Zentrale Schnittstelle mit Gateway-Router

Der Router, die zentrale Schnittstelle zwischen ERP-System und den digitalen Etiketten, verfügt über einen integrierten Server sowie eine eigene Datenbank. Dieses Stand-Alone-Prinzip stellt den einwandfreien und abgekoppelten Betrieb der Labels sicher, ohne in die Infrastruktur des Anwenders einzugreifen. Darüber hinaus bietet der Router zahlreiche Schnittstellen sowie Kommunikationswege mit externen Datenbanken. So lassen sich z.B. Datensätze aus Office- und Warenwirtschaftsprogrammen als CVS-Datei importieren bzw. exportieren, mittels einer API-Schnittstelle über externe Systeme interagieren bzw. die Kommunikation universell programmieren.

Ein Router kann bis zu 2.500 digitale Etiketten betreiben. Er erzielt eine Reichweite von rund 35m in geschlossenen Räumen. Dieser Radius lässt sich bei Bedarf mit Range-Extendern je Gegebenheiten vor Ort noch erweitern.

Vorinstallierte Software

Die Software wird auf dem Router vorinstalliert geliefert und kann via Browser oder VPN verwaltet werden. Sie dient als Kommunikationstool zwischen dem ERP-System und den digitalen Etiketten, kann aber auch ohne ERP-System betrieben werden. CSV-Dateien lassen sich auch direkt in die Software importieren und pflegen. Die Software ist darüber hinaus für die Konfiguration mittels Smartphones optimiert und unterstützt ein Produkt-Linkin über vorhandene Scanner im Netzwerk.

NFC-Funktion für Router-Kommunikation

Strom- und akkubetriebene ESL haben die Zusatzfunktion, mittels Aktiv-NFC-Schnittstelle (A, B, F) mit dem Router zu kommunizieren, um per NFC-Karte oder Smartphone Befehle abzusetzen. Möglich ist so zum Beispiel ein Bestandsbuchungssystem. Mit zwei Karten können Plus- oder Minusbestände sofort am Lagerplatz gebucht werden – ohne ein mobiles Datenerfassungsgerät (MDE) oder einen Scanner einzusetzen. Des Weiteren kann auch eine Sperrkarte für Lagerplätze programmiert werden, womit der Lagerarbeiter den Lagerplatz einfach sperren bzw. entsperren kann. Dank der Aktiv-NFC-Schnittstelle können solche Buchungsvorgänge automatisch in das ERP-System eingelesen und verarbeitet werden.

Visualisierung dank LED-Funktion

Die mit Akkus bzw. Stromschienen betriebenen Labels verfügen zusätzlich über eine LED-Funktion. Die LED sind ringsum in das Gehäuse der elektronischen Etiketten verbaut und frei programmierbar. Auf diese Weise kann z.B. ein Mindestbestand am Lagerplatz visualisiert werden: Lagerplatz voll (grüne LED leuchten), Lagerplatz leer (rote LED leuchten). Auch die Pick-by-Light-Funktion ist dank der LED möglich.

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