Seit Implementierung der SAP-Erweiterung profitiert Zeltwanger von einem durchgängig automatisierten und digitalisierten Warehouse Management: „Viele zeitaufwändige, manuelle Prozesse gehören nun der Vergangenheit an und die umständliche Zettelwirtschaft hat ein Ende“, freut sich der SAP-Experte von Zeltwanger. So wird jetzt bei allen eingehenden Waren der QR-Code gescannt, sodass sich die entsprechenden Informationen zentral im SAP-System abbilden lassen. Sofort wird ersichtlich, um welche Art von Teilen es sich handelt, woher sie stammen, wie viel sie kosten und für die Montage welcher Produkte sie wann benötigt werden. Zusätzlich herrscht Transparenz über den genauen Ort und die Dauer der Aufbewahrung des Materials im Lager. Darüber hinaus lassen sich auch intern gefertigte Baugruppen lückenlos nachverfolgen und lokalisieren, sodass sie für die weitere Montage bereitstehen.
Präzise Disposition des Lagerbestands
Die Mitarbeiter in der Produktion können auf diese konsistent im SAP-System liegenden Daten direkt zugreifen und diese ad hoc für fertigungsbezogene Entscheidungen nutzen. Es besteht Klarheit darüber, für welche Anlagen im Thermomanagement die entsprechenden Teile und Baugruppen verfügbar sind und in welchen Regalen sie genau gelagert werden. Zudem lässt sich der Bestand des Materials präzise disponieren: So wird ersichtlich, welche Teile in welchen Mengen und wann verbraucht wurden. Auf Basis dieser Informationen können die Disponenten fehlende Materialien zeitnah nachbestellen, sodass ein effizienter und hochproduktiver Fertigungs-Workflow gewährleistet ist. „Vor Einführung der Aimtec-Lösung wurde verbrauchtes Material erst nach Fertigstellung der kompletten Anlage manuell gebucht. So konnte es bis zu neun Monate dauern, bis ein Update des Lagerbestands vorlag. In der Zwischenzeit tappten unsere Disponenten quasi im Dunkeln“, erinnert sich Martin Spiegler.
Dank der neu geschaffenen Transparenz lassen sich nun die Kapazitäten im Warenlager besser planen und nutzen, was eine effizientere Auslastung des verfügbaren Platzes ermöglicht. Und auch das Qualitätsmanagement profitiert: Fehlerhafte Stücklisten sowie falsch verbaute Komponenten und Bauteile gehören aufgrund der strukturierten Lagerhaltung der Vergangenheit an. Dadurch reduzieren sich die Fehlerquoten auf ein Minimum, sodass deutlich weniger Nacharbeit erforderlich ist. Zeltwanger spart somit nicht nur in hohem Maße Zeit und Geld, sondern kann seinen Kunden auch eine maximale Produktqualität anbieten. „Durch die gesteigerte Effizienz des Warehouse Managements profitieren wir von einer Zeitersparnis von bis zu 60 Prozent bei der Fertigung der Thermomanagement-Anlagen. Das bedeutet, wir können mit den gleichen Ressourcen doppelt so schnell produzieren und die Maschinen entsprechend früher an die Kunden ausliefern. Dies schafft Potenzial für zusätzliche Kapazitäten und weitere Aufträge“, konstatiert Martin Spiegler. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Wertvolle Unterstützung während des gesamten Projekts
So fällt auch das Resümee des SAP-Experten von Zeltwanger entsprechend positiv aus: „Aimtec hat uns während des gesamten Projekts vorbildlich unterstützt. Bereits im Vorfeld haben die Spezialisten unsere Warehouse-Management-Prozesse umfassend analysiert und uns kompetent hinsichtlich Optimierungspotenzialen beraten. Im Anschluss an die Implementierung des Systems folgte eine professionelle Schulung der Anwender. Und auch nach dem Go-Live leistet Aimtec qualifizierten Support und kann dabei alle unsere Anforderungen flexibel abdecken. Wir sind sicher, dass uns das Aimtec-Team auch bei der geplanten Migration unserer SAP-Landschaft auf S/4HANA mit seinem Know-how und Engagement wertvolle Unterstützung bieten wird.“
„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und arbeiten bereits an weiteren WMS-Implementierungsprojekten in einem anderen Werk von Zeltwanger, wo wir ebenfalls die Produktionsrückmeldung mit Aimtec SCIx optimieren werden“, ergänzt Michal Macht, SAP Consultant bei Aimtec.
















