
In Zeiten von On-Demand-Wirtschaft, in der Verbraucher die Möglichkeit haben, durch Online-Käufe sofort auf Waren und Dienstleistungen zuzugreifen, steigt bei Gabelstaplerfahrern und ihren Fahrzeugen die Arbeitsbelastung. Denn: Ihre Aufgaben umfassen weit mehr als das klassische Hochheben und Transportieren. Inzwischen informieren und beeinflussen sie zunehmend auch die Entscheidungen von Logistikmanagern, die versuchen, betriebliche Prozesse zu verbessern, um die Kapazität, die Kundenbewertungen und die Rentabilität zu steigern.
Smarte Fahrzeuge sorgen für mehr Effizienz
Um betriebliche Veränderungen erfolgreich umzusetzen und die Leistung zu steigern, sollten zunächst folgende Punkte geklärt und eventuelle Probleme gelöst werden: Oft mangelt es an Transparenz darüber, was im Betrieb tatsächlich passiert, und an einem Verständnis dafür, warum diese Dinge geschehen. Eine Lösung könnten moderne Flurförderzeuge sein, die mit Technologien wie Vision-Systemen, Barcodes, RFID und Echtzeit-Ortung ausgestattet sind. Diese ermöglichen es, Betriebsabläufe in Echtzeit zu überprüfen – sowohl in Bezug auf Einsatzbereitschaft als auch auf Tempo und Qualität.
Einige Lagerbetriebe konnten mit der entsprechenden Technik beispielsweise schon ihre Inventurzählungen automatisieren. Statt Mitarbeiter, die mühsam händisch jedes gelagerte Produkt protokollieren müssen, scannen auf den Fahrzeugen montierte RFID-Lesegeräte alle nötigen Informationen. Eine enorme Zeitersparnis, denn der Fahrer kann auf diese Weise innerhalb von Sekunden durch die Gänge fahren und Daten von Tausenden RFID-Tags in 15m Entfernung erfassen. Auch Artikel in höheren Regalen können erfasst werden, da der Hubmechanismus eines Gabelstaplers das RFID-Lesegerät bis zum obersten Regal heben kann. Dieser Prozess der Bestandsüberwachung lässt sich weiter optimieren, indem ein RFID-Lesegerät auf einem autonom fahrenden Gabelstapler montiert wird. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Das mobile Paletten-RFID-Lesegerät ist nicht nur ein zuverlässiges Werkzeug, wenn es um die Inventur geht, sondern auch eine der schnellsten Methoden, um Bestände zu lokalisieren. Sei es bei der Suche nach eingehenden Paletten oder nach Paletten, die im Rahmen von Vorproduktions- oder Fulfillment-Workflows kommissioniert werden müssen.
Mit einem am Gabelstapler angebrachten RFID-Lesegerät kann der Fahrer den zugewiesenen Abholbereich anfahren, um den aktuellen Standort der gewünschten Palette zu ermitteln. Innerhalb eines Radius von 15m findet das Lesegerät alle markierten Artikel und hilft – bei entsprechender Anbindung an die Routen- und Aufgabenverwaltungssoftware – mit schrittweisen Anweisungen oder einer visuellen Darstellung, den genauen Abholort der Palette zu finden.
Eine weitere Möglichkeit, wie das Flurförderzeug bei der Bestandsprüfung helfen kann, betrifft die Qualitätskontrolle. Wenn an der Vorderseite von Gabelstaplern Bildverarbeitungssysteme installiert sind, können Kameras z.B. den Zustand der Palettenoberfläche erfassen, Etikettendaten auslesen und vieles mehr. Dies kann bei der Verlustprävention helfen oder die Verantwortlichkeit bei der Meldung beschädigter Verpackungen sicherstellen.
Unterstützung durch Echtzeit-Ortungssysteme und moderne Logistiktechnologien
Der Schlüssel zum Wachstum liegt in der Skalierbarkeit. Da die Effizienz von Flurförderzeugen direkt die Geschwindigkeit der Auftragsbearbeitung beeinflusst, ist es von Vorteil, wenn die Fahrzeuge ihre Aufgaben schneller erledigen können. Dadurch steigt die Kapazität, ohne dass zusätzliche Fahrzeuge benötigt werden. Aus diesem Grund setzen einige Logistikmanager Echtzeit-Ortungssysteme (RTLS) ein, um die Nutzung von Gabelstaplern genauer zu überwachen und zu optimieren.
















