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Höhere Effizienz durch visuelle Prozessunterstützung

Durch die Verknüpfung von Videoaufnahmen mit Geschäftsprozessen erleichtert das Seetec Logistik-Modul in der Paket- und Stückgutlogistik die Klärung von Vorfällen. Die Kombination der Bildinhalte mit Informationen aus dem Warenwirtschaftssystem erlaubt zudem die direkte Suche nach sendungsbezogenen Kriterien wie Auftragsnummern.


Täglich werden in Logistikzentren eine Vielzahl von Paletten und Sendungen umgeschlagen. Meist erfolgt dies voll- oder teilautomatisiert und unter großem Zeitdruck. Werden im Zuge dieser komplexen Prozesse Packstücke beschädigt oder gehen gar Sendungen verloren, können erhebliche finanzielle Schäden entstehen. An dieser Stelle setzen die Lösungen zur visuellen Unterstützung der Supply Chain von Seetec, dem Pionier für netzwerkbasierte Videosoftware, an: Sie sorgen nicht nur für mehr Sicherheit im Unternehmen, sondern helfen zusätzlich, Geschäftsprozesse und Service zu optimieren, Verluste zu vermeiden und Kosten einzusparen. Durch das Konzept der Multi Solution-Plattform können die Systeme von Seetec an die individuellen Anforderungen des Unternehmens und des Standorts angepasst und jederzeit modular erweitert werden.

 

Sendungsverfolgung in der Intralogistik


Durch die Nutzung einer visuellen Prozessunterstützung lässt sich die Aufklärung von Schadens- oder Verlustfällen deutlich vereinfachen. Müssen hierzu bei einem Standard-Videosystem die Bilder mehrerer Kameras über einen Zeitraum von mehreren Stunden oder Tagen ausgewertet werden, lässt sich die Recherche mithilfe eines entsprechenden Logistik-Moduls auf wenige Augenblicke verkürzen. Eine enge Verknüpfung des Videomaterials mit den Geschäftsprozessen macht die Zeitersparnis möglich: Über eine Schnittstelle werden die Bilddaten im Videomanagement mit den Buchungsdaten und digitalen Sendungspapieren des Warenwirtschafts- oder Lagerverwaltungssystems (z. B. SAP, Microsoft Dynamics Nav) kombiniert. Dadurch können alle prozessrelevanten Identifikationskriterien wie z. B. Sendungs-, Lieferschein- oder Artikelnummer als Suchkriterien direkt in der Videosoftware genutzt werden.


Wurde beispielsweise eine Warensendung innerhalb eines Logistiklagers beim Umlagern oder Verladen beschädigt, können über die Eingabe der Sendungsnummer Videosequenzen zu allen Buchungs- und damit Bearbeitungsschritten abgerufen werden, um den Vorgang in Sekundenschnelle zu rekonstruieren. So kann der Weg, den ein Packstück im Logistikzentrum genommen hat, auch nach Wochen noch genau nachverfolgt werden. Darüber hinaus können Einzelbilder oder Filmsequenzen im Reklamationsfall exportiert und dem Kunden zur Verfügung gestellt werden.


Insbesondere in Distributionszentren von Paketdiensten kommen häufig automatisierte Transportband-Systeme zum Einsatz, die für eine automatische oder teilautomatische Sortierung von Sendungen sorgen. Ein zusätzliches Software-Modul ermöglicht die Abbildung von Bandstraßen in der Seetec Logistik-Lösung und dadurch das schnelle Auffinden fehlgeleiteter oder beschädigter Pakete. Es ist auf gängige Bandsysteme abgestimmt und kann wechselnde Bandgeschwindigkeiten handhaben. Somit lässt sich der Weg eines Pakets durch den Sortier- und Verteilprozess in wenigen Augenblicken nachvollziehen.

 

Verbesserter Service durch schnellere Aufklärung von Kommissionierungsfehlern


Durch die enge Verknüpfung der Videoaufzeichnung mit den Geschäftsprozessen erleichtert das Seetec Logistik-Modul nicht nur im Bereich der Paket- und Stückgutlogistik die Klärung von Vorfällen. So kämpfen viele Versandhändler täglich mit Kundenbeschwerden über beschädigte oder unvollständige Warensendungen. Werden die Kommissionierplätze mit herkömmlicher Videotechnik überwacht, gestaltet sich die Recherche meist schwierig und zeitraubend, da sich der zu durchsuchende Zeitraum oft nicht genau eingrenzen lässt. Durch die Verbindung von Bildinformationen mit den Buchungen im Warenwirtschaftssystem kann dagegen direkt nach sendungsbezogenen Kriterien wie der Auftragsnummer gesucht werden. So stehen innerhalb weniger Sekunden alle ereignisbezogenen Videosequenzen zur Verfügung und Kundenreklamationen können schnell aufgeklärt werden. Als hardware-neutrale Lösung ermöglicht die Seetec-Software in Verbindung mit hochauflösenden IP-Kameras eine detailgenaue Dokumentation des Kommissionierungsprozesses.


In vielen Logistiklagern kommen mobile drahtlose Scansysteme auf WLAN- oder Funk-Basis zum Einsatz. Um auch hier den genauen Ort eines Scanvorgangs bestimmen zu können, kann der Funkscanner mit einem RFID-Tag versehen werden. Wird ein Packstück gescannt, bestimmt ein in der Halle installiertes RFID-Ortungssystem automatisch den Ort des Scanvorgangs und meldet diesen an das Warenwirtschafts und das Videomanagement-System. Für das Seetec Logistik-Modul ist eine entsprechende Erweiterung verfügbar, die verschiedene RFID-Ortungssysteme unterstützt.

 

All-in-One Security-Lösung dank modularer Software-DNA


In vielen Logistikbetrieben beschränkt sich der Einsatz der Videoüberwachung nicht nur auf die Warenbewegung und -lagerung. Um unberechtigten Personen Zutritt zu Gelände und Hallen sowie Diebstähle zu verhindern, wird vielfach auch der Außenbereich videoüberwacht. Darüber hinaus sind z. B. in den Richtlinien zur TAPA-Zertifizierung klare Anforderungen an die Außenhautüberwachung formuliert. Mit der Seetec-Software lässt sich die Überwachung der Gebäude und des Außenbereichs zuverlässig realisieren. Über Erweiterungsmodule, beispielsweise für intelligente Videoanalyse sowie automatische Kennzeichen- oder Containercode-Erkennung, kann das System individuell an das Sicherheitskonzept im Unternehmen angepasst werden. Das herstellerunabhängige Systemkonzept ermöglicht die Kombination von Kameras verschiedener Typen und Hersteller zu einem optimalen Gesamtsystem. So können beispielsweise auch Wärmebildkameras in Verbindung mit der Seetec-Videoanalyse zum Einsatz kommen, um eine automatische Vorqualifizierung verdächtiger Situationen zu ermöglichen und damit das Wachpersonal zu entlasten.

 

www.seetec.de


 

 

Beitrag aus dhf 5.2018

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