Diese beginnen auf der Prozessfläche: Hier scannen und überprüfen die Mitarbeiter an mobilen Arbeitsplätzen alle neu eingetroffenen Waren. Nach der Erfassung führt Viadat 9 die Stapler zur Einlagerung in das entsprechende Lager – Stückgut wird auf die Fördertechnik des Behälter- oder Palettenlagers aufgesetzt, Langgut platzgeführt im Kragarmregal eingelagert.
„Deutlich komplexer ist der Warenausgang“, meint Markus Irmler. „Denn wir haben hier einen mehrstufigen Prozess mit verschiedenen Möglichkeiten, wie ein Auftrag die Prozesskette durchlaufen kann. In der Regel enthält ein Auftrag Waren aus allen drei Lagerbereichen, mit unterschiedlichen Durchlaufzeiten und Fertigstellungsterminen.“ Die Langgut-Kommissionierung ist aufwändig und erfordert eine spezielle Verpackung – das ist für einen Auftrag der limitierende Faktor hinsichtlich der Durchlaufzeit. Schneller ist die Kommissionierung aus dem Palettenlager, die noch getoppt wird von der Leistung im Behälterlager. „Wir geben daher die Aufträge in mehreren Stufen frei“, erläutert Markus Irmler. Viadat 9 organisiert die Auftragsbearbeitung so, dass zunächst die Kommissionierung aus dem Langgutlager startet. Kurz danach beginnt die Palettenkommissionierung. Erst wenn dort der letzte Palettenpitch aufgerufen wird, startet die Kommissionierung aus dem Behälterlager. Diese Vorgehensweise reduziert die Wartezeiten auf den eigens eingerichteten Zusammenführungsplätzen, auf denen die Mitarbeiter die Ware aus allen drei Bereichen konsolidieren. Je nachdem, wie groß der Auftrag ist, werden die zusammengestellten Artikel zu einem Packtisch oder zu einer Packfläche transportiert, wo sie verdichtet, verpackt – falls nötig, lieferscheinübergreifend – mit einem Label versehen und für den Versand bereitgestellt oder direkt auf einen Lkw verladen werden.
Spezielle Prozesse: Lieferübergreifendes Verpacken und Sendungssplit
„Dieser mehrstufige Ablauf ist für Viadat 9 eine Standardfunktion“, erklärt Torsten Federau. „Das lieferübergreifende Verpacken dagegen ist eine spezielle Funktion, die wir im WMS zusätzlich eingerichtet haben.“ Dieser Sonderfall tritt bei Symbiolog immer dann auf, wenn mehrere Lieferungen an ein und denselben Kunden gehen und auf einer Palette verladen werden sollen, um Frachtkosten zu reduzieren. „Dabei müssen die Einzelaufträge für alle Packstücke der verschiedenen Lieferungen storniert und vom System eine neue Lieferung über alle Waren erstellt werden.“ Diese Informationen werden dann sowohl an das Versandsystem – und damit an den Frachtführer – wie auch an das ERP-System zur Sendungsverfolgung übermittelt. So lässt sich immer verfolgen, welche Lieferungen auf welche Palette verpackt wurden. „Zudem erhielt Symbiolog eine Funktion zum Sendungssplit“, so Federau weiter. „Das heißt, eine vom ERP-System in Auftrag gegebene Lieferung wird in zwei oder mehrere Sendungen aufgeteilt. Auf diese Weise kann das Unternehmen einen Teil der Artikel bereits heute mit einem Lkw rausschicken, während der Rest erst einen Tag später das Haus verlässt.“ Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Schnelles Anbinden verschiedener ERP-Systeme der Mandanten
Weitere Funktionen von Viadat 9 nutzt Symbiolog für Value Added Services. Hierzu zählen z.B. kundenspezifische Verpackungsvorschriften, Set-Bildung und Privat-Labeling-Funktionen. Wichtig für Symbiolog als Logistikdienstleister sind außerdem die Mandantenfähigkeit des Lagerverwaltungssystems und die Möglichkeit, mit den verschiedensten ERP-Systemen der Mandanten zu kommunizieren. „Catuno haben wir z.B. nachträglich innerhalb weniger Tage komplett angebunden, auch für SAP und andere ERP-Systeme verfügt Viadat über standardisierte Schnittstellen“, legt Dr. Torsten Federau dar.
Mit leistungsfähiger Logistik bereit für neue Kunden
Damit steht der Akquise weiterer Kunden aus der Gebäudetechnik nichts mehr im Weg: „Mit unserem Logistikzentrum können Hersteller ihre Kunden noch besser beliefern“, ist sich Markus Irmler sicher. „Dadurch, dass wir die gesamte Produktpalette – von der Unterlegscheibe bis zum Langprofil – bevorraten, können die Kunden unserer Kunden alle benötigten Artikel per One-Stop-Shopping erwerben und in möglichst wenig Lieferungen erhalten. Dank Viadat 9 realisieren wir eine sehr kundenindividuelle Abwicklung und garantieren eine hohe Verfügbarkeit sowie Liefertreue. Und die Skalierbarkeit von Lagertechnik und Warehouse-Management-System ist die Basis dafür, auch in Zukunft immer ausreichende Kapazitäten für unsere Kunden zur Verfügung zu stellen.“
















