Drei Dimensionen als Basis für erfolgreichen Wandel
Doch nicht nur in Europa und Australien haben die Kunden verstanden, wie ein erfolgreicher Change-Prozess gehandhabt wird und welche Möglichkeiten er bringt. Karl Högen verantwortet seit vielen Jahren als CEO das Nordamerika-Geschäft und weiß: „Schulungen sind sehr wichtig. Wir wollen ein Commitment zu der Anlage. Die Kunden investieren viel Geld und das ist auch richtig“, unterstreicht Högen. „Nach über 100 Projekten mit Lebensmitteleinzelhändlern kennen wir speziell diese Branche ‚End-to-End‘ im Detail oft besser als unsere Kunden selbst. Daher liegt es auch an Witron, den Kunden Schwachstellen im Change-Management aufzuzeigen.“ Högen spricht von drei Dimensionen:
1. Die Technologie – sowohl die Mechanik als auch die IT – hier profitieren die Kunden von der umfangreichen Planungs-, Realisierungs-, Service- und Betreiber-Erfahrung von Witron als gesamtverantwortlicher Lifetime-Partner.
2. Die Menschen in der Logistik aber auch in der Filiale, die informiert und geschult werden müssen. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
3. Die Prozesse, beispielsweise zum Lieferanten, wenn es um Verpackungen und Produkte geht.
Högen erinnert sich an Projekte in den USA: „Da waren nach Abschluss des Projekts immer noch fünf Gassen mit Produkten, die nach wie vor nur manuell kommissioniert werden konnten. Nach diversen Abstimmungsgesprächen mit den Zulieferern konnten auch diese Artikel vollumfänglich in den automatisierten Prozess eingebunden werden.“
Die Menschen in den Verteilzentren mitnehmen
Und die Dimension Mensch ist für Högen entscheidend. „Es mangelt an Fachkräften weltweit und neue Technologien helfen den Fachkräftemangel abzufedern, aber wir müssen die Menschen auch mitnehmen. Erleichterungen aufzeigen, dass sie in den Trocken-, Frische- und Tiefkühlbereichen nicht mehr zwischen 12 und 16t täglich an Ware heben und tragen müssen, und kommunizieren, dass auch Veränderung notwendig ist.“ Traditionelle Arbeitsbereiche werden durch neue Arbeitsumgebungen abgelöst. Manuelle Kommissionierprozesse rücken in den Hintergrund bzw. werden durch Service-, Steuerungs- und Controlling-Aufgaben ersetzt. Und Witron musste sich auch verändern, knüpft Högen an Meißners Aussagen zu neuen Bedienoberflächen an. „Wir versuchen Komplexität beispielweise durch bessere User-Interfaces zu reduzieren, aber trotzdem ist Automatisierung anspruchsvoller als manuelle Systeme“, erklärt Högen. Erst kürzlich wurden bei einem US-Kunden ganz neue Bedienoberflächen ausgerollt. „Wir hören genau zu wo die Schwachstellen sind, wo wir noch besser arbeiten können, damit die Automatisierung Effizienzgewinne bringt und Freude macht“, lacht Högen. Oder wie es einer seiner nordamerikanischen Kunden ausdrückte: „Unser hochautomatisiertes Logistikzentrum ist ein Game-Changer – in Bezug auf Filialservice, Transportkosten und zukunftsweisenden Arbeitsplätzen für die Mitarbeitenden.“
















