LIS feiert runden Geburtstag

Bild: LIS Logistische Informationssysteme AG

LIS Logistische Informationssysteme feiert ihr Firmenjubiläum: Aufbauend auf den revolutionären Ideen des Gründers und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Hilmar Wagner, die erstmals Transportauftragsbearbeitung am Computer ermöglichten, entwickelt das Grevener Unternehmen seit vier Jahrzehnten leistungsfähige und hochgradig anpassbare Speditionssoftware. Der größte Erfolg ist das marktführende Transport Management System (TMS) WinSped, dessen erste Version bereits 1997 erschien und das bis heute europaweit bei über 1.000 Kunden mit rund 1.200 Standorten im Einsatz ist. Das operative Geschäft hat Wagner mittlerweile an seinen Sohn Magnus Wagner und Rolf Hansmann übergeben.

Softwareentwickler mit Leidenschaft

„Unser Anspruch war es stets, unseren Kunden mit neuen Ideen einen Mehrwert zu bieten. Das beweisen wir seit mittlerweile 40 Jahren“, freut sich Hilmar Wagner, Aufsichtsratsvorsitzender der LIS Logistische Informationssysteme AG. Der technikbegeisterte Betriebswirt blickt auf eine bewegte Lebensgeschichte zurück: 1980 gründete er gemeinsam mit Dr. Reinhard Liedl das Vorgängerunternehmen der heutigen LIS AG und begann, im Auftrag einer Münsteraner Spedition Dispositionssoftware zu programmieren. Bereits vier Jahre später ermöglichten seine revolutionären Ideen erstmals die Transportauftragsbearbeitung am Computer.

Als sich die finanziellen Unterstützer jedoch zurückzogen und das Projekt zu scheitern drohte, erwarb er kurzerhand die Rechte an der Software und entwickelte sie ehrgeizig auf eigene Faust weiter: „Wir hatten bereits so viel Leidenschaft für das Programm entwickelt, dass wir nicht aufgeben wollten“, so Wagner. Im Zuge einer Vertriebspartnerschaft mit dem US-amerikanischen Tech-Giganten IBM und der steigenden Nachfrage nach Personal Computern bekam seine Vision die nötige Starthilfe. „Plötzlich war der Markt für eine entsprechende Software da“, erklärt der Gründer.

Standardisierte Softwarelösung

Die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf: Wagner überzeugte nicht nur neue Kunden, sondern brachte im Laufe der 1980er-Jahre die ersten standardisierten Programme auf den Markt. Zur selben Zeit erfolgte auch die Umfirmierung zur LIS Wagner & Partner GmbH und weitere kreative Köpfe wie Volker Lückemeier oder Volker von Lojewski stiegen in das Unternehmen ein, die die LIS in den folgenden Jahren als Vorstandsmitglied beziehungsweise Aufsichtsratsvorsitzender entscheidend mitprägen sollten. „Die beiden waren nicht nur verlässliche Geschäftspartner, sondern auch langjährige Freunde. Leider erleben sie den 40. Geburtstag unserer Firma nicht mehr mit“, bedauert Wagner.

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts – 1990 – schuf das Unternehmen mit Spedia eine Branchenlösung, die erstmals auf netzwerkfähigen Computern angewendet werden konnte. Der größte Coup aber gelang dem Unternehmen, drei Jahre nach dem Umzug an seinen heutigen Standort nach Greven, mit der ersten Version des Spedia-Nachfolgers WinSped im Jahre 1997. Das modulare und mehrsprachige Programm entwickelte sich dank der Etablierung von Windows als Betriebssystem schnell zu einem der branchenführenden Transport Management Systeme und ist heute europaweit im Einsatz. Im gleichen Jahr erfolgte die Umfirmierung zur LIS Logistische Informationssysteme AG.

Generationswechsel vollzogenen

Bis heute wurde der Anwendungsbereich der Software immer größer. „Unser Unternehmen hat sich als ebenso anpassungsfähig bewiesen, wie unsere Software“, sagt Wagner. Das operative Geschäft hat er mittlerweile vollständig in die Hände seines Sohnes Magnus Wagner übergeben, der die Geschicke gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Rolf Hansmann leitet. Hilmar Wagner wird seinem Unternehmen aber auch weiterhin als Aufsichtsratsvorsitzender zur Verfügung stehen. „Als Familienunternehmen ist es uns wichtig, dass wir gemeinsam nach vorne blicken und unsere Entscheidungen kontinuierlich einem roten Faden folgen“, erklärt Wagner den im Mai 2020 vollzogenen Generationswechsel.

LIS Logistische Informationssysteme AG
www.lis.eu

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Bild: SpanSet GmbH & Co. KG
Was heißt: 
„In Anlehnung an die Norm“?

Was heißt: „In Anlehnung an die Norm“?

Dürfen Produkte, die das GS-Prüfzeichen und gleichzeitig den Zusatz „in Anlehnung an die Norm“ tragen, verwendet werden, als seien sie nachweislich sichere Produkte beziehungsweise Arbeitsmittel? Die Antwort lautet: Ja! Doch der Hinweis „in Anlehnung“ sorgt für Unbehagen. Es ist Zeit, über die Hintergründe zu informieren, die heutige Norm zu interpretieren und sie bei nächster Gelegenheit anzupassen. Es geht um die EN 12195-2.

Bild: VETTER Industrie GmbH
Bild: VETTER Industrie GmbH
Gabelzinken-Hersteller 
mit Tradition

Gabelzinken-Hersteller mit Tradition

Vetter ist heute einer der führenden Hersteller von Gabelzinken in Europa. An Produktionsstandorten in Deutschland und den USA wird das wohl umfangreichste Gabelzinken-Produktprogramm für die Flurförderzeugindustrie gefertigt. Mit Einführung der SmartFork – der intelligenten Gabelzinke mit integrierter Kamera- und Sensortechnik – ist Vetter Schrittmacher für mehr Sicherheit beim Staplereinsatz und einer erfolgreichen Logistik 4.0.

Bild: Körber AG
Bild: Körber AG
Warehouse der Zukunft

Warehouse der Zukunft

Körber unterstützt mit seinem Geschäftsfeld Supply Chain den Sportfachhändler Intersport beim Neubau und der Erweiterung des Zentrallagers in Heilbronn. Von der Planungsphase bis zur Finalisierung zeichnet Körber sich verantwortlich für die praktische Umsetzung eines vollautomatisierten Lagers, das nicht nur technologisch State of the Art ist, sondern auch den wachsenden Bedarf an intelligenter Lagerkapazität in den kommenden Jahren abdecken kann.

Bild: Schulte-Henke GmbH
Bild: Schulte-Henke GmbH
Sicherer Transport von 
Elektro- und Konsumgütern

Sicherer Transport von Elektro- und Konsumgütern

Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle werden mit Hilfe von Karton- und Geräteklammern mittels Gabelstapler schnell und sicher transportiert. Da Stabau seine Kunden in schnellwachsenden Branchen wie der Konsumgüter- und Elektronikindustrie bestmöglich unterstützen möchte, bietet das Unternehmen zahlreiche Varianten des Anbaugeräts und individuelle Sonderlösungen an.

Anzeige

Anzeige

Anzeige