Warum der Umstieg auf SAP EWM S/4HANA jetzt der richtige Schritt ist

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Bild: Swan GmbH / Generative AI

Der Entscheidungsdruck entsteht durch steigende Wartungskosten und durch SAPs „Cloud-first“-Strategie: Die Weiterentwicklung vieler innovativer Technologien, wie Künstliche Intelligenz (KI) und Smart Data, treibt SAP primär für ihre Cloud-Kunden voran. Unternehmen, die sich nicht für eine Cloud-Migration entscheiden, riskieren daher, dass ihre Lösungen bald nicht mehr von den neuesten technologischen Entwicklungen profitieren. Ein Umstieg auf SAP EWM S/4HANA schafft die Basis, um neue Technologien wie Smart Data und KI dafür zu nutzen, Prozesse datenbasiert zu analysieren, effizienter zu gestalten und zu automatisieren.

Unternehmen, die jetzt auf SAP EWM S/4HANA umsteigen, profitieren von den technologischen Vorteilen der S/4HANA-Plattform .
Unternehmen, die jetzt auf SAP EWM S/4HANA umsteigen, profitieren von den technologischen Vorteilen der S/4HANA-Plattform .Bild: ©Stock Rocket/stock.adobe.com

Echtzeit-Datenanalysen und beschleunigte Prozesse

SAP EWM S/4HANA basiert auf der In-Memory-Datenbank S/4HANA. Sie ermöglicht Echtzeit-Datenanalysen und beschleunigte Prozesse nach einer neuen Datenbanklogik. Zudem hat SAP die Schnittstellenanbindung von Core-Interface auf IDoc geändert, was die reibungslose Anbindung weiterer Systeme ermöglicht. Dabei kommt der Implementierungsart eine wichtige Rolle zu, denn SAP EWM S/4HANA lässt sich eigenständig und als Embedded-Version im SAP ERP integrieren. Letztere bedarf zumeist einer Geschäftspartnermigration.

Doch auf SAP EWM S/4HANA umzusteigen ist mehr als nur ein technisches Upgrade. Es ist die Chance, aktuelle Prozesse datenbasiert zu analysieren, zu verbessern, zu automatisieren und effizienter zu gestalten. Dabei werden Prozesse umso günstiger, je enger Unternehmen sie am Systemstandard anpassen. Zusätzliche Vorteile liegen in intuitiven Bedienoberflächen, in der mühelosen Integration neuer Technologien und in einer standardisierten Softwareumgebung, die das Arbeiten in der Praxis verbessert – mit dem Effekt, dass Unternehmen, die durchdacht umsteigen, ihre Betriebskosten langfristig senken.

Präzise planen und praxisnah testen

Retrofit-Projekte erfordern präzise Planung und praxisnahe Tests. Da sie im Gegensatz zu Greenfield-Projekten im laufenden Betrieb umgesetzt werden, erfordern sie zudem ein enges Abstimmen zwischen Kunden und Projektpartnern. Insbesondere im 24/7-Lagerbetrieb sind kurze Ausfallzeiten und die konstante Versorgung der Produktionslinien von entscheidender Bedeutung. Daher müssen folgende Faktoren bereits vor dem Go-live klar definiert sein: die Lagerfunktion, die mögliche Versorgung aus anderen Lagern, flexible Lager- und Produktionskapazitäten, die Auswirkungen einer temporären Stilllegung und Verfügbarkeiten in Betriebsferien.

Testing und Abstimmung werden umso herausfordernder, je mehr verschiedene Systeme und Prozesse die Modernisierung umfasst. Um beim Migrieren der Daten und beim Koppeln der Schnittstellen reibungslose Übergänge zu schaffen und größere Komplikationen zu vermeiden, sind oft aufwändige Anpassungen nötig – insbesondere bei komplexen Geschäftsprozessen und hochautomatisierten Anlagen. Daher gilt es, optimierte Prozesse praxisnah zu testen. Damit die neuen Abläufe auch akzeptiert werden, empfiehlt es sich, die künftigen Nutzer frühzeitig mit einzubinden und neue Dialoge direkt mit ihnen zu testen. Schließlich sind Retrofits nur dann gelungen, wenn ihre Nutzer die neuen Prozesse verstehen, annehmen und erfolgreich anwenden.

Rechtzeitig handeln und Wettbewerbsvorteile sichern

Eine Migration auf SAP EWM S4/HANA öffnet Unternehmen die Chance, ihre Logistikprozesse zukunftsfest zu machen und sich dadurch wertvolle Wettbewerbsvorteile zu sichern. Im Zuge des Retrofits modernisieren sie ihre Infrastrukturen und steigern die Arbeitsproduktivität. Mit attraktiven Vertrags- oder Produktkonvertierungs-Anrechnungsregelungen schafft SAP zusätzliche Anreize zum Umstieg. Deren Umfang sinkt jedoch jedes Jahr. Ab 2027 müssen sich Unternehmen zwischen zwei teuren Varianten entscheiden: Zwischen der „Extended Maintenance“ und der „Customer Specific Maintenance“.

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