Low-Code-Plattform vernetzt die gesamte Produktion
Wer mit einem interaktiven Dashboard Prozessdaten aus allen Datenquellen in Echtzeit zusammenführt und visualisiert, kann den Überblick über sein komplettes industrielles Umfeld behalten. Mit der Erweiterung zur Low-Code-Plattform sammelt ein solches System nicht nur die Daten der einzelnen Maschinen, sondern lässt den Nutzer auch damit interagieren und spielt sie anschließend zurück. So ist es möglich, die gesamte Produktion zu vernetzen. Eine solche Softwarelösung bietet Peakboard an. Sie kann beispielsweise als digitales Shopfloormanagement, als Werkerassistenzsystem, zur optimierten Lagerverwaltung oder als Lean Management Board eingesetzt werden. „Ursprünglich ein Tool zur Datenvisualisierung, ist Peakboard heute vielmehr eine Art Baukasten, aus dem Kunden ihre eigenen Applikationen modular zusammenstellen können“, sagt Patrick Theobald, Mitgründer und Geschäftsführer der Peakboard GmbH.
Fokus auf das Wesentliche: kein Schnickschnack für Roboterflotten
Auch 2024 hält der Boom in der mobilen Robotik weiter an. Immer größere Projekte werden realisiert. Erst im August hat Safelog erfolgreich 60 mobile Transportroboter (MTR) bei Dresselhaus implementiert. Die fehlerfreie Koordination so vieler Roboter ist möglich, wenn sich die Geräte radikal auf die geforderte Funktion konzentrieren. „Indem wir nur die Technologie in unsere AGVs integrieren, die man unbedingt braucht, um die Aufgabe zu erledigen, reduzieren wir die technische Komplexität und damit die Fehleranfälligkeit“, erklärt Safelog-Geschäftsführer Mathias Behounek. Anwender müssen wissen, welche Prozesse in ihrer Produktion sich für eine Automatisierung eignen und welche konkreten Ziele sie mit Roboterflotten erreichen wollen, um solche erfolgreich für ihr Unternehmen einzusetzen.
KI-unterstützte Absatzplanung in der Lieferkette
In Zeiten von Personalmangel sowie hohen Material-, Transport- und Lagerkosten werden eine zuverlässige Bedarfsprognose und intelligente Planung der Produktion mittels KI immer wichtiger, denn sie entlasten Mitarbeiter von kleinteiliger Planung durch optimale Prognosen für Einkauf und Produktion. Als smarte Tools in der Distributionslogistik bilden Software-Lösungen wie die von Remira das Bindeglied zwischen Einkauf, Produktion und Absatz in Unternehmen. Sie kalkulieren dynamisch den Bedarf am jeweiligen Standort und orchestrieren damit den Warentransfer zwischen Zentral- und Regionallagern. Durch intelligentes Bestandsmanagement können so Out-of-Stock-Situationen und Überbestände vermieden werden. Händisch geführte Tabellen in Excel und statische Prognosen aus dem ERP-System werden damit zu Relikten der Vergangenheit. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Die Lieferkette muss weitergehen: Container-Tracking sichert Folgeprozesse
Transparenz in der globalen Lieferkette sorgt für Planungssicherheit. 90 Prozent aller Waren weltweit werden per Seefracht transportiert. Wie verheerend die Folgen eines unvorhergesehenen Vorfalls auf dem Seeweg für die weltweite Logistik sein können, ist nicht erst seit der Blockade des Suez-Kanals durch das Containerschiff Ever Given im März 2021 bekannt. Zum Jahresende 2023 geht der Blick gen Panamakanal, wo es aufgrund von Niedrigwasser wieder zu Staus kommt. Track und Trace-Lösungen für Seefrachtcontainer gewinnen darum immer mehr an Bedeutung. „Ein Game-Changer im Jahr 2024 wird das Echtzeit-Tracking von Containerschiffen sein – volle Transparenz über besonders kritische Container ist ein Wettbewerbsvorteil für Verlader“, sagt Katrin Marquardt, Senior Product Manager Ocean Visibility bei myleo/dsc.
Kleben statt Wickeln: Nachhaltiger Warentransport
Nachhaltigkeit spielt auch in der Logistikbranche eine immer wichtigere Rolle. Kunden wollen ihre bestellten Produkte schnell und unversehrt erhalten, legen aber auch zunehmenden Wert auf plastikfreie und recycelbare Verpackungen. Eine neue Palettierlösung von Henkel Adhesive Technologies könnte den Warentransport künftig revolutionieren: Anstelle von großen Mengen an Kunststofffolien stabilisieren Hotmelts der Produktreihe Technomelt Supra PS gestapelte Waren beim Transport auf Paletten. Der Klebstoff wird auf den Verpackungsgütern aufgetragen und verhindert das Verrutschen. Das reduziert den Einsatz von Stretchfolie um bis zu 90 Prozent und senkt die Materialkosten insgesamt um bis zu 80 Prozent. Durch den Verzicht auf Zwischenlagen kann die Depalettierung automatisiert und so die Prozesseffizienz gesteigert werden. Das Sahnehäubchen obendrauf: Der Schmelzklebstoff ist gemäß den EPRC-Richtlinien recyclingfähig.
















