FTF als mobile Montageinsel

Um die Endmontage variantenreicher Produkte effizienter zu gestalten, hat das Stuttgarter Institut für Fördertechnik und Logistik (IFT) neue förder-, lager- und handhabungstechnische Geräte entwickelt – darunter ein Montage- und Logistik-FTF, das als Prototyp auf der LogiMAT zu sehen sein wird.

Dieses fahrerlose Transportfahrzeug (FTF) fungiert als mobile Montageinsel und soll die einschlägigen Stetigförderer in der Endmontage der Automobilproduktion ersetzen. Abweichend vom Stand der Technik soll es durch die in das FTF integrierte Handhabungstechnik möglich sein, den kompletten Endmontageprozess eines Fahrzeugs auf dem FTF zu vollziehen. Das Fahrzeug wird komplett auf dem FTF hergestellt, bis es abschließend auf eigenen Rädern über eine in den Ladungsträger integrierte Fördereinrichtung vom FTF gefahren werden kann.

Die Umsetzung des am IFT entwickelten Logistikkonzeptes für eine flexible Produktion birgt völlig neue Anforderungen an den Materialfluss und lässt sich nur durch eine vernetzte Logistik bewerkstelligen. Einen ersten Beitrag hierzu soll das ebenfalls am IFT-Stand präsentierte DigiLabel leisten. Hieberi handelt es sich um eine neuartige, passive Identifikationstechnologie an Ladungsträgern. Die Kombination aus ePaper-Displays, RFID und berührungsloser Energieübertragung könnte alle, besonders in der der Automobilindustrie bislang in großen Mengen verwendeten, Papieretiketten sowie Smart Labels an Ladungsträgern ersetzen.

www.uni-stuttgart.de/ift


LogiMAT 2018 Halle 5 | Stand D30


 

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