Investition in eignes Wachstum

Newsletter 10 dhf 15 2026
Bild: Unitechnik Systems GmbH

Unitechnik Systems investiert 3,5 Millionen Euro in ein neues, automatisiertes Logistikzentrum am Hauptsitz in Wiehl. Das neue Logistikzentrum löst ein temporär angemietetes Außenlager ab. Das zukunftsweisende Projekt schafft die Voraussetzung für weiteres Wachstum im Geschäftsbereich Schaltanlagenbau und markiert einen weiteren Meilenstein für Unitechnik. Künftig profitieren Maschinenbaukunden von schnelleren Prozessen, einer höheren Versorgungssicherheit und Just-in-Time-Bereitstellung für ihre Projekte. Die gesamte Anlage wird in Eigenregie realisiert und bündelt künftig sämtliche logistischen Prozesse wie etwa die Warenannahme, Lagerung, Kommissionierung und Arbeitsvorbereitung unter einem Dach. So unterstützt die automatisierte Logistik die internen Abläufe und die zukünftige Entwicklung des Standorts Wiehl.

Modernes Logistikzentrum bis Ende 2026

Als Generalunternehmer für automatisierte Logistiksysteme übernimmt Unitechnik die Planung und Umsetzung des neuen Logistikzentrums selbst. Dabei wird die bestehende Fertigungshalle am Standort Wiehl-Bomig um 21m verlängert und teilweise aufgestockt. Auf 1.100m² Grundfläche und mit rund zwölf Metern Höhe entsteht ein modernes Logistikzentrum, das Ende 2026 fertiggestellt werden soll. Die fertige Anlage wird einen durchgängigen Materialfluss vom Wareneingang über die Lagerung und Kommissionierung bis hin zur Versorgung der Schaltanlagenbauproduktion sicherstellen. Just-in-Time werden die benötigten Elektroartikel den Stationen der Arbeitsvorbereitung, dem mechanischen Aufbau sowie der Verdrahtung bereitgestellt.

Automatisiert, flexibel, zukunftsfit

Ein eingassiges automatisches Kleinteilelager mit 5.000 Stellplätzen bei doppelttiefer Lagerung bildet den Kern des neuen Logistikzentrums in Wiehl. Zur Zwischenlagerung für individuell konfektionierte Klemmleisten wird ein Paternoster-System integriert und die Schaltschrankgehäuse lagern in einem manuell bedienten Palettenlager. Das Unitechnik-eigene Lagerverwaltungssystem UniWare verwaltet die Bestände, sorgt für eine reibungslose Versorgung der Produktion und verringert Such- und Wegezeiten erheblich. Durch den Neubau werden nicht nur die internen Prozesse bei Unitechnik optimiert, sondern auch die Zufriedenheit der Kunden des Geschäftsbereichs Schaltanlagenbau nachhaltig gesteigert. So kann Unitechnik seinen Kunden mithilfe des neuen Lagers künftig beispielsweise zusätzliche Angebote zur Materialbevorratung bieten.

Wachstum trotz Branchenkrise

Die Maschinen- und Anlagenbaubranche kämpft seit Ende 2022 mit einer stagnierenden Auftragslage, was auch Unitechnik in seinem Geschäftsbereich Schaltanlagenbau spürt. Mit dem Bau des neuen Logistikzentrums setzt Unitechnik ein klares Zeichen für Wachstum und Zukunftsfähigkeit. Das Unternehmen investiert in den Standort Wiehl und reagiert damit auf die Anforderungen des Marktes in Sachen Flexibilität, Schnelligkeit und Effizienz. „Wir wollen gestärkt aus der aktuellen Phase hervorgehen und für unsere Bestands- sowie Neukunden ein leistungsfähiger Partner sein“, erklärt Dirk Schütz, Leiter Schaltanlagenbau bei Unitechnik. „Deshalb investieren wir in zukunftsfähige Lösungen, die unsere Prozesse optimieren und uns weiteres Wachstum ermöglichen.“ Der Spatenstich am 20. März legte den Grundstein zu den Erdarbeiten und der Bodenplatte.