Doppelstöckige Förderanlage für das Behältermanagement

Eine doppelstöckige Förderanlage versorgt die Caroussel-Ports auf der oberen Ebene mit Leerbehältern und entsorgt auf der unteren Ebene die befüllten Zielbehälter Richtung Versand. Parallel zur AutoStore-Projektierung durch Element Logic hat Breuninger zur Steuerung der komplexen Prozesse bei der Element Logic-Unternehmenstochter S&P die Implementierung der Software SuPCIS-L8 beauftragt. SuPCIS-L8 übernimmt als Subsystem zur bestehenden Lagerverwaltungssoftware die Bestandsverwaltung sowie die Arbeitsplatzdialoge an den Ports. Dabei optimiert die Software die AutoStore-Prozesse und bietet Priorisierungsstrategien für anstehende Aufgaben. Über eine standardisierte Schnittstelle, den AutoStore Connector, bindet SuPCIS-L8 zudem die AutoStore-Anlage mit Datenaustausch in Echtzeit direkt in die koordinierte Prozesssteuerung im Lager ein. Dafür bietet SuPCIS-L8 zudem einige speziell auf AutoStore ausgelegte Features. So ist etwa das Behältermanagement auf die Verwaltung von Multi-SKU ausgelegt, um die Lagerbestände zu optimieren. Damit können Ware aus mehreren Behältern in einen Behälter zusammengefasst und damit verdichtet oder Ware aus einem Behälter auf mehrere Behälter aufgeteilt, das heißt vereinzelt, werden. Auf diese Weise kann Breuninger nicht nur gemischte Ware in einem Behälter lagern, sondern etwa bei einem 4-fach-geteilten Bin jedes Fach mit unterschiedlichen Artikeln bestücken und spezielle Restriktionen vorgeben. Dadurch können beispielsweise halbleere Behälter bei der Einlagerung komplett befüllt werden. Ein Füllgradmonitoring zeigt an, wie viele Bins noch komplett leer sind beziehungsweise noch leere Teilfächer haben.

Single-Sign-On-Lösung für die Mitarbeiter-Anmeldung

Weitere Software-Features reduzieren den administrativen und den operativen Aufwand für die Mitarbeiter. So können sich die Mitarbeiter durch eine Single-Sign-On-Lösung mit einer Microsoft-Anmeldung gleichzeitig auch im SuPCIS-L8 anmelden. Damit entfallen separate Benutzernamen plus Passwort. Für das operative Handling können die Mitarbeiter an den Ports über einen Dialog in SuPCIS-L8 direkt mit der AutoStore-Anlage kommunizieren, ohne in ein anderes Steuerungssystem wechseln zu müssen. Zudem können bestimmte Auftragstypen einzelnen Ports zugeordnet werden. „Durch die automatisierten Lagerprozesse im AutoStore sind die Abläufe im WDZ effizienter gestaltet und eine noch höhere Präzision gewährleistet“, resümiert Kieninger. „Damit hat Breuninger die Intralogistik weiter optimiert und ist nachhaltig auf die Anforderungen eines dynamischen Markts vorbereitet.“

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