- Anzeige -
| News
Lesedauer: 5 min
27. November 2020
Insight Mobile mit Social-Distancing-Funktionalität
Bild: ProGlove

ProGlove, Hersteller ergonomischer Wearables für die Industrie, forciert sein Softwareengagement. Dazu stellt der Spezialist für Handschuhscanner neben seiner Barcode Scanner App Insight Mobile für Android jetzt auch ein SDK für iOS bereit. Ein Schwerpunkt der überarbeiteten Android App besteht in der erweiterten Proximity-Funktionalität zur Umsetzung von Social-Distancing-Richtlinien im industriellen Kontext. ProGlove deckt nun die beiden wichtigsten mobilen Plattformen ab. Die Ausrichtung auf Android und iOS ist dabei gerade vor dem anstehenden Ende von Windows CE im industriellen Umfeld besonders wichtig. Während Android hier bereits sehr stark etabliert ist, kommt iOS immer mehr in Fahrt.

Überwachung von Social-Distancing-Vorgaben

Insight Mobile für Android bietet zahlreiche Merkmale, die sich im industriellen Umfeld als besonders hilfreich erweisen. Z.B. eine Fotofunktionalität. Diese lässt sich als Backup verwenden, wenn man einen Barcode nicht mit dem Scanner verarbeiten kann. Man kann sie aber auch zu Dokumentationszwecken benutzen. Etwa dann, wenn ein Artikel beschädigt wurde. Daneben bietet Insight Mobile mit Proximity ein nützliches Werkzeug zur Umsetzung von Social-Distancing-Vorgaben. Proximity gibt eine Warnmeldung aus, wenn Mitarbeiter zu lange zu nahe beieinanderstehen. Zu den neuen Merkmalen von Proximity gehört unter anderem die Möglichkeit, die einzuhaltende Distanz sowie die Dauer der Warnmeldung im Falle einer Unterschreitung konfigurieren zu können.

Durchgängige Connectivity

Mit dem neuen Insight Mobile für iOS können Benutzer mittels Scan2Pair mühelos eine Verbindung zu iOS Geräten herstellen. Diese können dann als Zugangspunkt zum Unternehmensnetzwerk fungieren. Mit dem SDK können Mitarbeiter mit nur einem Mark Scanner noch einfacher zwischen Arbeitsplätzen wechseln. Der einzelne Scanner kann mehrere Arbeitsabläufe abbilden, ohne umprogrammiert werden zu müssen: Denn die Konfiguration zur Interpretation der Barcodeinhalte bleibt auf dem Endgerät und mit dem Arbeitsprozess bestehen. Weitere Funktionalitäten sollen in Kürze hinzukommen. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit, Firmwareupdates der Scanner durchführen zu können.

Anwender können sowohl Insight Mobile App für Android als auch das Insight Mobile SDK für iOS kostenlos über ProGlove Insight unter: insight.proglove.com beziehen. Mit Insight zielt ProGlove darauf ab, die Digitalisierung des Shop Floors von unten nach oben voranzutreiben. Diese Advanced Analytics Plattform will Anwenderunternehmen eine Möglichkeit an die Hand geben, ihre Prozesse vollkommen neu zu gestalten. Dazu sammelt Insight Scanning- und Gerätedaten der Smart Wearables. Daneben besteht die Möglichkeit, Kontextinformationen mit diesen Daten zu verbinden. Dies ermöglicht es, analytische Sachverhalte relevanter Prozesse in neuen Zusammenhängen abzubilden. Dazu wird ProGlove APIs bereitstellen, damit Kunden die Daten ganz nach ihren Präferenzen konsumieren können. Über das ProGlove Webportal oder auch in ihrem Business Intelligence Programm zusammen mit anderen Unternehmensdaten.

