Was dabei entsteht, ist mehr als ein AMR-System. Es ist ein vollwertiges AS/RS aber eines, das sich anpasst, mitwächst und ohne starren Unterbau auskommt.
Zentrale Prozesse in einer Hand
Die Besonderheit: Skypod-Lagerroboter transportieren nicht nur Behälter, sie übernehmen auch Schlüsselprozesse in der neuen Lagerlogik:
Ù Buffering: Vorbereitete Aufträge werden direkt im Regalsystem zwischengelagert – platzsparend und dynamisch abrufbar.
Ù Sequencing: Roboter liefern Behälter in exakter Reihenfolge zur Packstation, ohne zusätzliche Sortiertechnik.
Ù Each und Case Picking: Durch Tablare lassen sich sowohl Einzelartikel als auch ganze Kartons direkt kommissionieren, ganz unabhängig vom Behältertyp.
Diese Fähigkeiten machen Skypod zu einem „All-in-One“-System, das klassische Automatisierungskonzepte infrage stellt.
Mehr als ein Lagerroboter – ein System mit Intelligenz
Was das System von anderen AMR-Lösungen unterscheidet, ist das Zusammenspiel von Hardware und Software. Die zentrale Software-Steuerung „Deepsky“ orchestriert die Bewegungen der Roboter in Echtzeit, optimiert Ressourcen, reagiert auf Prioritäten und stellt sicher, dass jeder Artikel zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
Zudem kommunizieren die Roboter untereinander, übergeben Behälter direkt („Robot-to-Robot-Picking“) und nutzen integrierte Gewichtssensoren, um ihre Routen und Aufgaben anzupassen. Das Ergebnis: maximale Auslastung bei minimalem Energieeinsatz mit nur fünf Minuten Ladezeit pro Stunde.
Flexibilität trifft Performance
In der Praxis bedeutet das: Ein Lagerroboter erreicht mit bis zu 600 Behältern pro Stunde und Arbeitsstation Durchsatzraten auf Shuttle-Niveau und das bei einer höheren Lagerdichte als Cube-Storage-Systeme ab einer Bauhöhe von rund 10m. Die modulare Architektur ermöglicht Implementierungen in wenigen Monaten und erlaubt Erweiterungen im laufenden Betrieb.

















