Linuxfähigkeit als Kaufargument

2009 suchte Herr Steinbach nach einem passenden Drucker zum Druck der Versandetiketten. Robust sollte er sein, denn wo gehobelt wird, fallen Späne. Der Druck sollte bei der Verarbeitung einer Ware, deren Prüfung, Lagerung und beim Transport lesbar bleiben. Die Verladung der Bachmann Schlafsysteme ist auf Barcodeidentifizierung ausgelegt. Jedes Produkt, das das Werk verlässt, wird per Scan registriert. Technisch gesehen war gefordert, den Drucker direkt an das vorhandene ERP-System anzubinden. Dieses läuft auf einer Datenbank, die ausschließlich unter dem Betriebssystem Linux ausgeführt wird. Der Etikettendrucker muss also in der Lage sein, mit Linux zu korrespondieren.

Bei der Suche wurde Herr Steinbach erstmals auf Cab aufmerksam. Es kam zum Kontakt, Cab hat den Bedarf evaluiert und auf die Spezifikationen seiner Etikettendrucker übertragen. Als Lösung bot Cab das Modell Mach 4 mit Abreißkante an. Es druckt im Thermotransferverfahren. Rollenhalter mit unterschiedlichen Etiketten bis Breite 116 Millimeter lassen sich beliebig austauschen. 2017 folgte auf den Mach 4 dessen Nachfolgemodell Mach 4S.

Folgeprojekt Fertigung

Im nächsten Projekt ging es darum, Etiketten bereits in der Endmontage der Lattenroste anzubringen, um Halbfertig- und Fertigteile rückverfolgbar zu machen. Es ist unbedingt sicherzustellen, dass der Kunde das richtige Produkt erhält. Über 30 Arbeitsplätze erhielten jeweils ein Terminal, dessen Bildschirm Mitarbeitenden die Arbeitsschritte darstellt. Jeder Arbeitsplatz benötigt einen Drucker. Herr Steinbach äußerte gegenüber Cab, „was wir uns vorstellen, welche Anforderungen wir haben.“ Kompakt sollte der Drucker sein, um wenig Stellfläche einzunehmen. Er sollte sich hängend montieren lassen. An jeder Arbeitsstation sollte derselbe Druckertyp zur Verfügung stehen. Einheitliche Konfiguration soll den schnellen Austausch eines Geräts im Falle eines Defekts möglich machen.

Klein, aber oho!

Mit einer Breite von 21cm und 19cm Höhe ist der Mach1 der kleinste Cab Etikettendrucker. Er wiegt weniger als drei Kilogramm. Zum Öffnen des Geräts wird die Abdeckhaube nach oben aufgeklappt, das Etikettenmaterial und die Transferfolie werden von oben vorne eingelegt. Das Gerätedesign prädestiniert für Einsätze dort, wo wenig oder – siehe Montage hängend an einem Metallblech – keine Stellfläche bereit steht. Es lassen sich kleinere Etiketten bis 112mm Breite bedrucken. Bedient wird der Mach1 über Bedientasten und eine LED-Anzeige. Abreiß- oder Spendebetrieb sind möglich. Letztgenannter löst nach dem Druck das Etikett vom Trägermaterial. Der Mitarbeiter braucht es an der Spendekante des Druckers nur noch abzunehmen. Während er das Etikett auf ein Produkt klebt, druckt der Mach1 das nächste und stellt auch dieses zur Verfügung.

Partnerschaft überzeugt

Angesprochen auf die Zusammenarbeit mit Cab, nennt Herr Steinbach „großen Wert auf zuverlässige und durchdachte Drucksysteme, die sich mühelos in unsere Prozesse integrieren.“ Cab erfüllt diese Voraussetzungen. Aber es ist nicht nur das Produkt. Es sind auch die kurzen Informationswege, die er schätzt: „Insbesondere beim Projekt mit den Mach1 in der Fertigung hatten wir häufig telefonisch Fragen an den Cab Support. Herr Föhner, er sei hier besonders erwähnt, zeichnete sich durch Schnelligkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aus. Wir schätzen das immense Fachwissen sehr.“

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