Die Installation von 16 Tauro Eco 100-3-D und 2 Tauro 50-3-D Wechselrichtern setzt am Standort Gundremmingen neue Maßstäbe in der nachhaltigen Energieerzeugung. Zusammen mit den über 5000 installierten Solarmodulen leisten die Fronius Wechselrichter einen großen Beitrag zur Energieautarkie der gesamten Unternehmensgruppe, welche insgesamt zwei PV-Anlagen mit einer Gesamtgröße von 4MWp betreibt.

„Diese Installation ist ein Symbol für unser Engagement für eine nachhaltige Zukunft und unser Bestreben, durch Innovation und Qualität einen echten Unterschied zu machen“, bringt Karl Schmiederer auf den Punkt.

Dank der PV Connect Funktion, welche einfach im Charge & Connect Portal aktiviert werden kann, ist eine gezielte Nutzung der eigenen PV-Energie für das Laden der Staplerflotte möglich. „Durch eine präzise Ertragsprognose können zukünftige Batterieladungen in einem 2-Tagesfenster vorausschauend geplant werden. Somit kann die PV-Energie vom Wochenende in die folgende Arbeitswoche übernommen werden. Der Kunde profitiert durch eine Maximierung seines Eigenverbrauchs, indem er seine Arbeitswoche optimal auf die notwendige Länge der Batterieladung auslegen kann“, bringt Matthias Leibold auf den Punkt. „Dadurch können Batterieladungen verkürzt oder verlängert werden, um ausschließlich eigenen PV-Strom zu nutzen.“

Verbesserte Auslastung des Batteriepools

Die neuen Ladegeräte wurden ebenfalls durchgängig mit LED-Streifen ausgestattet. Dies ermöglicht den Staplerfahrerinnen und -fahrern eine schnelle und einfache Erkennung der fertig geladenen Batterie:

Þ Orange bedeutet, dass die Ladung läuft,

Þ Grün signalisiert die vollgeladene Batterie

Þ und Blau zeigt an, dass die Batterie abgekühlt und einsatzbereit ist.

Eine minutengenaue Anzeige im Display ermöglicht zudem die Überwachung der Ladungsdauer jeder Batterie. „Das verbessert die Auslastung des Batteriepools und wirkt sich ebenfalls positiv auf die Lebenserwartung aus“, erklärt Matthias Leibold.

Zudem wurden die Batterien mit der Fronius Batteriesensorik TagID ausgestattet. Ebenfalls mit dem Charge & Connect Portal verbunden, lässt sich so nicht nur die Ladeinfrastruktur, sondern auch der Antriebsbatterien-Pool im Blick behalten.

„SCS kann somit frühzeitig kritische Verhaltensweisen und Batterien mit fehlerhaftem Verhalten während des Ladevorgangs identifizieren. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, schnelle Gegenmaßnahmen zu setzen und ungeplante Ausfälle zu minimieren. Mittels digitaler Inventarliste lassen sich für SCS nun auch schnell Erkenntnisse für die nächste Budgetierungsphase treffen“, fasst Matthias Leibold die Vorteile der Battery Connect Funktion zusammen.

Auf Knopfdruck stellt Charge & Connect den Ladestatus der angeschlossenen Batterien, den Energieverbrauch sowie den Zustand der Ladegeräte transparent dar. Durch die Darstellung der wesentlichen KPIs der Ladeinfrastruktur gehören manuelle Sichtprüfungen der Vergangenheit an. So können beispielsweise die Anzahl der Ladungen pro Monat, die Betriebsbereitschaft und der Prozentsatz der Bedienfehler zentral abgerufen sowie Bedien- und Anwendungsfehler frühzeitig identifiziert und behoben werden.

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