Auch die Speditionen arbeiten dank der Logistikbude zeiteffizienter, weil sie ebenfalls die Mengen der Eurotauschpaletten kontinuierlich verfolgen und abstimmen können. „Mittlerweile werden wir sogar von unseren Speditionspartnern und Kunden angefragt, welche Lösung wir benutzen. Das zeigt uns, dass unsere Zusammenarbeit mit der Logistikbude einen neuen Maßstab gesetzt hat“, resümiert Westenberg. Bisher nehmen bereits über zehn Partnerspeditionen dieses Angebot in Anspruch und es wurden seit dem Start über 2.000 Tauschtransaktionen über diese Lösung abgewickelt.

Kosten sparen durch die Vermeidung unnötiger Neuanschaffungen

Neben den deutlich effizienteren Prozessen und den dadurch gesunkenen Personalkosten, spart Bekuplast dank der Logistikbude auch bei laufenden Kosten: Weil das Familienunternehmen nun nachvollziehen kann, wie viele Eurotauschpaletten im Umlauf sind, kann es unnötige Neuanschaffungen vermeiden. „Wir waren überrascht von der Menge an Eurotauschpaletten in der Wertschöpfungskette und der Anzahl der abgewickelten Transaktionen. Das System hat uns erstmalig transparent vor Augen geführt, wie viel „Geld“ in der Form von Eurotauschpaletten im Umlauf ist“, erklärt Westenberg.

Kurze Testphase mit maximalem Erfolg

Dass diese deutlichen Erfolge bereits nach wenigen Monaten zu Tage treten, spricht nicht nur für die Softwarelösung selbst, die Bekuplasts Mehrwegmanagement in dieser Zeit verschlankt und vereinfacht hat, sondern auch für die Mitarbeitenden des Familienunternehmens. Schließlich kann auch die beste Softwarelösung nur dann unterstützen, wenn sie tatsächlich von den Mitarbeitenden genutzt wird.

Auch für Steffen Brand, Customer Success Manager der Logistikbude, war sofort klar, dass das Projekt erfolgreich wird. „Einerseits passt unsere Lösung hervorragend zum Anforderungsprofil von Bekuplast. Was mich jedoch besonders beeindruckt hat, war die freundliche und gleichzeitig produktive Zusammenarbeit. Durch meine persönliche Verbindung zur Region fühlte sich das gemeinsame Projekt von Anfang an wie ein Volltreffer an“, erklärt Brand, der ursprünglich aus der Nähe stammt.

Durch eine gezielte Testphase wurden die Mitarbeitenden von Bekuplast intensiv in die Implementierung einbezogen. „Für uns war es besonders wichtig, dass die Lösung den Bedürfnissen unserer Staplerfahrer entspricht. Schließlich sind sie es, die die App im Alltag nutzen werden“, betont Westenberg. Drei ausgewählte Staplerfahrer testeten die App und fanden sie äußerst benutzerfreundlich und intuitiv.

Auch weitere am Tauschprozess beteiligten Mitarbeiter, insbesondere Wolfgang Wenke, spielten eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Projekts. „Da Wolfgang hauptsächlich unsere Palettentauschkonten verwaltet, wollten wir vorab sicherstellen, dass die Software auch seinen Anforderungen entspricht“, erklärt Westenberg. Zum Glück habe sich in dieser kurzen Phase schnell herausgestellt, dass es passt: „Ich war direkt positiv überrascht und habe mich als ‚Versuchskaninchen‘ zur Verfügung gestellt. Die Logistikbude hat uns tatkräftig unterstützt und sich unsere Anmerkungen und Verbesserungswünsche nicht nur mit offen Ohren angehört, sondern auch direkt umgesetzt“, so Wenke.

Nach wenigen Anpassungen sei bei allen Mitarbeitende bereits großes Vertrauen in das neue System da gewesen, sodass nach nur anderthalb Monaten mit der Einführung begonnen werden konnte. Insgesamt dauerte die komplette Implementierung nicht einmal vier Monate.

Langfristig zukunftsfähig

In naher Zukunft kann sich der Hersteller von Mehrwegtransportverpackungen vorstellen, die Zusammenarbeit mit der Logistikbude weiter auszubauen und das System auch in anderen Bereichen einzusetzen. „Bei der Verlagerung unserer Produktionswerkzeuge, welche wir standortübergreifend nutzen, sind wir auf ähnliche Herausforderungen gestoßen wie bei unseren Eurotauschpaletten. Hier wäre das Tracking in Echtzeit sehr hilfreich“, erläutert Westenberg. Zunächst stehe aber die Implementierung eines neuen ERP-Systems auf dem Plan, bei dem auch die bereits vorhandenen Schnittstellen zur digitalen Lösung der Logistikbude geprüft werden sollen. So sollen bestehende Prozesse weiter verbessert, automatisiert und vor allem vereinfacht werden.

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