Zudem lassen sich jederzeit weitere Rack Bots einbinden und dadurch die Kapazitäten erweitern. Nach einer kurzen Parametrierung sind die Geräte sofort einsatzfähig. Auch die Regalanlage selbst ist dank ihrer Modulbauweise jederzeit rasch erweiterbar.
Aktuell verfügt das Kleinteilelager über ca. 45.000 ESD-fähige Eurobehälter, die bis zu achtfach unterteilbar sind. Der Kunde hat damit genug Flexibilität, um seine insgesamt 130.000 Artikel passgenau einzulagern. Die Umstellung auf das von SSI Schäfer entwickelte Layout führte zu erheblichen Rationalisierungseffekten, da zuvor fast alle Artikel in spezifischen Behältern mit unterschiedlichen Abmaßen eingelagert wurden.
Flexible IT-Integration
Auch in der IT war es eines der zentralen Ziele des Kunden, die Zahl seiner Systeme auf ein Minimum zu begrenzen. „Vor diesem Hintergrund haben wir uns darauf konzentriert, die Steuerung der gesamten Rack Bot Lösung und der Fördertechnik direkt in das ERP-System des Kunden zu integrieren“, erklärt Florian Höller. Das Auftragsmanagement und die Bestandsverwaltung werden jetzt direkt aus der Business-Software SAP S4/Hana heraus gesteuert, die der Wehrtechnikanbieter unternehmensweit im Einsatz hat. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Ein vergleichbar schlanker Integrationsansatz zeigt sich auch bei der Anbindung der Lagerlifte vom Typ SSI Logimat. Auch hier werden die Transportaufträge direkt aus dem SAP-System heraus gesteuert und über eine Schnittstelle an den jeweils zuständigen Lagerlift übertragen, der seine Fahrbefehle und Tablar-Bewegungen aus den ERP-Daten ableitet. Aktuell hat der Kunde 12 Liftlösungen dieser Art im Einsatz oder führt sie gerade ein. Beispielsweise ergänzen sie im bereits erwähnten Hallenneubau das dortige Kleinteilelager sowie ein Palettenregallager, das SSI Schäfer einschließlich einer mehrgeschossigen Fachbodenregalanlage ebenfalls dort errichtet hat.
Der Kunde nutzt den Lagerlift SSI Logimat überall dort, wo es kleine und kleinste Teile platzsparend zu lagern und kommissionieren gilt. Er erreicht dabei ein hohes Maß an Lagerverdichtung, Kommissioniergenauigkeit und Arbeitseffizienz. Zudem profitiert er von kurzen Liefer- und Inbetriebnahmezeiten – von der Bestellung bis zum Go-Live vergehen im Schnitt 10 bis 15 Wochen.
Zusätzliche Zeitgewinne erzielt der Kunde bei Anwendungsfällen, die ohne ERP-Anbindung auskommen. So z.B. in einer Lehrwerkstatt, wo die eingelagerten Teile vor Ort bleiben und daher keine Materialbuchungen im SAP-System nötig sind. Stattdessen stellt SSI Schäfer das kostenlose Lagerverwaltungssystem Logione bereit und ermöglicht damit den Stand-Alone-Betrieb des eingesetzten Lagerlifts. Neben der Lehrwerkstatt kommt diese Betriebsoption derzeit in drei weiteren Anwendungsfällen zum Einsatz.
Effiziente Systeme für nachhaltiges Wachstum und Zukunftsfähigkeit
„So unterschiedlich unsere Projekte im Einzelfall auch sind, haben sie eines gemeinsam: Der Kunde wünscht sich Lager- und Intralogistiklösungen, die schnell einsatzbereit sind und sich flexibel an zukünftige Anforderungen anpassen lassen“, fasst Florian Höller die bisherigen Erfahrungen des Wehrtechnikanbieters zusammen und unterstreicht dabei vor allem den betriebswirtschaftlichen Nutzen der Automatik- und Halbautomatiksysteme, der sowohl für das Lagerpersonal als auch für das Management entsteht: „Die Anwender der verschiedenen Geschäftsbereiche profitieren von hohen Durchlaufleistungen, durchgängigen Prozessen und der hohen Verfügbarkeit ihrer Systeme. Darüber hinaus hat das Management die Themen Investitionssicherheit und Zukunftsfähigkeit im Blick. In all diesen Bereichen ist SSI Schäfer der Partner, um das weitere Wachstum des Unternehmens zu begleiten und die Kundenbedarfe mit passgenauen Lösungen marktgerecht zu erfüllen.“
















