Zebra Technologies übernimmt Fetch Robotics
Bild: Zebra Technologies Europe Ltd.

Zebra Technologies Corporation, gibt bekannt, Fetch Robotics, einen Pionier der On-Demand-Automatisierung, übernehmen zu wollen. Die autonomen mobilen Roboter (AMRs) von Fetch werden für die optimierte Kommissionierung in Fulfillment- und Distributionszentren, die Just-in-Time-Materiallieferung in Fertigungsanlagen und die Automatisierung manueller Materialbewegungen in jeder Anlage eingesetzt.

Beschleunigtes Wachstum im Bereich intelligenter Industrieautomation

Fetch verfügt über das größte Portfolio an AMRs in der Branche und bietet eine nahtlose Integration mit Lager- und Fertigungssystemen, ohne, dass Änderungen an den Anlagen oder der Infrastruktur erforderlich sind. Workflow Builder, das Drag-and-Drop-Workflow-Entwicklungsstudio von Fetch, ermöglicht eine sofortige Automatisierung. Kunden und Partner können so automatisierte Materialtransport-Workflows innerhalb von Stunden statt Monaten einsetzen. Die AMRs verbessern Durchsatz, Effizienz und Produktivität, arbeiten mit den Menschen in Fulfillment-, Distributions- und Produktionsumgebungen zusammen und helfen so, den derzeitigen Arbeitskräftemangel auszugleichen.

„Die Übernahme von Fetch Robotics wird die Verwirklichung unserer Vision von Enterprise Asset Intelligence und unser Wachstum im Bereich der intelligenten Industrieautomation beschleunigen. Damit beschreiten wir neue Wege zur Verbesserung von Arbeitsabläufen und helfen unseren Kunden, in zunehmend automatisierten, datengesteuerten Umgebungen effizienter zu arbeiten“, sagt Anders Gustafsson, Chief Executive Officer von Zebra Technologies. „Außerdem erweitern wir mit diesem Schritt unser Engagement für die Optimierung der Lieferkette – von der Produktion bis zum Verbrauch. Wir freuen uns, das Fetch-Team in der Zebra-Familie willkommen zu heißen.“

Maschinelles Lernen mit FetchCore

Neben dem breiten AMR-Portfolio bietet Fetch Robotics auch die Cloud-basierte Software FetchCore an. Sie dient als grundlegende Plattform für den Einsatz und die vollständige Integration vieler verschiedener automatisierter Workflows in Fertigungs- und Lagerabläufen an. Außerdem ermöglicht FetchCore durch maschinelles Lernen auf Basis von AMR-Sensordaten einzigartige Einblicke in Anlagen. Vor allem Kunden mit arbeitsintensiven Abläufen profitieren von fortschrittlichen Robotiklösungen dieser Art.

Zebra wird sich auf eine Robotik-Automatisierung fokussieren, die Workflow-Lösungen für Mitarbeiter wie FulfillmentEdge und SmartSight mit den Lösungen von Fetch Robotics kombiniert. Das Ergebnis wird ein innovatives Angebot sein, das durch eine bessere Orchestrierung von Technologien und Menschen zu mehr Effizienz und einem höherem ROI führt.

„Das Fetch-Team freut sich darauf, Zebra beizutreten und die Einführung flexibler Automatisierung durch AMRs und unsere Cloud-basierte Robotics-Plattform zu beschleunigen. Gemeinsam haben wir das richtige Team und die richtigen Technologien, um End-to-End-Lösungen für schwierige Kundenprobleme anbieten zu können“, sagt Melonee Wise, Chief Executive Officer von Fetch Robotics. „Indem wir Kunden dabei helfen, ihre Fulfillment-, Distributions- und Produktionsabläufe dynamisch zu optimieren und ganzheitlich zu orchestrieren, tragen wir gemeinsam dazu bei, dass diese der wachsenden Nachfrage voraus sind, Lieferzeiten minimieren und schrumpfenden Arbeitskräftepools begegnen können.“

„Unser Ziel ist es, Robotern und Menschen die Möglichkeit zu geben, ihr Bestes zu geben“, sagt Bill Burns, Chief Product & Solutions Officer, Zebra Technologies. „Mit dieser Übernahme bekräftigen wir unser Engagement für die Entwicklung innovativer Lösungen, die unseren Kunden helfen, ihre Abläufe durch Robotik zu verbessern.“

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: Toyota Material Handling
Bild: Toyota Material Handling
Weltrangliste Flurförderzeuge
2020/2021

Weltrangliste Flurförderzeuge 2020/2021

Bei der Auswertung der World Industrial Truck Statistics (WITS) stößt man auf Rückschläge und Steigerungen durch Schwankungen der Auftragseingänge und Auslieferungen der Flurförderzeugklassen. Für das Geschäftsjahr 2020 bzw. 2020/2021 haben 20 der beteiligten 27 Unternehmen Rückgänge im Nettoumsatz ihrer Flurförderzeugsparten gemeldet, die wohl auch auf der Corona-Pandemie
beruhen. Sechs Firmen haben über Zuwächse berichtet. Ein weiterer Hersteller, der 2020 in die Weltrangliste zurückgekehrt ist, hat keinen Vergleich zum Vorjahr
angegeben. Letztlich spiegeln die WITS einen wechselnden Bedarf am breiten Spektrum der Flurförderzeugtypen.

Anzeige

Anzeige

Anzeige