Roboter sind zudem transportabel und somit ideal für temporäre Einrichtungen. Flotten von 20 bis 50 Robotern sind innerhalb weniger Tage am neuen Standort einsatzbereit. So bleibt ausreichend Zeit, um die Entwicklung des lokalen Paketaufkommens zu beobachten. Die Strategie hat Vorteile gegenüber der Investition in große Anlagen, weil sich die Nachfrage gleichzeitig messen und bedienen lässt: Wenn das Paketaufkommen zurückgeht, können die Roboter leicht an einen anderen Ort eingesetzt werden. Prime Vision ist auf derartige Umzüge spezialisiert und verlegt in den USA das Equipment seiner Kunden oft innerhalb einer Woche an neue Standorte.

Besonders bezahlt macht sich diese Option im November und Dezember, wenn Höchstbetrieb herrscht. Darüber hinaus sind Roboter ideal für das Third-Party-Logistics-Geschäftsmodell (3PL), denn die in dieser Branche üblichen Drei- bis Fünf-Jahres-Verträge sind zu kurz für einen Return on Investment (ROI) auf große Sortier- oder Förderanlagen. Seine Roboter kann der 3PL-Anbieter hingegen für jeden neuen Vertrag einfach mitnehmen. Durch ihre Fähigkeit zur Anpassung an verschiedene Last-Mile-Konzepte und -Strategien eignen sich Roboter für praktisch alle Einsatzbereiche in der Logistikkette. Mithilfe von Robotern können Unternehmen konkrete Herausforderungen bewältigen und die Logistik der letzten Meile optimieren.

Fortschritt in der Logistik

Dass es der Logistikbranche an Fahrpersonal mangelt, ist kein Geheimnis. Weniger bekannt ist, wie Roboter dieses Problem lösen, indem sie Unternehmen flexiblere Reaktionen ermöglichen. Wenn plötzlich mehrere Fahrer fehlen, können durch spontane Änderungen an der Robotersoftware die Pakete verzögerungsfrei auf das restliche Team verteilt werden. Unternehmen nutzen auf diese Weise ihre Ressourcen optimal, gewährleisten eine konstante Servicequalität und vermeiden Engpässe.

Roboter ermöglichen auch eine differenziertere Sortierung mit neuen Möglichkeiten für die Routenführung. Für Pakete mit einer Lieferfrist von zwei oder mehr Tagen lassen sich effizientere Zustellungen organisieren, indem Bestellungen für dieselben Adressen oder Zielorte zusammengefasst werden. In ländlichen Gebieten verringert dies die Kilometerleistung; in der Stadt reduziert es das Verkehrsaufkommen. Das Fahrpersonal profitiert von weniger Stopps und kürzeren Fahrstrecken. Was bei der Briefpost schon gängige Praxis ist, machen Roboter auch für Pakete möglich.

Durch den hohen Optimierungsgrad der Sortierung und Routenplanung wird die Zustellung außerdem nachhaltiger. Dank Sortierung in der richtigen Zustellreihenfolge schafft das Fahrpersonal mehr Adressen in weniger Zeit. Bei elektrischen Zustellfahrzeugen kann so die Reichweite optimal genutzt werden. Auch kann der Betrieb auf die Ladezeiten abgestimmt werden, sodass mindestens ein Zustellfahrzeug immer fahrbereit ist. In den kommenden Jahren wird die Flexibilität der Robotersortierung in kleinen lokalen Einrichtungen maßgeblich dazu beitragen, Pakete umweltverträglicher an ihren Bestimmungsort zu bringen.

Ganz nah an der Ideallösung

Effiziente und kostenwirksame Logistik auf der letzten Meile verlangt eine größere Nähe zum Kunden. Allerdings sind die Voraussetzungen für das perfekte Sortierzentrum für E-Commerce, Brief- und Paketpost oder 3PL-Anbieter nur selten gegeben. Wenn es darum geht, trotz Mangel an Flächen und Fahrpersonal auf fluktuierende Nachfrage zu reagieren, sind Roboter unschlagbar.

Prime Vision verfügt über internationale Erfahrung in der Bereitstellung von Robotern für die Logistik der letzten Meile und setzt sie auf unterschiedliche Weise zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung auf der letzten Meile ein. Mit Expertise und flexiblen Lösungen betreut der Automatisierungspartner Unternehmen in der Logistikbranche und hilft ihnen, näher an ihre Kunden heranzurücken.

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