„Wir denken Barcode Scannen von unten nach oben vollkommen neu“, sagt Andreas König, CEO bei ProGlove. „Dazu bauen wir unser bestehendes Ökosystem mit Nachdruck aus. Bausteine in diesem Zusammenhang sind neben Vertriebs-, Integrations- und Technologiepartnerschaften ganz besonders auch unsere eigenen Softwarelösungen. Wir wollen unseren Kunden so die Möglichkeit bieten, noch mehr Vorteile aus ihren ProGlove Produkten zu ziehen. Dabei war es uns jetzt besonders wichtig, ihnen mit der erweiterten Proximity-Funktionalität noch bessere Möglichkeiten zu geben, der zweiten Corona-Welle effektiv zu begegnen und ihre Mitarbeiter wirksam zu schützen.“

| News
ProGlove
www.proglove.com

Das könnte Sie auch interessieren

Herstellerumfrage: Nahtlose Integration in Produktion und Logistiker

Prozessautomatisierung und zustandsbasierte Instandhaltung sind bestimmende Themen bei Krananlagen. Digitale Technologien sorgen für höchste Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit im Betrieb. Mit welchen Ansätzen Hersteller aktuell auf diese Entwicklung reagieren und mit welchen Lösungen sie Arbeitsprozesse noch weiter optimieren, zeigt die neueste Marktumfrage von dhf Intralogistik.

mehr lesen

Herstellerumfrage: Nachhaltig in die Zukunft

Intelligente und nachhaltige Logistik mit höchster Effizienz soll es werden, um Energieverbrauch und Emissionen zu senken so wie kürzeste Lieferketten und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Mit welchen Lösungen Hersteller diese Ansprüche bedienen und wie sie den Markt in 2021 einschätzen, sind zentrale Themen der aktuellen Logistik-Umfrage von dhf Intralogistik.

mehr lesen

Sinkende Nachfrage schon vor der Corona-Krise

Nach dem Vorjahr 2018 bzw. 2018/2019, das unter gebremstem Wachstum stand, hat der Markt im Berichtsjahr 2019 bzw. 2019/2020 weitestgehend stagniert. Eine Entwicklung, die sich in der WITS-Statistik der bestellten und gelieferten Flurförderzeuge spiegelt. Die Zahl der georderten Fahrzeuge ist über sämtliche Geräteklassen um rund 2 Prozent gesunken. Die Summe der ausgelieferten Geräte ist dagegen gestiegen, aber kaum spürbar.
JÜRGEN WARMBOLD

mehr lesen

AGVs laden künftig induktiv

Ob in Produktion oder Logistik – die fahrerlosen Transportsysteme (FTS) von Stäubli WFT sind in nahezu allen Branchen im Einsatz. Um seinen Kunden noch effizientere logistische Abläufe zu garantieren, ist der Technologiekonzern mit Wiferion als exklusivem Lieferanten für induktive Ladetechnologie eine Partnerschaft eingegangen.

mehr lesen

Software auf dem Siegeszug

Mit der neuen verbrennungsmotorischen Staplerbaureihe 1202 hat Linde Material Handling den ersten vollvernetzten Stapler auf den Markt gebracht. Als „Digital Truck“ eröffnen die Modelle Flottenbetreibern ganz neue Möglichkeiten – angefangen bei der Online-Bestellung neuer Funktionen über eine verbesserte standortübergreifende Einsatzoptimierung bis hin zur Ferndiagnose und vorausschauenden Wartung.

mehr lesen

Neueste Technik für Telepizza

Mit einem klaren Bekenntnis zu Qualitätsprodukten und Innovation wurde Telepizza 1987 in Madrid ins Leben gerufen. Heute ist es, gemessen am Umsatz, das weltweit viertgrößte Pizzaunternehmen und zugleich das größte, das nicht aus den USA stammt. Telepizza hat mehr als 1.600 Filialen in 35 Ländern und beschäftigt fast 26.000 Mitarbeiter. Der Riesenerfolg des Unternehmens lässt sich auch darauf zurückführen, dass der Herstellungsprozess, die Vorbereitung und Produktion von Filialbestellungen und der Vertrieb zentralisiert am spanischen Unternehmensstandort in Daganzo de Arriba abgewickelt werden. In diesem nahe Madrid gelegenen Industriekomplex setzt Telepizza Flurförderzeuge von Unicarriers ein, um den Materialfluss zu bewältigen.

mehr lesen