– Welche Aufgaben übernimmt das neue Headquarter in Dallas, Texas zukünftig?
Clark hat seine Weichen langfristig auf Wachstum gestellt. Damit versteht sich auch, dass Clark in dem Land, in dem seine Wurzeln liegen, auch wieder mit einem globalen Hauptquartier ansässig sein muss. Das wird derzeit in Dallas, Texas mit einem neuen Headquarter umgesetzt. Das neue globale Hauptquartier ist schon aktiv, aber zurzeit noch in einem angemieteten Gebäude. Von Dallas aus werden zukünftig die globalen Aktivitäten der weltweiten Clark Niederlassungen koordiniert. In Korea hat das Konzern-Hauptquartier weiterhin seinen Sitz in Seoul. Hier wurden bislang nicht nur die Aktivitäten der Clark Unternehmensgruppe, sondern werden eben auch die Aktivitäten aller anderen Konzernaktivitäten geleitet, wie zum Beispiel das Young AN Hutgeschäft oder auch das Daewoo Busgeschäft.
– Welche Priorität hat das Thema Nachhaltigkeit bei Clark Europe? Was unternehmen Sie, damit das Unternehmen nachhaltiger agiert?
Nun, Nachhaltigkeit ist auch im Hause Clark ein wichtiges Thema. Wir gehen mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen in allen Bereichen sehr sorgsam um. Clark achtet bei der Herstellung von Fahrzeugen nicht nur auf die Verwendung umweltfreundlicher und nachhaltiger Rohstoffe, sondern ebenso auf einen möglichst ressourcenschonenden Einsatz von Materialien. Aus diesem Grund haben wir die Komponentenvielfalt reduziert und setzen auf ein Plattformkonzept, bei dem zum Beispiel Lenksäule, Fahrerschutzdach und Kontergewicht derart entwickelt werden, dass sie bei möglichst vielen Clark Staplermodellen zum Einsatz kommen können. Ziel ist es, die Anzahl der Bauteile, die modellübergreifend genutzt werden können, stetig zu erweitern. Zudem hat Clark bei der Produktpalette die Variantenvielfalt reduziert. Es gibt bei den Verbrennern zum Beispiel jetzt nur noch ein Fahrzeug mit zwei Tonnen Tragfähigkeit aus der kleineren Baureihe. Das Modell aus der größeren Baureihe läuft aus. Zudem werden die meisten Kunststoffkomponenten, die bei Clark Flurförderzeugen zum Einsatz kommen, aus recyceltem Kunststoff hergestellt. Bei der Antriebstechnik, die über den reinen Batteriebetrieb mit Lithium-Ionen-Technologie (oder Blei-Säure-Batterie) bzw. den verbrennungsmotorischen Antrieb hinausgeht, wird zurzeit die Brennstoffzellentechnik geprüft. Erste Prototypen sind aktuell für den Testeinsatz in Nordamerika vorgesehen. Derzeit überarbeiten wir im Konzern ebenfalls unsere globale ESG-Richtlinie. Neben dem ESG-Statement, das besagt „wir bei Clark verpflichten uns, Umwelt-, Sozial- und Governance-Prinzipien (ESG) in jeden Aspekt unserer Geschäftstätigkeit zu integrieren. Unser Engagement für Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und ethische Unternehmensführung ist von grundlegender Bedeutung für unser Ziel, unseren Kunden hochwertige Anlagen und Dienstleistungen zu liefern und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Welt zu haben“, verpflichten wir uns zur kontinuierlichen Verbesserung: „Wir verpflichten uns, unsere ESG-Leistung kontinuierlich zu verbessern. Wir setzen uns ehrgeizige Ziele, messen unsere Fortschritte und verpflichten uns, die höchsten Standards einzuhalten. Durch die Integration von ESG-Prinzipien in unsere Geschäftsstrategie wollen wir langfristige Werte für unsere Stakeholder schaffen und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten“. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
– Ändert sich die Nachfrage nach elektrisch angetriebenen Flurförderzeugen im Vergleich zu ‚verbrennungsmotorischen‘ spürbar – ist ein 50:50-Verhältnis schon erreicht?
Bereits seit Jahren vollzieht sich der Wandel vom verbrennungsmotorischen Antrieb hin zum elektrischen Antrieb. Insbesondere in Europa wird das nach Einführung der Abgasstufe 5 bei den Dieselmotoren deutlich. Damit geht einher, dass die Kosten für das Erstinvestment eines Betreibers in einen Gabelstapler bei Diesel- und bei Elektroantrieben fast identisch sind. Früher waren Elektrogabelstapler eher teurer, aber der Wandel der Abgasstufenregulierung hat auf der verbrennungsmotorischen Seite einen enormen Mehraufwand und somit höhere Kosten mit sich gebracht. Das schafft natürlich – neben den Umweltaspekten – einen zusätzlichen Kaufanreiz für elektrisch angetriebene Gabelstapler. Heute sind in EMEA nur noch 13 Prozent aller eingesetzten neuen Gabelstapler mit verbrennungsmotorischen Antrieben versehen.
















