
Laut WWF wird fast jeder fünfte industriell gefällte Baum zu Papier verarbeitet. Nicht selten erlebt man bei der Besichtigung von bestehenden Lägern vor einer SAP S/4HANA-Transformation oder beim Ablösen von Altsystemen, dass Kunden an einem Tag tausende Seiten Papier verbrauchen. Jede Lageraktivität, sei es das Ein- und Umlagern oder aber die Kommissionierung und Bereitstellung, wird über Zettel abgewickelt. Um die Versprechen des Pariser Klimaabkommens in die Tat umzusetzen, muss sich der Papierverbrauch im Lager jedoch schnellstmöglich gegen null reduzieren!
Zumeist gibt es keinen mit fundierten Argumenten belegten Grund, dass die Aktivitäten auf Papier dokumentiert werden müssen. Dieser Umstand ist lediglich auf die Historie zurückzuführen, als Handscanner und MDE-Geräte noch nicht verbreitet waren und in der Logistik keine Rolle spielten. Doch der papierbasierte Warenfluss widerspricht durch das hohe Prozessrisiko dem Prinzip Industrie 4.0, dessen Ziel die vollständige Digitalisierung ist.

















