Reinrassige Kalmar-Flotte

Im Container-Terminal von Dinges Logistics in Grünstadt stehen zwei Kalmar-Vollcontainer-Reachstacker zur Verfügung und bewegen die beladenen Container.
Im Container-Terminal von Dinges Logistics in Grünstadt stehen zwei Kalmar-Vollcontainer-Reachstacker zur Verfügung und bewegen die beladenen Container. Bild: Kalmar Germany GmbH

Eine Vielzahl namhafter Chemieunternehmen aus ganz Europa zählt zu den Kunden von Dinges Logistics, mit denen langfristige Geschäftsbeziehungen bestehen. Durch das umfassende Leistungsportfolio ist Dinges in der Lage, seinen Kunden einen umfassenden Service im Sinne einer Mehrwertdienstleistung zu bieten und somit als One-Stop-Solution für die chemische Industrie zu agieren.

Bevorzugter Containerstapler und Reachstacker Lieferant

Das Containerterminal des Unternehmens umfasst Lagerplätze für insgesamt ca. 800 TEU. Kalmar ist seit 2016 der bevorzugte Lieferant für die schweren Containerstapler und Reachstacker sowie für die Terminal-Zugmaschine. „Die Produkte von Kalmar sind auf dem neuesten Stand der Technik. Sie sind effizient, geräuscharm und sehr wendig. Dies sind Aspekte, die für uns, auch im Hinblick auf die Gegebenheiten an unseren Standorten, sehr wichtig sind“, bestätigt Firmengründer Ingo Dinges. „Auch im Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit sind die Maschinen von Kalmar sehr stark – dies spielt für uns ebenfalls eine große Rolle.“

Aktuell im Einsatz

  • 1x Reachstacker Supergloria mit 8.250mm Radstand
  • 1x Vollcontainer-Reachstacker DRG 450-65
  • 1x Leercontainer-Reachstacker DRG100
  • 2x DCG 160 Leercontainerstapler
  • 1x DCE 70 Leercontainerstapler
  • T2 Terminal-Zugmaschine

Zwischen 400 und 2.500 Stunden pro Jahr laufen die in RAL 5010 lackierten Kalmars in Grünstadt. Kalmar ist für Wartung und Service verantwortlich. Größtes Gerät ist die 2021 beschaffte Supergloria – ein Hochleistungs-Reachstacker mit Abstützungen, der in der zweiten Reihe noch eine Traglast von 45t hat. Der Leercontainer-Reachstacker DRG 100 kann problemlos 20′- bis 40′-Tankcontainer aus der dritten Reihe entnehmen, wodurch die zur Verfügung stehende Lagerkapazität effizient genutzt werden kann. Instandhaltungsleiter Marcus Heller hat für jedes Großgerät eine Kostenstelle angelegt und überwacht sämtliche Kosten. „So sehe ich genau, was welche Maschine pro Hub kostet und bringt. Die Maschinen machen sich kosten- und verfügbarkeitsmäßig sehr gut“. Große Aufmerksamkeit schenkt Ingo Dinges der Ausstattung des „rollenden Materials“. So sind die Stapler mit Drehzahlabsenkung, automatischen Motorstopp, Softlandingsystem zur schonenden Beladung der Chassis, komfortabler EGO-Kabine, vielfach verstellbarem Fahrersitz, Klimaanlage und allen Komfortmerkmalen ausgestattet. Als Rückfahralarm hat Kalmar-Vertriebsleiter Containersysteme Peter Zücker weißes Rauschen empfohlen, was effektiv warnt und keinen akustischen „Abnutzungseffekt“ erzeugt. Ohnehin dürfen Mitarbeiter oder Fremdpersonen die Lagerflächen aufgrund sicherheitstechnischer Vorschriften während des Betriebs der Großgeräte nicht betreten.

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Die Kalmar-Supergloria im Einsatz – dieser Reachstacker hebt in der ersten Reihe 45.000kg und ist mit hydraulisch absenkbaren Abstützungen ausgestattet. So kann das zur Verfügung stehende Platzvolumen bestmöglich genutzt werden. – Bild: Kalmar Germany GmbH

Modernste Gerätetechnik

Größtes Gerät bei Dinges ist der 105t wiegende DRG450-82S5XS, der einen Radstand von 8.250mm aufweist. Er kann in der ersten Reihe 45.000kg tragen und 8´6-Container fünffach stapeln. Der Kalmar Automatik-Tophubrahmen für 20′- bis 40′ ISO-Container hat einen Seitenverschub +/-800mm mit Endlagendämpfung für die 20′- bis 40′ Spreaderverstellung und mechanischen Pile Slope +/-5° für eine maximale Tragkraft von 45.000kg. Eine elektronische Wiegeeinrichtung sowie die elektronische Überlastbegrenzung gehören zur Standardausrüstung bei Kalmar. Der Drehkranz ist mit zweiAntriebsmotoren und doppeltem Bremssystem ausgestattet. Drehbereich +195°/-105°. Vier Lasthaken befinden sich jeweils an den Spreaderenden. Die Softlandig-Funktion sorgt für maximale Schonung der Chassis bei der Beladung. Weiterhin befindet sich am Spreader ein spezielles Kamerasystem, was für zusätzliche Sicherheit sorgt, und die Arbeit des Fahrers erleichtert.

Herzstück des Antriebsstranges ist ein Reihensechszylinder-Dieselmotor Volvo TAD1182VE mit Turbolader und Ladeluftkühlung (Stufe V). Dies wird durch die AdBlue-Technologie im SCR-Verfahren erreicht. Die in einem separaten Tank vorhandene Harnstofflösung wird dosiert in den Abgasstrom eingespritzt und sorgt im SCR-Katalysator für eine chemische Reaktion. Hierbei werden nur Stickoxide in Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt.

„Wir benötigen ein so großes Gerät, um die beladenen Container ein- und auszulagern. Zahlreiche Sonderausstattungen sind auf unser Einsatzprofil ausgerichtet. Besonders wichtig ist der Service, denn die Maschinen müssen permanent verfügbar sein. Die bestens auf die Maschinen geschulten Kalmar-Monteure sind nur wenige Kilometer vom Standort Grünstadt entfernt und halten die Verfügbarkeit der Maschinen auf einen Wert von deutlich über 95 Prozent“, erklärt Ingo Dinges.