Expertentreffen zum Jubiläum

Bild: Klinkhammer Intralogistics GmbH

Am 30. Juni war es soweit: Der Intralogistikexperte Klinkhammer feierte seinen 50. Geburtstag mit einer hochkarätigen Expertenveranstaltung. Nach der Begrüßung startete das Programm mit dem Impulsvortrag von Econsio über die Klippen im Projektmanagement. Nach dem Vortrag folgten Keynotes von Bosch Rexroth zur KI-gestützten Roboterkommissionierung und von Exotec zu Shuttle-Robotern. Den Abschluss bildete der Best-Practice-Vortrag zum Thema Digitalisierung und Lagerautomatisierung im Food Service von Frischdienst Walther.

Im Anschluss an das Mittagessen konnten die Experten den Neubau besuchen. Während am Vormittag die Wissensvermittlung und Vorführungen im Technikum im Vordergrund standen, ging es am Nachmittag um die Anwendung, die passende Lagerverwaltungssoftware und um das Networking. In großen und kleinen Gruppen wurden die unterschiedlichsten Themen aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Geschäftsführer und Führungskräfte aus den Bereichen Logistik, Supply Chain, Operations und Business Development diskutierten darüber, wie Sie ihre Logistikabläufe gestalten können, um noch erfolgreicher zu sein, wie sich Prozessautomatisierung in Zukunft entwickelt und wie mittelständische Unternehmen durch Teilautomatisierung effizienter ihre Logistikziele erreichen. Frank Klinkhammer, Geschäftsführer bei Klinkhammer Intralogistics: „Wir wollten unser Jubiläum nutzen, um nach der Corona-Pause führende Köpfe aus der Logistikbranche mit Praktikern aus den Unternehmen zusammenzubringen. Das ist geglückt und wir freuen uns, dass unsere Gäste viele Anregungen für ihren Arbeitsalltag mitnehmen konnten.“

Nach den Experten feierten die Mitarbeiter

Stand der Donnerstag im Zeichen der Experten und Anwender, wurde am Freitag das Jubiläum ausgiebig mit den Mitarbeitern und deren Familien gefeiert. Sie standen an diesem Tag im Mittelpunkt. „Unsere Mitarbeiter sind die Basis für unseren Erfolg. So war die Feier auch ein großes Dankeschön an all unsere Kollegen“, unterstreicht Frank Klinkhammer. Beim Flugsimulator mit VR-Brille, BullRiding, der Fotospaßbox, XL-Carrerabahn und Hüpfburg ist für Jeden etwas geboten. Das Spanferkel am Spieß und viele andere Leckereien sorgen für das leibliche Wohl.

Der Intralogistikspezialist Klinkhammer hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten einen Namen als Partner für zukunftssichere Lösungen im Bereich automatisierter Logistik gemacht. Heute betreut das Unternehmen seine Kunden meist ganzheitlich, von der Beratung und Logistikplanung über die termingerechte Inbetriebnahme und Software bis zum Service24. Klinkhammer wirft dabei immer einen herstellerneutralen Blick auf die wirtschaftlich sinnvollste und effektivste Lösung. „We make Logistics simple ist unser Firmenmotto. Mit unseren flexiblen Lösungen in den Bereichen Lagersystemtechnik und Software müssen Unternehmen weder unnötige Überkapazitäten aufbauen noch permanent am Limit fahren, erklärt Hagen Schumann, Geschäftsführer bei Klinkhammer Intralogistics. Zur Klinkhammer Gruppe gehört neben der polnischen Niederlassung auch die Klinkhammer Immobilien GmbH & Co. KG in Nürnberg und die Klinkhammer Förderanlagen Stahl- und Montagebau GmbH in Halle/Saale. Die Geschäftsführung der zwei letztgenannten Firmen liegt bei Detlef Klinkhammer. Während die Klinkhammer Intralogistics GmbH der Logistikspezialist in der Gruppe ist, konzentriert sich die Klinkhammer Förderanlagen Stahl- und Montagebau GmbH auf die Laserschneid- und Schweißtechnik sowie die Baugruppenfertigung.

Historie – Vom Maschinenbauer zum Generalunternehmer und Softwarespezialisten

1972 gründete Adolf Klinkhammer das Unternehmen A. Klinkhammer als Personengesellschaft im Untergeschoss seines Einfamilienhauses. Mit Engagement baute er Leistungsspektrum und Kundenstamm kontinuierlich aus.

1977 schuf A. Klinkhammer neben der Logistikplanung ein zweites Standbein mit der Fertigung und Montage von Förderanlagen und Komponenten.

1991 wurde nach mehreren Umzügen in immer größere Hallen und Büroräume ein neues Fertigungsgebäude an der Wiesbadener Straße in Nürnberg, dem heutigen Standort, gebaut.

1996 kam ein modernes Verwaltungsgebäude hinzu. Dort ist noch heute die Zentrale der Klinkhammer Group untergebracht.

1998 traten die Söhne Detlef und Frank Klinkhammer ins Unternehmen ein. Die Bereiche Automatisierungstechnik und Lagerverwaltungssoftware kamen hinzu. Der Weg vom Spezialisten für Förderanlagen und Materialflusslogistik zum Generalunternehmer wurde kontinuierlich weiterentwickelt.

2013 gründete Klinkhammer eine eigenständige Software-Firma, die sich ausschließlich um die kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung des Lagerverwaltungssystems KlinkWARE® kümmert.

2016 stellt Klinkhammer das Multilevel-Shuttle-System KlinCAT vor, eine vom Land Bayern geförderte Eigenentwicklung. Das Lagerfahrzeug ist ein in Leichtbauweise ausgeführtes, leistungsstarkes Hybrid-System zwischen Regalbediengerät und Shuttle-System.

2017 erfolgte die Einführung der neuen Softwaregeneration der Anlagenvisualisierung KlinkVISION mit innovativem Maintenance-Tool: Zur schnellen Alarmdiagnose im Lager und Minimierung der Stillstandszeiten.

2018 gründete Klinkhammer in Polen Klinkhammer Intralogistics Sp. z o. o.

2022 wurde die neue Generation der Lagerverwaltungssoftware KlinkWARE 11 eingeführt.

Heute bietet Klinkhammer Intralogistik alles aus einer Hand und ist ein bekannter Intralogistik-Systemintegratoren mit vielen langjährigen Kunden aus allen Branchen in Europa.

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Still automatisiert den innerbetrieblichen Transport im Nestlé Produktionswerk Biessenhofen mit Automated Guided Vehicles (AGVs). Herausforderung war, dass die Intralogistik während der laufenden Produktion reorganisiert werden musste. Das Resultat der Automatisierung ist ein kontinuierlicher Transport zur Versorgung und Entsorgung der Produktion an 24/7. Der Warenfluss konnte dadurch geglättet und die Warenbestände an den Maschinen abgebaut werden. Des Weiteren wurden auf dem Werksgelände sechs Lager für die Verpackungen der Nestlé Produkte aufgelöst und in Still Pallet Shuttle Kanallagern zusammengefasst. Die Automatisierung sorgt für eine Steigerung der Durchsatzleistung, Flexibilität und Prozesssicherheit.