Zukunftssicherung für FTS-Spezialisten

Newsletter 06 dhf 42 2025
Bild: EK Robotics GmbH

EK Robotics, Hersteller von fahrerlosen Transportsystemen (FTS), hat mit Neura Robotics einen neuen Eigentümer gefunden. Damit ist die Zukunft des traditionsreichen Unternehmens langfristig gesichert. Mit Neura Robotics, einem dynamisch wachsenden Hightech-Unternehmen aus Metzingen im Bereich kognitiver Robotik, erhält EK Robotics einen Partner, der die Weichen für die Weiterentwicklung intelligenter, autonomer Logistiklösungen stellt und neue Chancen für Kunden, Partner und Mitarbeitende eröffnet.

„Mit Neura Robotics gewinnen wir einen Partner, der unser Geschäft mit Innovationskraft ergänzt und uns neue, spannende Perspektiven bietet. Für unsere Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten ist das ein klares Signal: EK Robotics bleibt ein starker Player in der Intralogistik“, erklärt Andreas Lindemann, Geschäftsführer von EK Robotics.

Aufbruch in eine neue Dimension

Auch Neura Robotics unterstreicht die Bedeutung der Partnerschaft: „Die Übernahme von EK Robotics ist weit mehr als ein Zukauf: Es ist ein Aufbruch in eine neue Dimension der mobilen Robotik. Gemeinsam werden wir bestehende Stärken mit unseren Produktportfolios verbinden, Innovationen schneller in den Markt bringen und ein globales Angebot schaffen, das Maßstäbe setzt. Wir wollen die Produkte von EK Robotics nicht nur fortführen, sondern mit neuer Energie und neuen Ideen wieder zum weltweiten Benchmark machen. Das ist ein Gewinn für die Kunden, für unsere Partner und für alle Mitarbeitenden. Es ist zugleich ein starkes Signal, dass Deutschland und Europa den Anspruch haben, in diesem größten Zukunftsmarkt ganz vorne mitzuspielen.“, sagt David Reger, CEO von Neura Robotics.

Neura Mobile Robotics

Die Übernahme ist das Ergebnis des in Eigenverwaltung geführten Sanierungsverfahrens, in dem in den vergangenen Wochen intensiv an einer tragfähigen Lösung gearbeitet wurde. Im Zuge der Transaktion wird die Gesellschaft künftig unter dem Namen Neura Mobile Robotics firmieren. Die etablierte Marke EK Robotics bleibt dabei als eigenständige Brand erhalten und wird weiterhin im Markt präsent sein. Die operative Verantwortung liegt auch künftig bei Andreas Lindemann, der das Unternehmen in seiner Funktion als Geschäftsführer in die Zukunft führt. Der Geschäftsbetrieb von EK Robotics läuft uneingeschränkt weiter. Alle bestehenden Kunden- und Lieferantenbeziehungen werden fortgeführt, sämtliche Serviceleistungen sind dauerhaft gesichert. Neben der deutschen Gesellschaft sind auch die Tochtergesellschaften in England, Italien und Tschechien Teil der Transaktion – sie waren von dem Verfahren nicht betroffen.

Stabile Grundlage für die weitere Entwicklung

EK Robotics beschäftigt aktuell rund 300 Mitarbeiter an fünf Standorten weltweit und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 60Mio.€. Der vom Amtsgericht bestellte Sachverwalter Stefan Denkhaus begrüßt die Lösung ausdrücklich: „Die Übernahme durch Neura Robotics wahrt die Interessen von Gläubigern, Kunden und Mitarbeitenden gleichermaßen und schafft eine stabile Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.“ Die Geschäftsführung wurde in der Eigenverwaltung durch das Team von Jochen Sedlitz, Grub Brugger unterstützt. Die erfolgreiche Transaktion wurde von der M&A-Beratung Wayes begleitet.