Unternehmen wie der FTF-Hersteller Kivnon mit seinem Hauptsitz in Spanien und weltweiten Niederlassungen, einschließlich Deutschland, profitieren hier von ihrem sowohl breitgefächerten als auch länderspezifischen Erfahrungsschatz. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten hier umfassende, kompetente und auf die jeweilige Standortsituation zugeschnittene Unterstützung auf ihrer Reise zur Automatisierung – vom einzelnen Fahrzeug bis zur großen FTF-Flotte.

1. Anfangsinvestitionen: Die Anschaffung und Implementierung von FTF kann je nach Ausprägung hohe Anfangskosten verursachen. Mittelständische Unternehmen müssen daher sorgfältig abwägen, ob und wie sie die Investitionen finanzieren.

In diesem Rahmen sollte zudem geklärt werden, ob es unbedingt die aufwändigste, neueste Technologie sein muss – Stichwort ‚mit Kanonen auf Spatzen schießen‘ – und ob gleich die gesamte Werkslogistik automatisiert werden sollte. In der Regel ist es klüger, zunächst einen Bereich auszustatten, der wenig Probleme bereitet.

2. Fördermöglichkeiten: Förderprogramme und staatliche Zuschüsse können hier eine hilfreiche Unterstützung bieten. Einige dieser Programme zielen speziell auf die Automatisierung und Digitalisierung mittelständischer Unternehmen ab. Hierzu gehört beispielsweise das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KfW Bankengruppe oder das Förderprogramm ‚Go-Digital‘ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Auch die Länder bieten solche Programme wie z.B. ‚Mittelstand Innovativ & Digital (MID)‘ vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE). Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen darin, die Innovationskraft und Abläufe ihrer Betriebe zu digitalisieren, ihre Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren digital weiterzuentwickeln und so auch in Zukunft einer der wirtschaftlichen Motoren des Landes zu sein.

3. Integration in vorhandene Systeme: Die Einbindung fahrerloser Transportsysteme in bereits bestehende Produktions- und Logistikprozesse kann sich durchaus komplex gestalten. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, ist hier neben einer umfassenden Planung möglicherweise eine Anpassung der Infrastruktur erforderlich. Es muss beispielsweise ergebnisoffen geklärt werden, ob die vorhandene Produktionsumgebung überhaupt für FTF geeignet ist (Bodenbeschaffenheit, Rampen, Platz). Ein seriöser FTF-Anbieter würde sogar gegebenenfalls vom Einsatz seiner Fahrzeuge abraten.

4. Langfristiger Supportbedarf: Die Technologie der fahrerlosen Transportfahrzeuge ist zwar weit fortgeschritten und ausgereift, aber dennoch nicht frei von Herausforderungen. Die Systeme müssen kontinuierlich gewartet und angepasst werden, beispielsweise, um mit den wachsenden Logistik-Anforderungen des Unternehmens Schritt zu halten. Auch hier erweist es sich als ratsam, mit einem erfahrenen FTF-Hersteller zusammenzuarbeiten, der die unterschiedlichsten Szenarios kennt und bei der Anpassung unterstützen kann.

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft der Nutzung von fahrerlosen Transportfahrzeugen in mittelständischen Unternehmen sieht vielversprechend aus. Sie bieten einen gangbaren Lösungsansatz für das Problem des Arbeitskräftemangels, das in Zukunft sicher nicht kleiner wird. Zudem werden die Systeme mit fortschreitender Technologie und zunehmender Akzeptanz voraussichtlich zunehmend kostengünstiger und effizienter. Somit bietet sich Unternehmen im deutschen Mittelstand die Chance, von diesen Entwicklungen zu profitieren und sich durch innovative Logistiklösungen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

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