
Früher verbrachten die Mitarbeiter bei Fasterholt Maschinenfabrik jährlich 700 Stunden damit, Teile vom Lager zur Montageabteilung zu transportieren. Das führte zu einem Engpass, als die Nachfrage nach Bewässerungsmaschinen nach einer Dürre stark anstieg – die Mitarbeiter konnten nicht Schritt halten. Dieses Problem wurde nun durch den Einsatz eines fahrerlosen Transportsystems gelöst, wodurch wieder Raum für Wachstum geschaffen wurde.
Die interne Versorgung wurde zu einem Engpass
Ganz gleich, ob die Dürre die Kartoffeln in Dänemark, die Erdbeeren in Deutschland oder den Salat in Frankreich trifft – die Bewässerungsmaschinen von Fasterholt sorgen dafür, dass die Feldfrüchte keimen und wachsen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Unternehmen mit der steigenden Nachfrage Schritt halten kann. Seit 1958 hat das Familienunternehmen mehr als 10.000 Bewässerungsmaschinen produziert – doch 2018, als Dänemark die schlimmste Dürre seit 99 Jahren erlebte, wurde genau das zur Herausforderung.
Zur Entscheidung, in ein fahrerloses Transportsystem von Global AGV zu investieren, sagt Danny Hansen, Produktionsleiter bei der Fasterholt Maschinenfabrik: „Wir konnten der Nachfrage nach Bewässerungsmaschinen schlichtweg nicht mehr folgen. Deshalb mussten wir unsere Produktionsabläufe genau unter die Lupe nehmen, um sie effizienter zu gestalten. Dabei stellte sich heraus, dass wir jährlich 700 Stunden damit verbrachten, Waren vom Lager zur Montageabteilung zu transportieren – unsere Mitarbeiter, die die Komponenten kommissionieren, konnten nicht mehr Schritt halten. Das fahrerlose Transportsystem von Global AGV hat Transportzeit freigesetzt, sodass unsere Mitarbeiter nun mehr Zeit für die Kommissionierung haben – und wir können der Nachfrage wieder gerecht werden.“
30 Prozent effizienter mit derselben Mitarbeiterzahl
Aktuell ist es so, dass das fahrerlose Transportsystem die Waren aus dem Lager abholt und sie zu einer internen Entladestation in der Montageabteilung bringt. Von dort verteilt ein Lagermitarbeiter die einzelnen Komponenten an die jeweiligen Arbeitsstationen. „Das Ergebnis ist, dass wir mit dem fahrerlosen Transportsystem von Global AGV 30 Prozent effizienter geworden sind – mit denselben Mitarbeitern und in derselben Zeit“, berichtet Danny Hansen.
Die Fasterholt Maschinenfabrik ist Skandinaviens führender Hersteller von Bewässerungsmaschinen und verzeichnet sowohl in Dänemark, Skandinavien als auch im übrigen Europa eine stetig wachsende Nachfrage nach Lösungen zur Bewässerung von Feldfrüchten in regenarmen Zeiten. Das MOVEsystem von IEF-Werner transportiert Bauteile und Produkte zuverlässig, modular und kosteneffizient – ob auf Werkstückträgern, direkt auf Riemen oder in Paletten. Anwender profitieren von maximaler Flexibilität. ‣ weiterlesen
MOVEsystem bewegt mehr:
Einfach und zukunftssicher
Die Fasterholt Maschinenfabrik entschied sich für Global AGV, nachdem man sich einen Überblick über die verfügbaren Lösungen auf dem Markt verschafft hatte. „Global AGV überzeugt dadurch, dass das System leicht zu verstehen, einfach für neue und zusätzliche Routen einzurichten und im Alltag für unsere Mitarbeiter unkompliziert zu bedienen ist. Es gibt einen Bediengriff, mit dem sich das Fahrzeug schnell wieder starten lässt, falls es einmal stehenbleibt – oder man kann es bei Bedarf auch wie einen normalen Hubwagen verwenden“, erklärt Danny Hansen.
