Start frei für das WMS der Zukunft!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Konrad Zuse gilt als Erfinder des ersten binären Computers – im Jahre 1941. Tim Berners-Lee wird die Schöpfung des World Wide Web, des Internets, zugeschrieben – 1989. Die beiden genialen Visionäre haben mit ihren Erfindungen initial dafür gesorgt, dass sich Art und Weise, wie die Menschen untereinander, aber auch mit Maschinen kommunizieren und interagieren, im Laufe der vergangenen Jahrzehnte grundlegend gewandelt hat.

Konsequent weitergedacht, sprechen wir über Zukunftskonzepte wie „Industrie 4.0“ und „Logistik 4.0“, die erneut massive gesellschaftliche Veränderungen und die Umstellung der gesamten Arbeitswelt nach sich ziehen werden.


Zukunftskonzepte? Nein, wir befinden uns schon mitten drin im Wandel. Wurden früher Staplerfahrer und Kommissionierer von Logistikzentren gesucht, sind es heute Leitstand-Ingenieure und Systemprogrammierer. Bei der Entwicklung von „Logistik 4.0“ sind vor allem Anbieter von Warehouse Management Systemen (WMS) in der Pflicht. Wie sie sich den kommenden Veränderungen in der Intralogistik stellen, darüber gibt die WMS-Trendumfrage Auskunft, die die Redaktion von dhf Intralogistik in diesem Jahr erstmals durchgeführt hat.


„Intelligent vernetzt, skalierbar, hohe Flexibilität und Leistung sowie Transparenz in jedem Prozess sind daher heute und in Zukunft die Anforderungen eines smarten Lagers.“ Mit dieser Aussage gibt Bernd Stöger von der Firma Knapp quasi die Marschrichtung vor. Dieser folgt auch Christiane Pilz, Jungheinrich: Es muss sichergestellt werden, „dass die Lagerverwaltungssoftware an Innovationen in der Intralogistik stets flexibel und zuverlässig angepasst werden kann.“ Einig sind sich die Befragten zudem darin, dass erst eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten Supply Chain die Voraussetzungen dafür schafft, kommende Herausforderungen zu meistern. Eine reine Fokussierung auf die Intralogistik beziehungsweise Teilbereiche davon wären dann Geschichte. Vielmehr wird es zukünftig zu einer verstärkten Integration der vor- und nachgelagerten Prozesse kommen.


Das WMS der Zukunft hat aber auch eine weitere wichtige Aufgabe zu erfüllen. Wie Markus Müllerschön von Viastore betont, soll die Software allen an der Wertschöpfungskette beteiligten Menschen das Leben erleichtern, auch durch intuitive Nutzung. „Jeder, der in der Lage ist ein Smartphone zu bedienen, sollte auch mit einem WMS umgehen können“, so sein Anspruch an die kommende Technik. Zumal die neuen Warehouse Management-Suiten durchgängig auf allen digitalen Plattformen verfügbar sein werden.


Die facettenreichen umfassenden Ausführungen der Befragten zur aktuellen WMS-Trendumfrage 2017 können Sie ab Seite 16 im Detail nachlesen.
Herzlichst

Christoph Scholze
 

 

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Christoph Scholze
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Editorial aus dhf 11.2017

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