Nahtlose Integration aller Prozesse

Newsletter 07 dhf 24 2024
Bild: Prismat GmbH

Mit SAP-Lösungen lassen sich Digital Manufacturing sowie Lager- und Distributionsprozesse effizient und transparent verzahnen. Gemeinsam mit ihrem Partner Syntax lud die Prismat IT- und Logistik-Verantwortliche in die Industry 4.0 Pop-Up Factory der SAP nach Walldorf ein, um genau darüber zu sprechen.

‘Work in Progress‘ – die Blackbox

In Unternehmen verschwinden regelmäßig Rohstoffe und Komponenten – nicht durch Verlust, aber aus dem System. Die Abbildung des Umlaufbestands, auch ‘Work in Progress‘ (WIP) genannt, gleicht bisweilen einer Black Box. Das ERP-System verbucht die Materialien als Abgang an die Produktion und damit werden sie nicht länger im Bestand geführt. Syntax und Prismat demonstrierten den 28 Teilnehmenden der ‘SAP EWM × DM Discovery Tour‘, dass bei einer verzahnten Produktionslogistik volle Transparenz in der diskreten Fertigung möglich und sinnvoll ist. Das Event fand Ende Februar in der Industry 4.0 Pop-Up Factory der SAP in Walldorf statt.

Factory zum Anfassen

Die Factory ist eine Industrie-4.0-Anlage zum Anfassen: Anwender aus Prozessindustrie und diskreter Fertigung können alle Phasen des Produktlebenszyklus erleben. Um die digitale Lieferkette greifbar zu machen, präsentiert die SAP hier unter anderem Roboter für die Komponentenfertigung, eine komplette Produktionslinie zum Mischen und Abfüllen von Flüssigkeiten sowie fahrerlose Transportsysteme als Showcases.

Mit Syntax ist neben der Prismat ein weiterer SAP-Profi am Start. Der IT-Service- und Managed-Cloud-Provider gehört zu den führenden IT-Dienstleistern und unterstützt weltweit insbesondere Unternehmen aus dem industriellen Mittelstand bei ihren IT-Herausforderungen. Der Fokus von Syntax liegt unter anderem auf Digital Manufacturing (DM). Die Prismat ist auf Logistikprojekte spezialisiert, die den Einsatz von SAP Extended Warehouse Management (EWM) erfordern. Die gemeinsame Partnerschaft ermöglicht ihren Kunden ein effizientes Zusammenspiel aus Logistik und Fertigung.

Reger Austausch

Logistik- und IT-Verantwortliche von Unternehmen der Fertigungsindustrie sehen sich mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Beispielsweise ist der Bestand häufig nicht klar erkennbar, da sich dieser aufgrund einer starren Systemtrennung nicht durchgängig rückverfolgen lässt. Rück- und Umlagerungen überschüssiger Produktionsmengen bedingen oftmals manuelle Korrekturbuchungen.

„Im Workshop diskutierten sowohl Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die noch gar kein Fertigungssteuerungssystem beziehungsweise Manufacturing Execution System (MES) einsetzen, als auch Kunden, die schon SAP MES nutzen. Der Austausch fand untereinander und auch mit uns als SAP-Beratungsunternehmen statt“, erklärt Christopher Kuhn, SAP Solution Advisor und Senior Sales Consultant bei Prismat. „Besonderes Interesse galt dabei dem WIP-Handling in der Verzahnung zwischen SAP Digital Manufacturing und EWM. So erhielten wir einen guten Eindruck, welche Funktionalitäten aktuell gefragt sind.“

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