Intelligente Automatisierung für die Intralogistik

Der Vario Move im Einsatz bei Venjakob: Optimierter 
Transport von sperrigen Ladegütern in der Möbelproduktion.
Der Vario Move im Einsatz bei Venjakob: Optimierter Transport von sperrigen Ladegütern in der Möbelproduktion.Bild: ek robotics GmbH

Im Zentrum dieser Lösungen stehen die Fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF), die über Jahrzehnte hinweg Materialtransporte sicherer und effizienter gestalten. Neben kundenspezifischen Sonderanfertigungen erfreuen sich auch standardisierte Anlagen wachsender Beliebtheit. Mit modular aufgebauten Fahrzeugen bieten diese Systeme ein Höchstmaß an Flexibilität und lassen sich in unterschiedlichsten Branchen einsetzen.

Präziser Transport von Arzneimitteln und Spezialbehältern mit dem Vario Move in der Pharmaindustrie bei Roche.
Präziser Transport von Arzneimitteln und Spezialbehältern mit dem Vario Move in der Pharmaindustrie bei Roche.Bild: ek robotics GmbH

Modulare Flexibilität mit Vario Move: Der Schlüssel zur Effizienz

Als zentraler Bestandteil des Produktportfolios von EK Robotics setzt die modulare Serie Vario Move Maßstäbe in der automatisierten Intralogistik. Diese standardisierten Transportroboter sind auf die individuellen Anforderungen der Kunden anpassbar und überzeugen durch ihre Vielseitigkeit. Ob als Gabelhochhubstapler mit Traglasten bis 1.600kg und Übergabehöhen von über fünf Metern, als Gegengewichtsstapler oder mit aktiven Förderelementen – Vario Move bietet für jede Transportaufgabe die passende Lösung. Anhand praxisnaher Beispiele zeigt sich, wie Unternehmen von diesem vielseitigen Fahrzeug profitieren.

Vario Move im Einsatz bei GGP Media: Effizienter Materialfluss zwischen Druckmaschinen und Hochregallager.
Vario Move im Einsatz bei GGP Media: Effizienter Materialfluss zwischen Druckmaschinen und Hochregallager.Bild: ek robotics GmbH

Optimierung der Möbelproduktion bei Venjakob

Alfons Venjakob, ein traditionsreicher Hersteller hochwertiger Möbel, hat ihre Intralogistik mit einem individuell angepassten FTS von EK Robotics modernisiert. Das System basiert auf der modularen Vario Move Serie und ist speziell auf die Anforderungen des Unternehmens abgestimmt.

Die Herausforderung: eine große Vielfalt an unregelmäßigen und teilweise sperrigen Ladegütern effizient zu transportieren. Dafür wurden die Fahrzeuge mit verlängerten Gabelzinken, Scannern zur Lastbreitenerkennung und Sensoren zur Lastlängenerkennung ausgestattet. Ein Duplex-Hubmast ermöglicht das Handling von Lasten in bis zu vier Metern Höhe, einschließlich Langgut auf Europaletten. Die vorab durchgeführten Simulationen und Hüllkurvenanalysen optimierten die Fahrmanöver im Layout. Sicherheitsfeatures wie Personenschutz-Laserscanner und visuelle Signale sorgen für einen sicheren Betrieb in engen Fahrwegen.

Das Ergebnis: eine spürbare Entlastung der Mitarbeiter und eine deutliche Steigerung der Effizienz. „Dank der Automatisierung können wir uns auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren, während das System konstant hohe Produktqualität gewährleistet“, sagt Fabian Terpelle, Projektleiter bei Venjakob. Angesichts des Erfolgs plant das Unternehmen, das System auf weitere Produktionsbereiche auszuweiten.

Präziser und sicherer Transport von Kunststoffbehältern und Baugruppen in einer hochautomatisierten Produktionsumgebung bei Sinit Kunstoffwerke.
Präziser und sicherer Transport von Kunststoffbehältern und Baugruppen in einer hochautomatisierten Produktionsumgebung bei Sinit Kunstoffwerke.Bild: ek robotics GmbH

Hochleistungs-FTS für die Pharmaindustrie: Projekt bei Roche

Ein weiteres Beispiel für die Vielseitigkeit von EK Robotics ist das Projekt bei F. Hoffmann-La Roche in Kaiseraugst, Schweiz. Hier wurde eine bestehende FTS-Anlage durch eine maßgeschneiderte Lösung ersetzt, die speziell auf die komplexen Anforderungen der Arzneimittellogistik abgestimmt ist. Auf einem 1.000m langen Streckennetz transportieren 17 Vario Move Fahrzeuge Arzneimittel sowie Gefrier-Tau-Gefäße. Diese Gefäße werden auf bis zu -40°C heruntergekühlt, was besondere Anforderungen an die Stabilität und Zuverlässigkeit der Transporte stellt. Durch die hohe Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge konnte die Anlagenleistung mit weniger Transportrobotern als in der Bestandsanlage erheblich gesteigert werden. „Die Effizienz und Zuverlässigkeit der neuen Anlage haben unsere Erwartungen erfüllt“, berichtet Mario Dobler, Projektleiter bei Roche.

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