
Angesichts der steigenden Nachfrage nach Frutania-Produkten und der daraus folgenden Notwendigkeit, die Lieferzeiten zu optimieren, musste das Unternehmen innovative Lösungen finden, um die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Prozesse zu erhöhen. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, den Warenein- und -ausgang zu digitalisieren und das Personal zu entlasten. Denn die manuelle Bearbeitung führte häufig zu Verzögerungen und Fehlern bei der Warenverfolgung. Gefragt war daher eine Lösung, die sowohl die Effizienz als auch die Transparenz entlang der gesamten Lieferkette erhöht.

Computer Vision als effizienter Frischegarant
Frutania entschied sich, auf Künstliche Intelligenz (KI) und Computer Vision zu setzen. In Zusammenarbeit mit der Telekom MMS entwickelte das Unternehmen ein optisches Trackingsystem, das die Palettenbewegungen in Echtzeit erfasst. Computer Vision, eine KI-Schlüsseltechnologie, analysiert visuelle Daten mithilfe von Kameras und Algorithmen. Die größte Herausforderung bestand darin, die Auffindbarkeit und den reibungslosen Durchlauf der Paletten zu gewährleisten, ohne den Arbeitsprozess zu unterbrechen oder die Kosten in die Höhe zu treiben.
Diese Hürden konnten sie mit einer Retrofit-Lösung zur automatisierten mobilen Datenerfassung überwinden. Hierbei erhält jede Palette ein Papieretikett. Am Übergang von einem Lagerbereich zum nächsten befinden sich mit einer Industriekamera ausgestattet Tore. Sobald die Gabelstapler mit den Paletten die Tore passieren, erfasst die Kamera die Informationen des Etiketts und gibt diese zur zur KI-gestützten Auswertung in das zentrale Warenwirtschaftssystem weiter.
Die Kamera kann die Etiketten bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 11km/h fehlerfrei auslesen und ermöglicht so die einfache Ortung der Paletten ohne manuellen Aufwand und ohne den Arbeitsprozess zu unterbrechen. So kann Frutania die wertvolle Ware automatisch und zuverlässig nachverfolgen. Dadurch wird der manuelle Aufwand deutlich reduziert und mögliche Fehlerquellen eliminiert. Um die neuen Prozesse effizient zu integrieren, waren für die Einführung dieser Technologie sowohl technische Anpassungen als auch Schulungen der Mitarbeitenden notwendig. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Durch die nahtlose Integration in die bestehende IT-Infrastruktur ist es Frutania gelungen, die Warenbewegungen in den Lagern und entlang der gesamten Lieferkette lückenlos zu überwachen. Dies gewährleistet eine zuverlässige Lagerbestandskontrolle und ermöglicht, zügiger auf mögliche Engpässe oder Überbestände zu reagieren.
Frische Ware pünktlich geliefert
Mit der KI-gestützten Lösung verbesserte das Unternehmen seine intralogistischen Prozesse erheblich. Die automatische Palettenerkennung und -verfolgung reduzierte den Arbeitsaufwand und erhöhte gleichzeitig die Transparenz und Effizienz der Abläufe. Lagerbewegungen lassen sich nun in Echtzeit überwachen, was Engpässe und Verzögerungen vermeidet. Dies beschleunigte die internen Prozesse und verbesserte die Lieferfähigkeit.
Ein großer Vorteil der Lösung ist ihre Skalierbarkeit. Das System lässt sich problemlos an wachsende Anforderungen anpassen, so dass Frutania auch bei steigenden Volumina eine zuverlässige und effiziente Logistik gewährleisten kann. Durch den Einsatz von Computer Vision konnte das Unternehmen Fehler bei der Warenverfolgung fast vollständig eliminieren. Gleichzeitig stellt die Technologie sicher, dass verderbliche Waren rechtzeitig und in bestmöglichem Zustand den Handel erreichen.
Darüberhinaus liefert das System wertvolle Einblicke in die Warenströme, die anschließend zur Optimierung der Lieferketten genutzt werden können. Das erhöht nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern ermöglicht auch eine nachhaltigere Logistik durch bessere Lagerplanung und das Vermeiden unnötiger Transporte.
Mehr Transparenz in der Lieferkette
Mit der Einführung einer KI-basierten Lösung zur automatisierten Warenverfolgung hat Frutania einen wichtigen Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Intralogistik gemacht. Durch die Kombination von künstlicher Intelligenz und Computer Vision konnte das Unternehmen interne Prozesse effizienter gestalten, Fehler minimieren und die Transparenz in der gesamten Lieferkette erhöhen. Dabei zeigt sich, dass bereits einfache und schnelle Lösungen große Effekte erzielen können. Allerdings: Mit zunehmender Genauigkeit steigt der Aufwand exponentiell an. Für Unternehmen, die ebenfalls KI-Lösungen in ihre Lagerlogistik integrieren wollen, ist es entscheidend, offen für neue Technologien zu sein und bestehende Prozesse genau zu analysieren. Oft lassen sich bereits mit schlanken Projekten signifikante Verbesserungen erzielen, ohne dass grundlegende Prozessänderungen notwendig sind.
Das Beispiel Frutania zeigt, wie der Einsatz von KI in der Intralogistik einen echten Mehrwert schafft und Unternehmen dabei unterstützt, ihre Logistikprozesse zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Lösung ist Frutania bereit für zukünftige Herausforderungen und kann auch in Zukunft frische Produkte pünktlich und in bester Qualität liefern.
