Bei der Fasterholt Maschinenfabrik hat man große Pläne für künftige Aufgaben, die das fahrerlose Transportsystem übernehmen soll. Geplant ist, dass es künftig auch direkt von den Schneidemaschinen und Drehbänken zu verschiedenen Arbeitsstationen im Betrieb liefern soll. Diese Routen kann Fasterholt selbst programmieren.
„Das fahrerlose Transportsystem ist zukunftssicher – und das ist entscheidend. Wir bauen derzeit ein neues Lager mit zentralerer Lage zur Montageabteilung. Das bedeutet, dass das Fahrzeug künftig deutlich mehr Aufgaben übernehmen und deutlich mehr fahren wird als heute. Insgesamt werden wir knapp 18.000m2 überdachte Fläche haben, auf der es viele verschiedene Aufgaben übernehmen kann“, sagt Danny Hansen.
Schwierig, genügend qualifizierte Mitarbeiter zu finden
Die anhaltend hohe Auslastung bei der Fasterholt Maschinenfabrik – kombiniert mit kleinen Jahrgängen, die neu auf den Arbeitsmarkt kommen – hat das Unternehmen zusätzlich dazu veranlasst, verstärkt auf die Automatisierung von Arbeitsprozessen zu setzen.
„Die Arbeitskräfte, die wir brauchen, werden immer schwieriger zu finden. Deshalb müssen wir Aufgaben, die z.B. ein Global AGV oder Roboter übernehmen können, automatisieren. Und die Mitarbeiter, die wir haben, müssen wir so gut wie möglich weiterbilden. Unser Ziel ist es stets, die Effizienz zu steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben – aber ohne härter arbeiten zu müssen“, sagt Danny Hansen.
Weniger körperliche Arbeit verbessert die Arbeitsumgebung
Bei der Fasterholt Maschinenfabrik hat eine gute Arbeitsumgebung hohe Priorität – und das fahrerlose Transportsystem hat dazu beigetragen, es weiter zu verbessern. „Die Mitarbeiter haben das neue fahrerlose Transportsystem sehr gut aufgenommen. Zunächst einmal hat Global AGV die Arbeitsumgebung für unsere Lagerarbeiter verbessert, da sie viel manuelle Arbeit, die mit einem traditionellen Gabelstapler verbunden ist, nicht mehr erledigen müssen“, erklärt Danny Hansen. Die Mitarbeiter haben sich schnell an den neuen blauen AGV gewöhnt, der sie im Arbeitsalltag unterstützt – und es hat sogar einen Spitznamen bekommen: ‚Tøffe‘.
„Alle schätzen Tøffe genauso wie ihre anderen Kolleginnen und Kollegen – wenn man das so sagen darf. Es gehört ja schon zur Familie. Es heißt Tøffe, weil es so gemütlich zwischen den Mitarbeitern hin und her ‚tuckert‘. Seitdem wir Tøffe haben, müssen sie körperlich weniger hart arbeiten – z.B. beim Bewegen von Paletten. Also eine super Investition“, sagt Danny Hansen.
Guter Service – keine Ausfallzeiten
Bei der Fasterholt Maschinenfabrik legt man großen Wert darauf, dass das fahrerlose Transportsystem einfach zu handhaben ist – sei es beim Kennenlernen, bei der Einrichtung von Fahrtrouten oder im täglichen Gebrauch durch die Mitarbeiter. Deshalb ist auch der Bedarf an externer Unterstützung minimal.
„Wenn wir telefonische Unterstützung brauchten, sind wir bei den Mitarbeitern von Global AGV immer auf freundliche und hilfsbereite Ansprechpartner gestoßen. Und wenn ein Techniker gebraucht wurde, war innerhalb kurzer Zeit jemand vor Ort. Global AGV weiß, wie wichtig es für uns ist, dass ein fahrerloses Transportsystem nicht stillsteht. Der schnelle Service passt perfekt zu unserer Unternehmenskultur – genauso denken wir auch in unserem eigenen Geschäft“, sagt Danny Hansen.
















