des Fahrzeugs einsatzabhängig aktivieren, also auch die Fahrgeschwindigkeit mit den Begrenzungen, die Beschleunigung und das Hubverhalten.
Moderne Kamerasysteme minimieren Unfallrisiko deutlich
Das neue KI-gestützte Kamerasystem von Still erkennt in Echtzeit Personen und personenähnliche Objekte. Dank des integrierten KI-Prozessors ist keine zusätzliche Hardware zur Personenerkennung notwendig. Die Kamera kann nicht nur am Heck des Fahrzeugs, sondern auch an Front und Seiten des Gabelstaplers angebracht werden, an denen potenzielle Gefahrenstellen im Arbeitsablauf auftreten können. Selbst unter extremen Bedingungen von -40 bis +85°C funktioniert die Kamera reibungslos. Dabei lässt sich das Kamerasystem auf mehrere Kameras erweitern. Bei der Rückraumüberwachung wird eine Kamera am Heck des Fahrzeugs montiert, z.B. am Heckgewicht oder dem Fahrerschutzdach. Damit der Fahrer Personen und Gegenstände hinter dem Fahrzeug rechtzeitig erkennt, wird diese Kamera bei einer Rückwärtsfahrt automatisch aktiviert. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
In zwei Stufen wird der Fahrer sowohl mit dem Kamerabild als auch einem akustischen Signal über einen Lautsprecher im Inneren des Staplers gewarnt. In der Erkennungszone wird ein akustisches Signal mit mäßiger Frequenz ausgelöst und auf dem Monitor die Person gelb umrandet sowie optional die Geschwindigkeit des Fahrzeugs verlangsamt. Im Warnbereich herrscht schließlich ein dauerhafter Alarmton mit einer rot eingerahmten Person. Mit der optionalen Stopp-Funktion wird das Unfallrisiko so auf ein Minimum reduziert. Erkennungszonen und Warnmechanismen lassen sich hierbei individuell anpassen. Für die Detailtreue sorgt die HD-Auflösung des Bildschirms und das schlanke und robuste Design für maximale Funktionalität. Thomas Köhle, Plant Director Werk Brake, ist vom neuen Sicherheitssystem für das Transportwesen überzeugt: „Mit Fahrzeugen höchsten Sicherheitsstandards wirken wir den stetig wachsenden Gefahren in der Lagerarbeit und im innerbetrieblichen Transport entschieden entgegen. Jeden Euro, den wir in präventive Vorkehrungen stecken, bringt im Schnitt mindestens den doppelten Mehrwert. Zudem verbessert sich das Image für unser Werk in Brake sowohl bei den eigenen Mitarbeitern als auch bei unseren Auftraggebern.“
Aktive optische Warnsignale erhöhen Achtsamkeit
Mithilfe stationär und mobil installierter Sicherheitsbeleuchtung lassen sich Personenschäden und Kollisionen in viel befahrenen Arbeitsbereichen reduzieren. So sind im Werk diverse LED-Projektoren für Still Safety Lighting Systeme an Fahr- und Fußwegen installiert, die schlagartig und deutlich sichtbar Bodenmarkierungen für Passanten bei herannahenden Staplern projizieren. Für die Fußgänger bedeutet dies eine erhöhte Achtsamkeit durch die unmittelbare Projektion eines Stoppschilds, welches projiziert wird und somit im Laufe der Zeit weder verblasst noch verschleißt. Ebenfalls werden auf den Boden lackierte Leitlinien in viel befahrenen Bereichen durch LED-Projektoren ersetzt. Ändern sich die Gegebenheiten im Werksverkehr, so lassen sich die Projektoren und Empfangsmodule für den Datenfunk schnell und flexibel an neuen Gefahrpunkten montieren.
















