Cleverer Zug in die Zukunft

Die innerbetriebliche Logistik steht heute aufgrund ihrer zentralen Rolle besonders im Fokus. Investitionen lohnen sich, um langfristig von schlanken Prozessen, flexiblen Abläufen und effizienter Organisation zu profitieren. Ebenso lohnt es sich, sich von einem kompetenten Intralogistik-Partner wie Still zuverlässig durch den Industrie-4.0-Dschungel navigieren zu lassen.
 Effizient, flexibel, skalierbar, ressourcenoptimiert - mit der Investition in automatisierte Routenzüge von Still stellen Unternehmen heute die Weichen für die Sicherung ihrer langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.
Effizient, flexibel, skalierbar, ressourcenoptimiert – mit der Investition in automatisierte Routenzüge von Still stellen Unternehmen heute die Weichen für die Sicherung ihrer langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.Bild: Still GmbH

Die gute Nachricht ist: Es gibt bereits viele passende und zukunftsfähige Intralogistik-Lösungen – jahrelang erprobt und technologisch ausgereift. Automatisierungsanwendungen sind längst keine Visionen mehr, sie sind gelebte Realität. Und das aus gutem Grund. Denn wo fahrerlose Transportsysteme für einen reibungslosen Materialfluss sorgen, profitieren Unternehmen in vielfacher Hinsicht. Kapazitäten werden gesteigert, Lieferverzögerungen und Fehler minimiert. Während Effizienz, Mitarbeitersicherheit und Arbeitsqualität steigen, sinken Risiken von Transportschäden und Unfällen. Transparenz und Prozessdokumentation sorgen für eine spürbare Kostenreduzierung.

Automatisierte Routenzüge als Gamechanger der Produktionslogistik

Insbesondere in der staplerfreien Produktionsversorgung steckt großes Potential für Automatisierungslösungen. Seit rund 20 Jahren stehen Routenzüge für die effiziente Just-in-Sequence Ver- und Entsorgung von Produktionen. Sie punkten überall dort, wo längere Strecken und schwere Lasten in einem regelmäßigen Kreislauf zurückgelegt werden müssen. Eine Zugmaschine zieht bis zu vier Anhänger mit jeweils einer Tonne Maximalladung. Zudem ist das traditionelle „Milkrun-System“ bestechend, weil es die Ver- und Entsorgung kombiniert und für eine hocheffiziente Taktung der Logistik sorgt. Einem vergleichsweise hohen Implementierungsaufwand stehen langfristige Vorteile wie eine stark optimierte Lagerhaltung, Verkehrsberuhigung und eine hohe Rentabilität entgegen.

Routenzüge durch die Ausstattung mit Automatisierungskits zu fahrerlosen Transportsystemen weiterzuentwickeln, macht sie zu echten Gamechangern der Produktionsversorgung. Voll- oder teilautomatisiert versorgen sie auf festgelegten Routen und mit definierten Be- und Entladestationen die Produktion. Die passgenau aufeinander abgestimmten Trolleys und Rahmen machen die Be- und Entladung denkbar sicher, einfach und beliebig skalierbar. Auch die weiteren Vorteile liegen auf der Hand: Perfekt synchronisierte Produktionsversorgung und die größtmögliche Optimierung der Lagerbestände und des Platzbedarfs. Über die innovative Steuerungssoftware können Route, Stationen und Taktung jederzeit konfiguriert werden. Und nicht zuletzt überzeugen die drastische Senkung von Fehlerpotentialen und Unfallrisiken sowie der bedarfsgerechte und wertschätzende Einsatz von Mitarbeitern.

Mensch und Maschine im ergonomischen Zusammenspiel

Entgegen der häufigen Argumentation, dass Automatisierung Arbeitsplätze vernichte, steigert sie vielmehr die (körperliche) Entlastung von Mitarbeitern und ihren wertschätzenden Einsatz im Unternehmen. Qualifiziertes, gesundes, zufriedenes und motiviertes Fachpersonal ist und bleibt eine der wichtigsten Ressourcen erfolgreicher Unternehmen. Zudem werden gerade im Kontext des globalen Wettbewerbs ergonomische und gesundheitsschützende Arbeitsplätze immer wertvollere USPs. Gleichzeitig ist Automatisierung ein unternehmerisch attraktives Instrument, um Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigenden Lohnkosten und hohem Flexibilitätsdruck zu begegnen.

