Foto: Unicarriers
Unicarriers Forklift Summit 2015

Am 30. Juni 2015 lud Unicarries zum zweiten Strategie- und Produktgipfel nach Göteborg in Schweden ein.

Nobuo Yoh, Präsident und CEO von Unicarriers Europe, referierte über die ersten 100 Tage am neuen Standort, und als Produkt-Highlight wurde die neue Niederhubwagen-Generation PMR 200 vorgestellt.

 


Seit dem 1. April 2015 lenkt Unicarriers sein Europageschäft vom neuen Hauptquartier im schwedischen Mölnlycke bei Göteborg aus. Mit der Zusammenlegung von Management, Verwaltung, Produktion sowie Forschung und Entwicklung an einem zentralen Standort hat der internationale Gabelstaplerhersteller die Konsolidierung der drei Marken Atlet, TCM und Nissan Forklift auf europäischer Ebene abgeschlossen. Das Resultat des Standortwechsels sind zahlreiche Synergien in den Bereichen Konstruktion, Entwicklung, Vertrieb und Kundenservice.


„Die Neuordnung von Unicarriers in Europa zeigt erste Früchte“, bilanzierte Nobuo Yoh, Präsident und CEO von Unicarriers Europe, in seiner Keynote beim Forklift Summit 2015. „Wir haben das Headquarter verlegt, um Organisationsstrukturen zu zentralisieren und dem Konzern die nötige Flexibilität für einen nachhaltigen Erfolg am europäischen Markt zu geben. Auf dem Weg zu diesem Ziel sind wir ein großes Stück vorangekommen.“ Die europäische Führungsriege um den CEO Nobuo Yoh, den COO Thomas Wiklund sowie den CFO Kennerth Lundgren verwaltet seit April 2015 von Mölnlycke aus den gesamten europäischen Markt. Die Konzentration des oberen Managements an einem Standort hat die Kommunikationswege verkürzt und so den Austausch auf Führungsebene verbessert. Dies gewährleistet schnellere Reaktionen auf sich stetig weiterentwickelnde Markt- und Kundenanforderungen und steigert damit die Wettbewerbsfähigkeit.

 

IFOY-Gewinner: Tergo URS


Auch in anderen Geschäftsbereichen zeigt die Konsolidierung des Unternehmens erste Ergebnisse: Die ehemaligen Produktionen von Atlet und Nissan in Schweden und Spanien sind vollständig auf die Unicarriers-Produktpalette umgestellt. Insgesamt fünf neue Modelle für die Warehouselogistik hat das Unternehmen seit der Zusammenführung der drei Marken lanciert. Im Herbst 2015 wird mit dem neuen Order Picker EPL das Lösungsangebot für den Kommissionierbereich erweitert. Ein Resultat der gemeinsamen Entwicklungsarbeit ist auch der diesjährige IFOY-Gewinner, der Schubmaststapler mit Schwenkgabel Tergo URS. Einen hohen Wiedererkennungswert erhalten die Unicarriers-Stapler durch die neue einheitlich weißgraue Lackierung: Seit März 2015 kommt die Markenfarbe europaweit bei allen Neugeräten zum Einsatz. Außerdem stärken die 2015 neu in ihre Positionen berufenen Manager David Ruxton (Dealer Development) und Ulf Berg (International Division) den für Unicarriers wichtigen Händler- und Distributorenvertrieb. Sie berichten direkt an den europäischen VP Sales Bengt Kristiansson. Zum Händlernetz gehören in Europa aktuell 80 Unicarriers-Händler, die Verkauf und Mietgeschäft sowie den Aftersales verantworten. In Ländern ohne eigene Niederlassung vertreiben darüber hinaus 50 Distributoren die Unicarriers-Stapler.

 

PMR 200, die neue Niederhubwagen-Generation


Die Anforderungen an Stapler in Lager, Distribution und Produktion sind vielfältig: Sie müssen Lasten unterschiedlicher Schwere und Abmessung sicher befördern, Lkw schnell be- und entladen sowie interne Transporte auch über lange Strecken zuverlässig bewältigen. Für diese Arbeitsbedingungen hat Unicarriers eine neue Generation von Niederhubwagen entwickelt: den PMR 200. Der Stapler eignet sich für den Einsatz im Dreischichtbetrieb und ist dank hoher Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig geringen Wartungskosten besonders wirtschaftlich im Betrieb.


Mit dem PMR 200 bringt Unicarriers einen kompakten Niederhubwagen mit Ladekapazitäten von bis zu zwei Tonnen auf den Markt. Der Deichselstapler kann zu Fuß oder auf einer klappbaren Standplattform betrieben werden und ist aufgrund seiner geringen Breite von nur 770 Millimeter auch in beengten Kommissionierbereichen extrem wendig. Für Stabilität und Sicherheit beim Fahren sorgt das 5-Punkt-Fahrwerk mit verbessertem Friction Force System. Das Ladegewicht wird an die Antriebseinheit weitergegeben, sodass beim Betrieb ein permanenter Bodenkontakt aller Räder und eine hohe Traktion gewährleistet sind. Dies ermöglicht einen sicheren Warentransport auch auf unebenen Böden und Rampen. Außerdem werden eine sehr gute Bremsleistung sowie hohe Fahrgeschwindigkeiten erzielt. Der Niederhubwagen fährt mit Ladung maximal zehn Kilometer pro Stunde schnell, im unbeladenen Zustand erreicht er optional sogar bis zu 12,5 Kilometer pro Stunde. Auf der Fahrerstandplattform mit exzellenter Dämpfung kann der Bediener dabei auch längere interne Transporte bequem durchführen. Gleichzeitig bieten die klappbaren Seitenschutzbügel maximale Sicherheit. Die Batterie ist standardmäßig auf Rollen gelagert, sodass sie beim 24/7-Betrieb schnell gewechselt werden kann.

 

Hohe Ausstattungsvielfalt, geringer Wartungsaufwand


Das ergonomisches Design und die umfangreiche Ausstattung machen den PMR 200 zu einem komfortablen Arbeitsgerät. Der serienmäßige ATC-T4- Bordcomputer speichert die individuellen Betriebsdaten aller Bediener. Er wird mit einem PIN-Code aktiviert, sodass der Stapler nur von berechtigten Personen gestartet werden kann. Beispiele weiterer optionaler Ausstattungselemente sind eine elektronische Lenkunterstützung, sichere Arbeitsplattformen mit Heck- oder Seiteneinstieg und eine Vorrichtung zum Schreiben sowie Halterungen für Computer und Scanner. Der PMR 200 ist entsprechend der bewährten Unicarriers-Modulbauweise gefertigt und komplettiert die Staplerserien mit faltbarer Standplattform, zu der auch der Doppelstockstapler PDP 200 und die Stapler PSP 125 sowie 160 gehören. Die Teilegleichheit der Modelle vereinfacht die Wartung und Reparatur der Stapler und erhöht so die Verfügbarkeit. Darüber hinaus lässt sich die einteilige Motorhaube leicht entfernen, sodass Instandhaltungsarbeiten schnell durchgeführt werden können. Eine weitere Hilfe beim Service bietet die Diagnosefunktion des ATC-T4-Bordcomputers, mit der sich Störungen rasch identifizieren lassen.

www.unicarrierseurope.com

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Beitrag aus dhf 9.2015

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