– 1000 Teilnehmer klingt nicht nach viel?

Würmser: Ich halte 1000 Teilnehmer an zwei Tagen für die optimale Größe, mehr könnten die Aussteller gar nicht schaffen und es kommt immer darauf an, wer es ist. Unsere Besucher entscheiden bis in den dreistelligen Millionenbereich. Sie wollen Innovationen in konzentrierter Form sehen, sich einen effektiven und effizienten Überblick über den Stand der Technologien verschaffen. Entsprechend lange und intensiv beschäftigen sie sich mit den Exponaten. Manchen schmeißen sich unters Gerät, damit ihnen kein Detail verborgen bleibt. Wenn man als Aussteller nur viele Leads sammeln will, dann ist man aber beim Test Camp definitiv falsch.

– Aus welchen Branchen kommen die Besucher?

Würmser: Die stärkste Gruppe sind Logistikdienstleister, vor allem Kontraktlogistiker. Nahezu vollständig vertreten sind auch die Automobil-OEMs. eCommerce und stationärer Handel, aber auch die Konsumgüter- und Getränkeindustrie, Maschinenbau, Chemie und Pharma sind gut vertreten. In diesem Jahr erwarten wir auch zahlreiche Arbeitnehmervertreter, was an unserem Sondertestbereich Exoskelette und Ergonomie liegt.

– Die C-Level-Dichte in der Halle war 2021 und 2022 ausgesprochen hoch. Wird das 2023 wieder so sein, immerhin ist das Test Camp dann nicht mehr der einzige Logistikevent?

Würmser: Ich denke ja! Auch Vorstände und Inhaber probieren gerne in Ruhe aus, vor allem dann, wenn sie investieren oder kooperieren wollen.

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