
Im vorliegenden Kundenfall waren die Anforderungen an die betriebliche Sicherheit besonders hoch. Im Zuge einer Änderung des Produktionslayouts sollte die Versorgung der Montagelinien mit Kleinteilen von Gegengewichtstaplern auf Routenzüge umgestellt und ein Supermarkt installiert werden, um die Trolleys mit den benötigten Materialien zu bestücken. Für die Mitarbeitenden sollte der Wechsel von Staplern auf Routenzüge so sicher und ergonomisch wie möglich gestaltet werden.
Kundenspezifische Lösung überzeugt
Bei der folgenden Ausschreibung wurden unterschiedliche Flurförderzeuganbieter um Lösungsvorschläge gebeten. Dass die Verkaufsberater der Marke Linde den Zuschlag bekamen, lag nicht zuletzt daran, dass sie dem Kunden genau zuhörten und eine kundenspezifische Lösung anbieten konnten, die den Vorstellungen des Kunden genau entsprach. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Zum Einsatz kommt ein Linde Logistikzug bestehend aus einem Schlepper Linde P60 C mit sechs Tonnen Zugleistung und vier LT10 W-Rahmen mit einer Tragfähigkeit von je einer Tonne. Die Anhänger basieren auf einer Ein-Achs-Konstruktion mit zwei Rädern und sind besonders für den Transport im Innenbereich geeignet. Denn sie sind nicht nur schmal und wendig – was in engen Gängen von Vorteil ist – ihr geringes Eigengewicht erlaubt zudem höhere Zuggeschwindigkeiten. Damit bieten sie eine kosteneffiziente Lösung für den Transport von Trolleys mit Standard-Europaletten, Industriepaletten und kleineren Gebindegrößen.
„Unglückliche Fehler vermeiden“
Um einen abgesicherten Betrieb zu gewährleisten, verfügt der Linde LT10 W bereits in der Standardausstattung über eine Vielzahl an Sicherheits-Features. Eine Wegfahrsperre stellt sicher, dass der Routenzug nicht mit abgesenktem Rahmen losfahren kann. Während der Fahrt ist der Absenkmechanismus deaktiviert. Hinzu kommt die patentierte Ladungssicherung. Sie fixiert die Ladung zuverlässig im Rahmen, nachdem diese bis zum hinteren Kontaktpunkt eingeschoben wurde. Der W-Rahmen verfügt zudem über eine weitere, redundante Ladungssicherung: Eine zweite mechanische Verriegelung wird beim Anheben des Rahmens aktiv und fixiert somit im Nachgang zusätzlich etwaige falsch positionierte Trolleys. Neben der Standardausstattung für betriebliche Sicherheit gibt es zahlreiche Ausstattungsoptionen wie eine Durchtrittsicherung zwischen den Rahmen oder Sicherheitsfahnen an den Rahmen. Hinzu kommt nun die neue Assistenzoption. Sie ist aus der Poka Yoke-Logik abgeleitet und erkennt, ob der Trolley tatsächlich bis an den Stopper des Anhängerrahmens geschoben wurde und ordnungsgemäß gesichert ist. Visualisiert wird dies über eine Ampel, die an einer Stange an der Zugmaschine montiert und von den Anhängern aus gut zu sehen ist. Der japanische Ausdruck Poka Yoke (zu Deutsch „unglückliche Fehler vermeiden“) bezeichnet das Prinzip, mit technischen Vorkehrungen Fehler aufzudecken und zu verhindern und ähnelt als fehlervermeidendes Prinzip dem biochemischen Schlüssel-Schloss-Prinzip.
















