Digital vernetzt!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

besser könnten die Voraussetzungen gar nicht sein, wenn am 27. April die CeMAT 2018 in Hannover ihre Tore öffnet. Für das laufende Jahr 2018 erwartet der VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik ein durchschnittliches Wachstum von 3 Prozent und eine Steigerung auf 21,9 Milliarden Euro. „Die konjunkturelle Lage für die Anbieter ist insgesamt gut, und die Auftragsbücher sind voll. Wir liegen erstmals seit 2007 wieder auf Vorkrisenniveau“, erklärt Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.


Zudem zeigt sich die positive wirtschaftliche Entwicklung auch in erfreulichen Beschäftigtenzahlen. Erneut wuchs die Zahl auf geschätzt 123 500 Mitarbeiter, die in deutschen Intralogistikunternehmen tätig sind. Nachdem sich 2016 der Export rückläufig entwickelte, konnten die Hersteller 2017 wieder ein deutliches Wachstum verzeichnen. Insgesamt plus 8 Prozent und ein Exportvolumen von 14,8 Milliarden Euro standen zum Jahresabschluss 2017 für die Hersteller in den Büchern.


Die Logistikbranche – Stand heute: sehr positive Entwicklung! Aber es kommen große Herausforderungen auf die Logistiker zu. Die Zukunft ist bekanntermaßen digital – und die Vernetzung von Industrie, Energie und Logistik wird immer stärker zunehmen. Es geht darum, komplexe Prozesse beherrschbar zu machen und effizient zu gestalten. „Die Kunden möchten alles – und das am liebsten sofort“, beschreibt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG die Herausforderungen, vor denen der Handel aktuell steht. Künftig werden neue Logistikprozesse notwendig, die der hohen Komplexität von Lieferketten gerecht werden. Dies beginnt bereits im automatisierten Lager, wo die Abläufe von Softwareprogrammen gesteuert werden, Roboter rund um die Uhr eigenständig durch die Hallen navigieren und Waren zur richtigen Zeit in der richtigen Menge zum Zielort bringen. Die Produktionsund Logistikprozesse werden immer enger miteinander vernetzt, um noch effizienter und flexibler und damit kostengünstiger und schneller produzieren zu können. Feste Branchengrenzen werden verschwimmen, dafür steigt die Produktivität, und neue Geschäftsmodelle werden entstehen. „Das Zusammenspiel von Automatisierungstechnik, Plattformen und maschinellem Lernen hebt Industrie 4.0 auf die nächste Stufe“, erklärt Dr. Köckler. „Unter dem Leitthema ,Integrated Industry – Connect & Collaborate’ erleben die CeMAT-Besucher in diesem Jahr, wie die Vernetzung von Industrie und Logistik ganz neue Formen des Wirtschaftens, des Arbeitens und der Kollaboration schafft.“’


Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Messetage in Hannover!

 


Herzlichst

Christoph Scholze
 

 

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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 4.2018

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