Foto: Kranbau Köthen
Nachhaltig investiert

Der schwedische Marktführer von Produkten aus nichtrostenden Stählen und Speziallegierungen setzt auf Krananlagen aus Köthen. Die Aufgabe der neuen Tiefofen-Zangenkrane besteht im Handling von bis zu 1300 °C heißen Stahlblöcken, die zur Weiterverarbeitung in Schachtöfen bewegt werden müssen.


„Flexibilität, Qualität und Termintreue – das ist unsere Unternehmensphilosophie und zugleich ein Versprechen an unsere Kunden“, sagt Axel Dossow, Projektleiter bei Kranbau Köthen. In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit seinen Kunden entwickelt der Kranhersteller aus Köthen Prozesskrane, die für eine reibungslose Produktion und einem verbesserten Wertschöpfungsprozess beim Kunden Sorge tragen.

 

Alles aus einer Hand


Wenn bestehende Krananlagen schon länger in Betrieb sind, erreichen die kritischen Komponenten irgendwann das Ende ihrer Lebensdauer. Die Anschaffung einer neuen Krananlage mit höherem Spezialisierungsgrad und verbesserten Eigenschaften ist jetzt ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.


In einem Stahlwerk in Mittelschweden war solch eine Ersatzbeschaffung nötig geworden, da der Vorgängerkran das Ende seiner Lebensdauer erreicht hatte. Der Auftrag wurde Kranbau Köthen erteilt und umfasst neben der betriebsfertigen Lieferung des Neukrans auch die Demontage des Altkrans. Eine umfangreiche Krandokumentation sowie eine Schulung des Bedien- und Wartungspersonals in schwedischer Sprache gehören ebenfalls zum Leistungsumfang.

 

Zange und Kran – alles in Sonderanfertigung


Die Hauptaufgabe des neuen Tiefofen-Zangenkrans besteht im Handling von bis zu 1300 °C heißen Stahlblöcken, die zur Weiterverarbeitung in diverse Schachtöfen gefahren werden. Dabei taucht auch die Zange in das extrem heiße Milieu der Öfen ein. Um die Funktion des Hebezeugs auf Dauer zu gewährleisten, wurde komplett auf Hydraulik verzichtet – die Zange arbeitet rein mechanisch.


Als traditioneller Maschinenbauer und als Systemanbieter von Krananlagen fertigt Kranbau Köthen komplexe Anlagen für Produktion, Lagerhaltung und Kommissionierung. Oftmals als reine Sonderanfertigung entwickelt, werden die Krane in die Prozesslandschaft des Kunden integriert. Das ist auch in diesem Fall geschehen. „Neben dem Tiefofenkran mit Katze und kompliziertem Zangenschacht wurde auch die 10 t-Zange direkt im Werk gefertigt“, erläutert Axel Dossow und fügt hinzu: „Damit stellen wir sicher, dass in Köthen ein ganzheitliches Produkt entsteht, das am Ende den hohen Zuverlässigkeits- und Qualitätsansprüchen unserer Kunden gerecht wird.“


Der Kran ist obendrein mit einem zusätzlichen 12,5 t-Hilfszug bestückt. Dies erlaubt das Öffnen und Schließen der Abdeckungen der Tieföfen. Der Lieferumfang wird durch eine geräumige Vollsicht-Fahrerkabine ergänzt. Zusätzliche Monitore zur Kameraüberwachung des Arbeitsbereiches, gewähren optimale Sichtverhältnisse beim Umgang der Stahlblöcke. Klimaanlagen in der Kabine und im Elektro-Container garantieren einen sicheren Betrieb der Krananlage auch bei Umgebungstemperaturen von bis zu 70 °C in der Stahlwerkshalle.

 

Verladung, Transport und Montage


Gewicht, Größe oder Sensibilität – einige Krananlagen von Köthen sprengen in ihren Anforderungen zur Beförderung jeglichen Standard und sind oftmals eine logistische Meisterleistung. Um den Transport des schwedischen Stahlwerkkrans auf dem Land- und Seeweg zu bewerkstelligen, standen insgesamt vier Tieflader bzw. Sattelschlepper zur Verfügung. Diese fuhren zunächst gen Norden und setzten mit der Fähre über. In Trelleborg angekommen, ging die Fahrt weiter bis zum Kunden.


Die Vormontage zu Großsektionen war in diesem Fall die beste Lösung, denn diese reduzierten nicht nur den Aufwand bei der Be- und Entladung der Lkws, sondern auch die Dauer der anschließenden, anspruchsvollen Kranmontage beim Kunden. Für die Durchführung aller Baustellenarbeiten standen – wie oft üblich – nur drei Wochen während des Sommerstillstands des Stahlwerks zur Verfügung. In dieser kurzen Zeit war zudem noch der Altkran von der Kranbahn zu nehmen und die Schleifleitung zu erneuern. Alle Großteile wurden mittels 500 t-Mobilkrans durch eine Dachöffnung gehoben.


www.kranbau.de

 

 

Beitrag aus dhf 7-8.2018

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