
Das erste autonome Fahrzeug von Combilift, der Combi-AGT, der auch weltweit der erste autonome Seitenstapler mit der Möglichkeit einer manuellen Bedienung ist, wurde auf der letztjährigen Fabtech-Messe vorgestellt. Im Combi-AGT kommen die neuesten Technologien, zum Einsatz, um die Anforderungen der Kunden an fahrerlose Seitenstapler zu erfüllen. Dazu gehören modernste Sicherheitsaspekte, für die Vermeidung von Personen- und Transportschäden, einheitliche Handhabungsverfahren, um die Auftragsabwicklung zu maximieren sowie ein manueller Backup-Modus für den Fall von Stromausfällen oder Internetstörungen.
Sicherheit – das A und O
Der Combi-AGT, der vom Combilift-Automatisierungsteam entwickelt wurde, ist ein elektrisches 4-Rad-Standmodell, das für den Transport langer Lasten ausgelegt ist. Das neue Modell ist mit einer Hubkapazität von 5.000kg und einer Hubhöhe von bis zu 12m passend auf die Anforderungen von Stahlservicezentren und der Metallindustrie zugeschnitten, die typischerweise lange Lasten handhaben.
Combilift hat während des Entwicklungsprozesses mit IMR (Irish Manufacturing Research) zusammengearbeitet, um eine nahtlose Integration in die Lagerverwaltungssysteme mehrerer Kunden zu ermöglichen. Die Konstruktion basiert auf dem elektrischen, manuell betriebenen Modell Combi-GTE, das sich seit langem vor allem in Servicezentren großer Beliebtheit erfreut, da es effizient in schienengeführten schmalen Gängen arbeiten kann. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Laserbasierte Sensoren, die an verschiedenen Stellen des Fahrgestells angebracht sind, bilden das Antikollisionssicherheitssystem.
Die laserbasierten Sensoren, die an verschiedenen Stellen des Fahrgestells angebracht sind, bilden ein Antikollisionssicherheitssystem, wie es vom American National Standards Institute gefordert wird. Wenn die Maschine ein Hindernis oder einen Fußgänger erkennt, der z.B. den Weg quert, wird sie automatisch langsamer und hält notfalls an, um dann automatisch weiterzufahren, wenn das Hindernis den Bereich der Sicherheitssensoren verlassen hat. Das erweiterte adaptive Sicherheitssystem ermöglicht es, die Größe der Hinderniserkennungsfelder abhängig von Lenkwinkel und Geschwindigkeit, zu vergrößern oder zu verkleinern.
Orientierung an realen Merkmalen
Das Navigationssystem, das sich an natürlichen Merkmalen orientiert, ist herkömmlichen Methoden der Staplernavigation, die auf Drahtführung oder künstlichen Orientierungspunkten wie Reflektoren basieren, überlegen. Stattdessen nutzt es reale Merkmale im Lagers wie z.B. Wände, Regale oder Säulen und vermeidet so, dass die Infrastruktur des Lagers erweitert oder verändert werden muss.
Das neu entwickelte und zum Patent angemeldete System zur Erkennung von Ladungsabmessungen führt einen Laserscan der Ladung durch, um zu prüfen, ob die Länge der Ladung mit der an die Maschine gestellten Aufgabe übereinstimmt. Ebenso wird beim Entladen geprüft, ob das Regal vor dem Gerät genügend Platz für die Ladung bietet.
