Werden die technologischen und humanen Ressourcen als Einheit betrachtet und stringent nach Gesichtspunkten der Wertschöpfung und der Synergien eingesetzt, offenbart sich schnell ihr sinnvolles Zusammenspiel. Denn wenn intelligente Maschinen Sicherheit und zuverlässige Prozesse gewährleisten sowie körperlich schwere, repetitive Arbeiten übernehmen, erhöht das die Produktivität und Effizienz. Gleichzeitig profitieren Mitarbeiter von einer Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und ihres Gesundheitsschutzes. Automatisierte Prozesse verschaffen ihnen Freiräume für kreative, verantwortungsvolle und strategische Aufgaben. Es entstehen neue Aufgaben- und Verantwortungsbereiche sowie neue Berufsfelder. Damit diese Entwicklung im Unternehmen nachhaltig erfolgreich funktioniert und von den Mitarbeitern mitgetragen wird, ist es unumgänglich, die Belegschaft frühzeitig und umfassend in den Prozess zu integrieren. Nur wenn sie in der Veränderung keine Bedrohung ihres Arbeitsplatzes sehen, werden sie die neuen Technologien als Erleichterung verstehen und unterstützen.

„Wie packe ich es an?“ Mit einem zuverlässigen Partner an der Seite!

Automatisierte Routenzüge als Teil automatisierter Logistikprozesse sind längst etablierter Bestandteil moderner Produktionsunternehmen. Nach der Automobilbranche haben inzwischen viele weitere Branchen ihren großen Mehrwert erkannt. Ob Stückguthersteller, Häfen oder Recyclingunternehmen – ein branchenübergreifender Trend ist gut erkennbar und belegt die hohe Wertschöpfungskraft der fahrerlosen Routenzüge.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Was heißt: 
„In Anlehnung an die Norm“?

Was heißt: „In Anlehnung an die Norm“?

Dürfen Produkte, die das GS-Prüfzeichen und gleichzeitig den Zusatz „in Anlehnung an die Norm“ tragen, verwendet werden, als seien sie nachweislich sichere Produkte beziehungsweise Arbeitsmittel? Die Antwort lautet: Ja! Doch der Hinweis „in Anlehnung“ sorgt für Unbehagen. Es ist Zeit, über die Hintergründe zu informieren, die heutige Norm zu interpretieren und sie bei nächster Gelegenheit anzupassen. Es geht um die EN 12195-2.

Bild: VETTER Industrie GmbH
Bild: VETTER Industrie GmbH
Gabelzinken-Hersteller 
mit Tradition

Gabelzinken-Hersteller mit Tradition

Vetter ist heute einer der führenden Hersteller von Gabelzinken in Europa. An Produktionsstandorten in Deutschland und den USA wird das wohl umfangreichste Gabelzinken-Produktprogramm für die Flurförderzeugindustrie gefertigt. Mit Einführung der SmartFork – der intelligenten Gabelzinke mit integrierter Kamera- und Sensortechnik – ist Vetter Schrittmacher für mehr Sicherheit beim Staplereinsatz und einer erfolgreichen Logistik 4.0.

Bild: Körber AG
Bild: Körber AG
Warehouse der Zukunft

Warehouse der Zukunft

Körber unterstützt mit seinem Geschäftsfeld Supply Chain den Sportfachhändler Intersport beim Neubau und der Erweiterung des Zentrallagers in Heilbronn. Von der Planungsphase bis zur Finalisierung zeichnet Körber sich verantwortlich für die praktische Umsetzung eines vollautomatisierten Lagers, das nicht nur technologisch State of the Art ist, sondern auch den wachsenden Bedarf an intelligenter Lagerkapazität in den kommenden Jahren abdecken kann.

Bild: Schulte-Henke GmbH
Bild: Schulte-Henke GmbH
Sicherer Transport von 
Elektro- und Konsumgütern

Sicherer Transport von Elektro- und Konsumgütern

Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle werden mit Hilfe von Karton- und Geräteklammern mittels Gabelstapler schnell und sicher transportiert. Da Stabau seine Kunden in schnellwachsenden Branchen wie der Konsumgüter- und Elektronikindustrie bestmöglich unterstützen möchte, bietet das Unternehmen zahlreiche Varianten des Anbaugeräts und individuelle Sonderlösungen an.

Anzeige

Anzeige

Anzeige