IFOY Award Nominierungen 2025

17 innovative Produkte und Lösungen von elf Anbietern aus sechs Nationen ziehen ins Finale des IFOY Award 2025 ein. Vier Unternehmen konkurrieren zudem um die Auszeichnung "IFOY Start-up of the Year"
17 innovative Produkte und Lösungen von elf Anbietern aus sechs Nationen ziehen ins Finale des IFOY Award 2025 ein. Vier Unternehmen konkurrieren zudem um die Auszeichnung „IFOY Start-up of the Year“Bild: impact media projects GmbH

Sechs Wochen lang haben die IFOY Organisation, Test-Teams und die Jury an der Auswahl der Finalisten gearbeitet. „Noch nie gab es so viele Bewerbungen, und die Auswahl war selten so anspruchsvoll. Die 21 nominierten Produkte und Lösungen gehören zur Weltspitze der Intralogistik. Sie überzeugen mit zukunftsweisenden Technologien, praxisnaher Anwendung und einem herausragenden Kundennutzen. Im IFOY Audit wird sich zeigen, wer die Nase vorn hat“, sagt Anita Würmser, Vorsitzende der IFOY Jury. Sie erwartet harte Diskussionen in den Jurysitzungen, bevor die acht Siegertrophäen am 3. Juli im Dortmunder Phoenix des Lumières verliehen werden.

Drei Integrated Customer Solutions nominiert

Die Königsklasse der integrierten Kundenlösungen verspricht erneut Hochspannung. Wegweisende Automatisierungsprojekte von Jungheinrich und MHP, Geekplus und Verity sowie ihren Kunden Wildeboer, Dr. Max und Ingka Group stehen im Finale.

Das neue Lager von Dr. Max im italienischen Telgate, Bergamo, maximiert die Gesamthöhe und bietet auf 14.000m² Platz für 16.000 Behälter. Geekplus Europe implementierte in der ersten Phase eine Lösung auf 1.300m², die 11.000 Produkte für E-Commerce und Apotheken in Italien verwaltet. 50 schnelle P40-Kommissionierroboter sorgen für die Ein- und Auslagerung sowie den Transport zu fünf Behälter-zur-Person-Stationen. 22 RoboShuttles lagern Behälter doppelttief in den Gängen, wodurch die Lagerfläche bis zu fünfmal effektiver genutzt wird. Pro Station verarbeitet das System im Schnitt über 200 Behälter pro Stunde.

Ebenfalls im Finale ist die im Dezember 2024 abgeschlossene Automatisierung der innerbetrieblichen „letzten Meile“ vom neuen Logistikzentrum in die Produktion bei Wildeboer Bauteile in Weener, für das Jungheinrich als Generalunternehmer verantwortlich zeichnet. Sechs Mobile Robots ERC 213a transportieren Großladungsträger, während der Soto Kleinladungsträger entlang der Produktionslinie befördert. Die Steuerung übernimmt das herstellerunabhängige Flottenmanagementsystem FleetExecuter von MHP. Die Lösung schafft über 83 Paletten- und 22 KLT-Transporte pro Stunde und Jungheinrich bietet durch den Einsatz eines VDA 5050-Flottenmanagers Wildeboer die Freiheit, je nach Bedarf externe Robotertypen einzubinden.

Der Collaboration Mode ist das Highlight des autonomen Inventursystems der Schweizer Verity, das seit 2024 bei der Ingka Group, dem größten Franchisenehmer der Marke IKEA, im Einsatz ist. Diese Innovation ermöglicht die 24/7-Bestandsverwaltung in Echtzeit, ohne menschliche Interaktion und spart an über 100 Standorten jährlich 800.000 Arbeitsstunden ein. Der Ansatz gewährleistet zudem einen kontinuierlichen, zuverlässigen Betrieb in der Nähe von Menschen und Geräten – eine Fähigkeit, die laut Verity von keinem anderen vollständig autonomen Inventursystem erreicht wird.

Drei Counter Balanced Trucks nominiert

Eine im wahrsten Sinn starke Konkurrenz liefern sich die nominierten Elektro- Gegengewichtsstapler von EP Equipment, Hubtex und Jungheinrich.

Der leistungsstarke EFL 10T HV von EP Equipment ist ein wartungsarmer Hochvolt-Lithium- Ionen-Stapler mit PMS-Synchronmotor. Er ist Teil einer neuen EP-Schwerlaststaplerserie zwischen vier bis 25t, die die Vorteile von Elektro- und Verbrennungsmotoren kombiniert. Der 10-Tonner erreicht Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 30km/h und verspricht Spitzenwerte, etwa bei der Steigfähigkeit auf Rampen und der Hubgeschwindigkeit, aber auch in puncto Energieeffizienz.

Der Hubtex Flux 30 kombiniert als Elektro-Mehrwege-Gegengewichtsstapler die Funktionen eines Front- und Seitenstaplers und erlaubt mit seiner 360°-HX-Mehrwegelenkung fließende Richtungswechsel zwischen Längs- und Querfahrt ohne Unterbrechung. Mit einer Tragfähigkeit von bis zu drei Tonnen und seiner kompakten Bauweise eignet sich der 2-in-1-Stapler vor allem, wenn es um das Handling von Paletten und Langgut bei beengten Platzverhältnissen geht.

Ebenfalls für das Finale nominiert ist der Jungheinrich EFG 425, ein Elektrogabelstapler mit bis zu 3,5t Tragkraft für schwere Arbeitseinsätze im In- und Outdoorbereich. Seine Highlights sind ein schmales B-Säulen-Design, der kraftvolle Zwei-Motoren-Antrieb und ein komfortabler, lärmreduzierter Arbeitsplatz mit strebenlosem Panoramadach für optimale Rundumsicht. Eine breite Palette an optionalen Komponenten für mehr Sicherheit und Arbeitskomfort ergänzen den bereits bestens ausgestatten Verwandlungskünstler.

Zwei Warehouse Trucks nominiert

Die nominierten Lagertechnikgeräte von EP Equipment und Jungheinrich könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch eines gemeinsam: Sie machen dem Bediener das Leben leichter.

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