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Auf der Website von Kocher Regalbau werden Sie wie folgt zitiert: „Ich will unser Hauptprodukt, den Hochregal-Silo, noch attraktiver gestalten – in puncto Qualität wie auch hinsichtlich des Kosten-Nutzen- Verhältnisses.“ Was bedeutet das konkret? Wir arbeiten hart daran, unser Produkt hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich zu optimieren. Hierbei ist aber nicht nur der Preis entscheidend, sondern eine Gesamtbetrachtung notwendig. Das Hochregallagergeschäft, wie wir es verstehen, beruht auf Vertrauen und Investitionssicherheit unserer Kunden. Langlebige Produkte, ein partnerschaftlicher Umgang mit unseren Kunden während der gesamten Projektphase sowie kurze Entscheidungswege mit der Struktur eines eigenständigen Familienunternehmens – dies kombiniert mit einem attraktiven Kostenniveau sind klare Verkaufsargumente. Inwieweit tangiert die aktuelle Entwicklung im Hinblick auf Digitalisierung, Automatisierung etc. Ihr Unternehmen? Die Digitalisierung und die Automatisierung sind zwei Bereiche, die die Nachfrage nach unseren Produkten positiv beeinflussen. Ein wichtiger „Für eine hohe Beständigkeit und Investitionssicherheit der Konstruktion werden kaltgewalzte und verzinkte Quadratrohrprofile als Regalstützen verwendet“ Bestandteil effizienter Warenströme sind automatisierte Regalanlagen. Steigende Anforderungen an die Lieferfähigkeit und Liefergeschwindigkeit bei steigendem Konsum machen unsere Technik in vielen Bereichen unverzichtbar. Das Ziel ist es, unsere Kunden hierbei mit hoher Qualität bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung zu unterstützen. Sie verwenden geschlossene, kaltgewalzte Profile für die Regalstützen. Was ist das Besondere daran, und wie viel verbauen Sie durchschnittlich im Jahr davon? Wir sehen diese Bauweise als klaren Wettbewerbs- und Qualitätsvorteil. Da seit unseren Anfängen immer das Silo im Mittelpunkt stand und nicht das Einbauregal, ist unsere technisch Entwicklung dahingehend erfolgt. Wir verwenden ausschließlich die von Ihnen angesprochenen kaltgewalzten und verzinkten Quadratrohrprofile als Regalstützen. Im Übrigen ist unsere gesamte Regalkonstruktion verzinkt – kaltge- walzte Profile sind zimirverzinkt und warmgewalzte Profile stückverzinkt. Die gewählte Konstruktion verspricht somit Beständigkeit und Investitionssicherheit. Wir werden dieses Jahr insgesamt circa 20 000 Tonnen Material verbauen und steuern somit dem erfolgreichsten Geschäftsjahr seit Gründung entgegen. Gibt es Grenzen in der Bauhöhe, wo Kocher sagt, dort endet die Funktionssicherheit, das ist nicht mehr machbar? Die Grenze liegt derzeit bei circa 50 Meter, da zum einen jeder Meter zusätzliche Bauhöhe exponentiell steigende Kosten verursacht und auch die Bedienung per RBG hier in einen kritischen Bereich stößt. Theoretisch geht es noch höher, jedoch müssen die Regalanlagen wirtschaftlich zu betreiben sein. Wir haben bereits einige Hochregalsilos mit Bauhöhen zwischen 40 und 50 Meter realisiert, wofür unsere extrem torsionssteifen Quadratrohrstützen sehr gut geeignet sind. Können Sie sich noch erinnern, welches der größte Hochregal-Silo war, den Sie jemals errichtet haben? Mit Blick auf die Regalhöhe waren dies sicherlich die Projekte für einen international tätigen Pharmakonzern in Frankfurt sowie Würth in Bad Mergentheim. Beide bewegen sich zwischen 45 und 50 Meter Höhe. Mit Blick auf die Kapazität ist hier unter anderem ein großer Möbelhersteller in Polen mit knapp 100 000 Stellplätzen zu nennen. Die Referenzliste weist einige imposante, auch international agierende Unternehmen aus. Nennen Sie uns doch bitte ein paar Projekte, die sich aktuell in der Realisierung befinden? Wir freuen uns natürlich sehr, dass uns namhafte Kunden aus aller Welt vertrauen. Das ist ein großes Lob und eine Wertschätzung für die Arbeit unserer Mitarbeiter und Lieferanten. Aktuell befindet sich eines unserer bisher größten Projekte für einen Pharmakonzern in Mexico in der Auslieferung. Herr Kocher, ich bedanke mich für das interessante Interview und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Erfolg.u www.kocher-regalbau.com


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